Dienstag, 29. Juli 2014

Zu Gast im Hanage im Prenzlauer Berg

Wenn ein Event „WTF ist Okonomiyaki?“ heißt, dann gebe ich zu, bin ich wirklich neugierig, auf das, was es dort gibt.

Die Lösung zu der Frage erwartete mich und andere Besucher im Hanage, einem kleinen japanischen Restaurant im Prenzlauer Berg. Hanage, das ist ein bisschen der Running Gag des Inhaberpaares, wie uns verraten wurde, denn das bedeutet Nasenhaar und ist nun eines der wenigen japanischen Wörter, die ich beherrsche und welches ich vermutlich nie wieder vergessen werde.


Der Gastraum ist herrlich schlicht und ein schmaler Schlauch, in den die höchst effiziente kleine Küche als Show Küche integriert wurde. Außerdem gibt es ein paar Außensitzplätze, die bei dem warmen Sommerwetter natürlich alle besetzt waren.


 Wir durften alle innen an einer langen Tafel Platz nehmen und wurden nach zwei köstlichen kleinen Vorspeisen (Edamame und einem kalten Gurken.Algen-Salat) in die Kunst des Okonomiyaki eingeführt. Dahinter versteckt sich eine Art japanischer Superrösti, dessen Basis aus zwei verschiedenen Weißkohlarten besteht und mit Hilfe einer besonderen Teigmischung und ergänzenden Zutaten zu einem ganz wunderbar leckeren Erlebnis wird. Im Laufe des Abends durften wir verschiedene Geschmacksrichtungen mit unterschiedlichen Saucen probieren, am besten schmeckte mir die einfache Variante mit Käse, Mais, hauchdünnen Bonito Flakes und der original Okonomiyaki Sauce. Spannend war aber auch, als wir gegen Ende mit einem Okonomiyaki mit Hackfleisch ein bisschen selber experimentieren durften, hier war mein Favourite eindeutig eine Variante mit Curry Ketchup, etwas scharfer koreanischer Sauce, einem Spritzer Remoulade und dänischen Gurkenscheiben, die zwar schwierig mit Stäbchen zu essen waren, dafür das Geschmackserlebnis aber abrundeten. Zwischendrin gab es für uns Karaage, sehr leckeres frittiertes Hühnchen, unglaublich saftig und wirklich verboten gut.



Dazu gab es für uns diverse kalte Tees, die bei der Hitze, die sogar abends noch herrschte, eine wahre Wohltat darstellten und die man zu dem Essen wirklich empfehlen kann. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an weiteren Getränken, unter anderem auch lustige Brausegetränke aus Japan, die wirklich mal einen Versuch wert sind.

Den Abschluss bildete ein erfrischend kühles Dessert, nicht zu süß und genau das richtige nach der ganzen vorangegangenen Schlemmerei.



Während des ganzen Abends wurde uns alles rund um die Okonomiyakis vom Inhaber erklärt, hier merkt man, dass jemand wirklich das tut, was ihm Spaß macht. Unterstützt wurde er dabei von seiner reizenden japanischen Frau, die trotz großer Hitze stilecht in einem bewundernswerten Kimono angetreten war.

Was für ein toller, leckerer und vor allem auch informativer Abend. Dafür ein riesiges Dankeschön und ich plane schon den nächsten Besuch, denn die Okonomiyakis sind gar nicht so teuer, wie man jetzt vielleicht denkt und eine wirklich leckere „Fast-Food-Alternative“.


Dankeschön auch an all die lieben Menschen, in deren Runde ich gestern so viel Spaß haben durfte!

Fakten:
Hanage
Pappelallee 19
10437 Berlin
http://hanage.de/

Sonntag, 20. Juli 2014

Zu Gast im La Raclette in Kreuzberg

Vor kurzem führte uns ein Event nach Frankreich in Berlin, ins Restaurant La Raclette in Kreuzberg, passender Weise am Tag des Sturms auf die Bastille, wie uns gleich zu Beginn näher vom Chansonier des Abends en detail erklärt wurde.


Das Ambiente ist reizende, eine Mischung aus Holz, ansprechenden Details und rauhem Backsteinstil, eine gelungene Mischung in einem eher kleinen und sehr gemütlichen Restaurant mit ein paar wenigen Außenplätzen.

Schon von weitem war die Traube von Menschen sichtbar, die sich hier in Hoffnung auf einen schönen Sommerabend eingefunden hatten und durch Anne begrüßt und in den Abend eingeführt wurden.

Neben den wunderbaren französischen Liedern von Jean-Luc, kleinen Erklärungen von Peer und Weinempfehlungen vom Restaurantchef, war der Star des Abends aber eindeutig das 8-gängige Menü, an dem wir teilhaben durften. Ich kann gar nicht sagen, was uns am besten Geschmeckt hat, die würzige lauwarme Porreesuppe, das zart geschmorte Rindfleisch oder die wunderbare Crème brûlée? Oder vielleicht doch eines der anderen servierten Gerichte wie der Lachstartar mit Avocado? Uns wurde eine breitgefächerte Übersicht über die Karte des Restaurants gewährt, die Lust auf mehr macht und die Grundlage für einen erneuten Besuch geschaffen hat.


Dazu gab es an unserem Tisch sommerlich frische Weißweine, kühles französisches Bier, jede Menge gute Laune und kurzweilige Unterhaltung mit den Tischnachbarn.

Herzlichen Dank an Anne und Peer für den tollen Abend, den sie uns bereitet haben. Tolles Essen, nette Menschen und das ganz in einem schönen Ambiente bei gutem Essen, besser geht es kaum!