Montag, 19. Oktober 2015

Die Special T. im Einsatz für mehr Teegenuß




Dank der Webseite Konsumgöttinnen probieren wir seit rund 14 Tagen die Teemaschine Special T. aus. Ich war sehr erstaunt und gespannt, als ich per Mail darüber informiert wurde, eine von 100 Testerinnen zu sein und schon drei Tage später kam das Paket bei uns an.



Ich bin leidenschaftliche Teetrinkerin und kaufe mir das Objekt meiner Begierde in Teefachgeschäften, gerne auch mal bei Kusmi oder TeeGschwendner. In der Regel trinke ich 1-2 Kannen pro Tag. Vor allem Grüntee, aber auch immer mal wieder Schwarztee, mal mit, mal ohne Aroma. Dabei gefällt mir besonders, dass ich den Tee selber dosieren und die Ziehzeit bestimmen kann. Daher war ich gespannt, ob die Special T. meinen Anforderungen gerecht werden kann, im Werbematerial und auf der Website wird dazu ja ziemlich viel versprochen.

Das Paket, das hier eintraf war ziemlich groß im Vergleich zu dem Material, das am Ende übrig blieb. Enthalten waren die Special T. Maschine, ein Netzteil, ein Filter, eine Packung mit Probte-Tees, eine Spezialtasse sowie diverses Infomaterial und Gutscheine.



Dank einer sehr guten Einleitung hat man alles im Nullkommanichts zusammengebaut und kann die Maschine Probelaufen und sich einstellen lassen.

Dann der spannende Moment, der erste Tee. Ich befolge die Anleitung, stelle die Teetasse unter den Auslasser  und lege eine der Teekapseln in das dafür vorgesehen Fach und schließe den Hebel. Man merkt, wie der innere Mechanismus mit der Kapsel einrastet. Dann schalte ich die Maschine ein und drücke vorne auf den mit grünem Licht hinterlegten T. Knopf. Er fängt an zu blinken und die Maschine startet. Erst wird Wasser eingesaugt und nach einer gewissen Weile fließt der Tee über den Auslasser. Nachdem die Maschine fertig ist hebe ich den Hebel einmal kurz an und entlasse so die Kapsel in den Auffangbehälter. Fertig, in wirklich kürzester Zeit.

Größenvergleich: Special T. vs. Kaffeevollautomat


Nach 14 Tagen Nutzung der Special T. kann ich derzeit ein recht gemischtes Fazit ziehen.
Wenn man bisher noch nicht viel Tee getrunken hat oder ein absoluter Tee-Anfänger ist, oder nur ab und an mal ein Tässchen Tee trinken möchte, dann ist diese Teemaschine genau das richtige. So wird Tee machen kinderleicht, die Maschine kümmert sich um die optimale Wassertemperatur, die Ziehzeit und alles, was man tun  muss, ist eine Tasse drunter stellen, die Teekapsel einfüllen und Start drücken.



Ist man aber Tee-Profi wie ich, dann ist die Special T. eine nette kleine Maschine, die gut ihren Job macht, aber auch nicht wirklich für das persönliche Teevergnügen nötig ist.
Ich dosiere meinen Tee gerne stark und verhindere über eine kurze Ziehzeit, dass er bitter wird. Leider waren mir bisher die meisten Tees, die ich mit der Maschine zubereitet habe, zu bitter und da ich die Zeit nicht beeinflussen kann, fallen diese Tees für mich aus den trinkbaren Möglichkeiten, was dann schnell die Auswahl aus 33 laut der Website verfügbaren Tees einschränkt. Normaler Weise trinke ich keine Früchte – oder Kräutertees, mit der Teemaschine schmeckt mir bisher aber tatsächlich genau ein solcher am besten.

Neben der mir fehlenden Flexibilität, was Teemenge und Ziehzeit betrifft, stoßen mir leider auch die Alukapseln etwas bitter auf. Diese sind gerade für Leute, die wenig Tee trinken toll, da so der Tee auch bei seltener Nutzung nicht sein Aroma verliert. Wenn ich mir aber vorstelle, ich würde jeden tag meine 3-6 Tassen Tee nur mit der Special T. zubereiten, dann wird mir schon etwas mulmig, was für einen Kapselberg ich alleine in nur einem Jahr errichten würde.

Aktuell nutze ich die Special T. gerne für einen Früchtetee am Abend oder die erste Tasse Tee des Tages, wenn die Faulheit siegt und ich einfach erst mal ein bisschen Teein intus haben möchte, weil es einfach super schnell geht und ich meinen Tee brühen lasse, während ich den Haustiger füttere. Meinen Teegroßbedarf während der Arbeit decke ich aber doch weiter mit losem Tee und meiner treuen Teekanne.



Welche Tees ich bisher probiert habe, welche mir besonders gut gefallen haben und wo man Nachschub kaufen kann, das gibt es im nächsten Bericht zur Special 

Kommentare:

Martha L. hat gesagt…

Oh... Zweitblog gefunden. 😊
Dieses Maschinchen ist wohl eher etwas für Gelegenheitsteetrinker, als für Teeprofis. Ich bin durchaus empfänglich für solche Gerätchen, aber sie produzieren mir einfach zu viel Müll. Vor allem wenn man so eine Kapsel mit einem einfachen Teebeutel vergleicht.

LG
Martha

Saphena hat gesagt…

Ja, das mit dem Müll ist leider ein Riesenmanko bei solchen Dingern :( Schade, dass Du nicht um die Ecke wohnst, sonst hätte ich dir das Teil gerne mal eine zeit zum Testen vorbeigebracht!!