Montag, 10. Februar 2014

Zu Gast im Imperial Club in Berlin Mitte

Wenn man zu einer Abendveranstaltung geht, dann spielt die Location dafür eine nicht ganz unbedeutende Rolle. So auch an einem Samstagabend im Februar, an dem die Show von Eddie Izzard ansteht.
Sie fand im Imperial Club statt, dem noch recht neuen Club unter dem Admiralpalast direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Bisher kannte ich ihn nur aus Konzertankündigungen auf Radio Eins und war ein bisschen gespannt, ob es dort ähnlich prachtvoll wie im Admiralspalast zugeht oder eher etwas bedeckter.

Der Club liegt wirklich unter dem Theater und über eine kleine schmale Treppe links vom Durchgang gelangt man einzeln hintereinander hinunter in die heiligen Hallen. Vorne trifft man direkt auf die Kasse samt Kartenkontrolle, wo man leider unsere schönen bunten Tickets einbehalten hat. Danach betraten wir einen eher kleinen schön schummrigen Raum mit schlichten Sitzgelegenheiten und Bar, etwas verwirrten gingen wir auf Verdacht, da keine Beschilderung vorhanden war, durch die linke Tür weiter und fanden uns am hinteren Ende des Veranstaltungsraumes wieder. Man muss ein bisschen aufpassen, da es einige Treppchen zu meistern gibt, also gut hingucken, wo man langläuft.

Der Veranstaltungsraum an dem Abend war zu 3/4 bestuhlt und am anderen Ende der Eingangstür befand sich die von eigentlich überall gut einsehbare Bühne. Links neben der Bühne geht es zur Damentoilette und rechts neben der Bühne zur Herrentoilette. Eine wirklich große Bar erstreckt sich über die rechte Seite. Sehr cool sind die Barhocker, die aus Pedalen und Fahrradsätteln bestehen, dazu hängen Schaufensterpuppenteile von der Decke.

Das Getränkeangebot ist recht umfassend, vor allem gibt es diverse Biersorten, gut gekühlt und in der Flasche dargereicht.

Der Service im gesamten Imperial Club war sehr zuvorkommend und freundlich.

Die Akustik während der Eddie Izzard Show war sehr gut, klarer Sound, wunderbare Sprachqualität und nicht das kleinste Rauschen oder Quietschen, klasse!

Mein einziger Kritikpunkt ist die Bestuhlung an sich. Zwar weich und geeignet, länger darauf zu verweilen, dafür aber so eng gestellt, das es ein bisschen an Zwangskuscheln erinnert. Etwas mehr persönlicher Freiraum würde sicherlich auch zu mehr Sitzkomfort führen.


Ansonsten war ich aber wirklich begeistert über diese wunderbare Location mit einem ganz eigenen schlichten Flair. Ein wirklich netter Kellerclub mit angenehmer Lage und sehr guter technischer Ausstattung, was in Kombination mit dem freundlichen Service überzeugt und zum Wiederkommen einlädt.

Das Eddie Izzard großartig war, versteht sich von selber, oder?

FAKTEN
Imperial Club
http://imperialberlin.com/
Friedrichstraße 101
10117 Berlin

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