Mittwoch, 5. Februar 2014

Eine einfach wunderbare Idee - Suspended Coffee





Suspended Coffee? Was klingt, wie ein Platzverweis vom Kaffeefeld ist eine wunderbare weltweite Aktion, hinter der sich der Grundgedanke verbirgt, mit Menschen zu teilen, die sich etwas nicht leisten können, in diesem Fall eine Tasse Kaffee.

Die Idee ist eigentlich ganz simpel, jemand, der es sich leisten kann kauft in einem teilnehmenden Café oder Coffeeshop zwei Kaffee, einen für sich selber und einen aufgeschobenen Kaffee, also einen suspended coffee. Menschen, die sich dies nicht leisten können, z.B. Obdachlose oder sozial schwach Gestellte, fragen in diesem Café nach, ob es für sie einen aufgeschobenen Kaffee gibt und schon werden zwei, die sich gar nicht kennen, im Sinne der täglichen kleinen guten Tat zusammengebracht.

Mehr zu der Aktion findet man auf der Homepage zu Suspended Coffee. Hier kann man sich nicht nur über die Hintergründe und teilnehmende Cafés informieren, sondern auch registrieren, egal, ob als interessierte Person oder als Café, das mitmachen möchte.

Das Ganze entstand Übrigends zu Zeiten des ersten Weltkrieges in Italien, wo sich diese Tradition bis heute gehalten hat.


Natürlich wird damit nicht die Welt gerettet, aber ich finde, es ist eine einfach durchzuführende soziale Geste für Menschen, denen es derzeit nicht so gut geht, wie einem selber. 

Derzeit nehmen in Berlin noch nicht wirklich viele Cafés teil, aber ich hoffe, es werden mehr und das auch hier immer öfter zu hören ist: Ich zahle zwei, einen für mich und einen Aufgeschobenen!

1 Kommentar:

Anne hat gesagt…

Oh wie toll, danke fürs Teilen!