Donnerstag, 27. Februar 2014

Frühling

Ich muss es einfach mal loswerden: Ist das nicht ein herrliches Wetter derzeit? Berlin ist bei blauem Himmel ist einfach mit der schönste Ort, an dem man sein kann!

Wer hätte gedacht, das wir schon im Februar das erste Mal nicht frierend, sondern angenehm erwärmt von der Wintersonne unseren Kaffee draußen trinken können?
Das man statt in fettes grau in herrliches sattes tiefblau schaut, wenn man nach oben blickt?

Ich finde es einfach wunderbar und freue mich über jeden Tag, wo ich nicht vor Kälte schlotternd durch durch die Stadt eile, sondern gut gelaunt und fröhlich raus gehe und glücklich bin, vor die Tür zu kommen!

In diesem Sinne, hallo Frühling, los, gib alles und mach uns happy!



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Montag, 24. Februar 2014

Zu Gast im Mio Matto in Berlin Friedrichshain

Das veganes Essen alles andere als langweilig ist war mir bereits vor dem gestrigen Event im Mio Matto in Berlin Friedrichshain klar, aber dass man ein 3-Gang-Menü geschmacklich so abwechslungsreich und interessant gestalten kann, das hat mich wirklich begeistert.

Erster Gang
Das Restaurant möchte der erste vegane Italiener in Berlin sein und mit seiner Lage direkt über dem Veganz und mit Blick auf die Warschauer Brücke wird das ganze Vorhaben umso interessanter.
Unter dem Motto Pasta Pizza Passion wird in einem Ambientemix aus viel Holz, schönen Vintagefliesen, klar gestaltetem Metall und unter einen rot karierten Decke ausgeleuchtet und von coolen Kristall- und Betonlampen gekocht, getrunken und getafelt. Der Gastraum wird einrichtungstechnisch ein wenig in drei Bereiche geteilt, wie auch das Motto des Restaurants und die Bar passt sich wunderbar in das Designkonzept ein.

Wir bekamen zu Beginn alle einen erfrischenden Kir gereicht, der uns auf die Dinge, die kommen sollten, einstimmen durfte. Nach dem wir Platz genommen haben gab uns der Herr des Hauses einen wunderbare Einführung, wie es zur Gründung des Restaurants gekommen ist und was die Philosophie dahinter ist und ausmacht.

Zweiter Gang
Kurz danach ging es los, erster Gang war eine herrlich cremige und geschmacklich tolle Paprikasuppe mit nach Tintenfisch schmeckendem super knusprigem Crostini. Darauf folgte der zweite Gang, der eine harmonische Zusammenstellung der Geschmacksrichtungen süß und sauer zugleich war. Die marinierte Aubergine, zusammen mit dem Süßkartoffelpüree, dem Koriandercrumble und der eingelegten Zitrone, eine wirklich köstliche Geschmacksexplosion zum Geniessen. Aber das absolute Highlight war der dritte Gang, das herrliche schokoladige Dessert mit Minzsahne und Süßweingelee, optisch ansprechend dargeboten und einfach sehr, sehr lecker und dazu auch noch begleitet von einem passenden Daiquiri.

Zwischendrin wurde uns nicht nur der zuständige Koch vorgestellt, sondern auch der Chef der Bar erklärte uns ein bisschen etwas zu den Cocktails und seiner Philosophie. Das ganze haben wir dann nach dem Essen noch live mit ihm und einem weiteren Barkeeper direkt an der Bar fortsetzen dürfen, wo wir jede Frage zu den Alkoholika, Drinks und Co beantwortet bekamen und dazu auf eine Reise der Sinne dank diverser Spirituosen und Zubereitungen mitgenommen wurden. Mein absolutes Highlight, der Cosmopolitan im Originalrezept mit Gin, herrlich!
Dritter Gang
Auch sehr nett, zur Fritz Cola wurden uns geeiste Gläser serviert.

Aber auch der restliche Service macht einen tollen Job und man fühlte sich wirklich gut aufgehoben.

Das Publikum außer uns war für mich überraschender Weise überwiegend etwas älter, aber dazwischen saßen auch durchaus jüngere Paare und kleinere Grüppchen, bunt gemischt, Einheimische und Touristen.


Ich denke, es ist offensichtlich, ich bin und war begeistert und habe mich wirklich sehr gefreut, einen so leckeren Abend im Mio Matto verbringen zu dürfen und ich überlege schon seit letzter Nacht, wen ich dafür begeistern kann, dort demnächst mit mir Essen zu gehen!

FAKTEN
Mio Matto
Warschauer Straße 33
10243 Berlin
030/364281040



Freitag, 21. Februar 2014

Auf ein Menü in die Schnitzelei in Berlin Charlottenburg

Dezember. Und die Frage aller Fragen, wohin zum Essen am ersten Weihnachtstag? Es soll gut sein, ohne zu edel zu sein, lecker, ohne Gourmetniveau zu haben und einfach auf jeden Fall ein gelungener Abend werden.
Ich rufe in der Schnitzelei an und habe Glück, es wird am ersten Weihnachtstag offen sein und man kann vorab bereits eines der Weihnachtsmenüs vorbestellen, perfekt, nehmen wir!

Für uns war ein netter Tisch am Fenster reserviert und eingedeckt, sofort nach dem Hinsetzen gab es einen kleinen Bieraperitif und wir konnten unsere Getränke bestellen. Nach einer kurzen Wartezeit ging es mit dem ersten Gang, einer köstlichen cremigen Suppe los. In angenehmen Abständen ging es weiter durch das Menü. Der Salat war knackfrisch und die geräucherte Gänsebrust dazu war butterweich. Das Rind im Hauptgang war auf den Punkt gebraten, sehr zart und hatte ein köstliches Aroma und kam mit passenden Beilagen auf den Tisch. Am Ende rundete ein feiner Nachtisch das ganze Essen ab, leider habe ich vergessen, was genau es war, aber ich weiß noch, es war sehr gut! Die Portionen waren perfekt, um das Essen vom ersten bis vierten Gang zu genießen und am Ende satt und glücklich nach Hause zu gehen.
Der bestellte Wein passte hervorragend zum Essen und war eine gute Empfehlung.

Umsorgt wurden wir an dem Abend von einem sehr aufmerksam und freundlichen Service, der es verstand, einem vom ersten bis letzten Augenblick zu vermitteln, willkommen zu sein.

Das Ambiente der Schnitzelei fand ich sehr angenehm. rustikal und trotzdem schlicht, ein gelungener Spagat aus Holz und klaren Linie und wohldosierten kitschigen Highlights.

Die Toiletten sind im Keller und werden über eine kleine Wendeltreppe neben der Bar erreicht. Hier herrschte auch bei vollem Haus gute Sauberkeit.

Das Publikum war eine durchaus interessante Mischung aus alt und jung, überwiegend Familien, was sicherlich aber dem Weihnachtstag geschuldet war. Dazwischen ein paar Touristen, die die Speisekarte auf Englisch vorgelegt bekamen.

Was soll ich sagen, ich fand das Essen am ersten Weihnachtstag in der Schnitzelei wunderbar, es hat wirklich alles gestimmt, von Ambiente über das Menü bis hin zum Service, genau so soll es sein!


Ich konnte an den Nachbartischen einen Blick weitere Spezialitäten des Hauses sehen und kann sagen, wir kommen wieder!                                                                                      

FAKTEN
Schnitzelei
http://www.schnitzelei.de/
Röntgenstraße 7
10587 Berlin
030/3470277

Dienstag, 18. Februar 2014

Energie tanken im Cups Coffee in Berlin Halensee

Wir sind in der Nähe der S-Bahn Halensee, es ist früher Nachmittag und ein kleiner Hunger sowie Kaffeedurst wollen gestillt werden. Durch Zufall entdecken wir das Cups Coffee, weil tapfere Sonnenanbeter bei 5 Grad ihren Lunch im Freien davor nehmen.

Tresen
Von außen sieht es klein und unscheinbar gemütlich aus, betritt man das längliche Geschäft stellt man fest, dass man nicht nur vorne und draußen sitzen kann, sondern auch in einem mit ansprechendem schlichtem Design eingerichteten Gastraum nach hinten raus. Passend zum Ambiente gab es jazzige Musik, die angenehm im Hintergrund lief und den Straßenlärm übertönte.

Hinterer Gastraum
Vorne am großen Tresen wird bestellt und hier befindet sich auch eine Auswahl an Kuchen, belegten Broten, Salaten, Dessert und kalten Getränken. Außerdem gibt es auch warme Gerichte, wie z.B. eine Tagessuppe und Pelmeni mit Hähnchen- oder Kartoffelfüllung. Die Kaffeeauswahl steht auf einer Tafel an der Wand und es gibt alles, was des Kaffeetrinkers Herz höher schlagen lässt sowie diverse Tees.

Wir hatten einen herrlich frischen Salat mit leckerem Dressing und frischem Brot sowie Pelmeni mit Kartoffelfüllung, die mit etwas Schmandartigem und frischen Tomaten serviert wurden und ebenfalls sehr lecker waren. Letztere wurden frisch für uns zubereitet, aber nach kurzer Wartezeit kamen sie schon an unseren Tisch. Nach dem essen gab es für uns noch Cafe latte to go, einen herrlich cremigen sanft aromatischen Kaffee, der kaum Säure hatte und das ganze abrundete.

Der Service war sehr freundlich und arbeitete sich flott durch die Bestellungen.

Pelmeni
Das Publikum war eine Mischung aus Laufkundschaft wie uns, Anwohnern und Leuten, die in der Nähe arbeiten und für ihre Mittagspause herkommen.

Preislich war alles absolut in Ordnung für die gebotene Qualität und den Kaffee fand ich sogar recht günstig, ich glaube es waren 2,60 Euro.


Das Cups Coffee ist ein wirklich netter kleiner Coffee Shop mit frischen Snacks, leckeren kleinen Gerichten und einem sehr guten Hauskaffee, was für mich die Gegend rund um die S-Bahn Halensee aus gastronomischer Sicht deutlich aufwertet.

FAKTEN
Cups Coffee
https://www.facebook.com/cupscoffeberlin
Kurfürstendamm 114
10711 Berlin
030/89068787

Freitag, 14. Februar 2014

Veganes Fast Food im Glück to go in Berlin Kreuzberg

Glück to go? Veganes Fastfood? Als ich davon gelesen habe dachte ich nur, sowas gibt es, hier, in Berlin? Wie cool, das muss ich doch mal ausprobieren! Jetzt habe ich es endlich geschafft und was soll ich lange drum herum reden, es ist dort super lecker, was man im Glück to go zu essen bekommt!

Den veganen Imbiss findet man im Bergmannkiez, nur wenige Schritte von der Marheineke Markthalle entfernt und bequem mit der U 7 zu erreichen.

Es gibt ein paar Sitzplätze draußen auf dem Gehweg sowie weitere Plätze im Innenraum. Dieser hat ein nettes Interieur und wirkt irgendwie niedlich und ein bisschen wie Puppenstube, aber ohne kitschig zu sein. Ich fühlte mich direkt wohl und stand nach dem Eintreten erst mal vor der schwierigen Entscheidung, was essen?

Es gibt immer drei feste Burger sowie zwei täglich wechselnde, dazu Pommes mit dem schönen Namen Flying Fries, sowie Nachtische und Smoothies. Alles kann man einzeln oder auch in Menüs ordern. Ich entschied mich für einen Orient Express Burger, Pommes und eine Bio Zisch Limonade, bestellte bei der sehr freundlichen Dame am Tresen und suchte mir ein Plätzchen.
Da gegen 15 Uhr niemand außer mir da war hatte, ich die freie Auswahl. Nett, dass es auch eine große Zeitschriftenauswahl gibt, so kommt garantiert keine Langeweile auf.

Alles wurde frisch für mich zubereitet und nach einer kurzen Wartezeit konnte ich meine Bestellung entgegen nehmen. Der Burger kam in einem angenehm weich saftigen Bio-Brötchen daher und bestand aus einer sehr leckeren Mischung Roter Beete, cremigem Schafskäse, Gemüse-Puffer und köstlicher orientalisch angehauchter Sauce, die laut Beschreibung ein Chutney aus Datteln, Apfelkraut, Kardamom und Zimt ist, sie passt perfekt zu den leicht erdigen Roten Beeten und sorgt für ein spannendes Geschmackserlebnis. Die Pommes waren schön heiß und knusprig und kommen mit einer zuerst ungewohnt schmeckenden und sich dann als sehr köstlichen herausstellenden ayurvedischen Gewürzmischung daher. Die Limo war gut gekühlt und löschte perfekt den Durst.
 
Eine Toilette gibt es nicht, was nach dem Essen zu etwas klebrigen Fingern geführt hat, weil ich einfach nicht sauber bleiben kann, wenn ich Burger esse. Leider kann man hier nicht die Hände waschen, dafür gibt es aber gute Servietten.

Die Bedienung war super nett und fragte mich nach dem Essen ob es mir geschmeckt hätte und verwickelte mich in einen kleinen Plausch.

Die Auswahl an Essen und Trinken ist klein aber fein und dank der vielen verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten würde ich vermuten, dass man immer etwas Passendes findet. Nächstes Mal möchte ich unbedingt einen der Säfte probieren.

Das Angebot im Glück to go ist eine wunderbare Form des Fast Foods und wieder ein Beweis dafür, das Vegan extrem lecker sein kann und gar nicht langweilig.

Das Essen ist frisch, gesund und macht sogar verdammt lange satt, für mich in Kombination mit dem reizenden Innendesign und dem netten Service eine perfekte Kombination und eine klare Weiterempfehlung.

FAKTEN
Glück to go
http://www.glueck-to-go.de
Friesenstraße 26
10965 Berlin

Montag, 10. Februar 2014

Zu Gast im Imperial Club in Berlin Mitte

Wenn man zu einer Abendveranstaltung geht, dann spielt die Location dafür eine nicht ganz unbedeutende Rolle. So auch an einem Samstagabend im Februar, an dem die Show von Eddie Izzard ansteht.
Sie fand im Imperial Club statt, dem noch recht neuen Club unter dem Admiralpalast direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Bisher kannte ich ihn nur aus Konzertankündigungen auf Radio Eins und war ein bisschen gespannt, ob es dort ähnlich prachtvoll wie im Admiralspalast zugeht oder eher etwas bedeckter.

Der Club liegt wirklich unter dem Theater und über eine kleine schmale Treppe links vom Durchgang gelangt man einzeln hintereinander hinunter in die heiligen Hallen. Vorne trifft man direkt auf die Kasse samt Kartenkontrolle, wo man leider unsere schönen bunten Tickets einbehalten hat. Danach betraten wir einen eher kleinen schön schummrigen Raum mit schlichten Sitzgelegenheiten und Bar, etwas verwirrten gingen wir auf Verdacht, da keine Beschilderung vorhanden war, durch die linke Tür weiter und fanden uns am hinteren Ende des Veranstaltungsraumes wieder. Man muss ein bisschen aufpassen, da es einige Treppchen zu meistern gibt, also gut hingucken, wo man langläuft.

Der Veranstaltungsraum an dem Abend war zu 3/4 bestuhlt und am anderen Ende der Eingangstür befand sich die von eigentlich überall gut einsehbare Bühne. Links neben der Bühne geht es zur Damentoilette und rechts neben der Bühne zur Herrentoilette. Eine wirklich große Bar erstreckt sich über die rechte Seite. Sehr cool sind die Barhocker, die aus Pedalen und Fahrradsätteln bestehen, dazu hängen Schaufensterpuppenteile von der Decke.

Das Getränkeangebot ist recht umfassend, vor allem gibt es diverse Biersorten, gut gekühlt und in der Flasche dargereicht.

Der Service im gesamten Imperial Club war sehr zuvorkommend und freundlich.

Die Akustik während der Eddie Izzard Show war sehr gut, klarer Sound, wunderbare Sprachqualität und nicht das kleinste Rauschen oder Quietschen, klasse!

Mein einziger Kritikpunkt ist die Bestuhlung an sich. Zwar weich und geeignet, länger darauf zu verweilen, dafür aber so eng gestellt, das es ein bisschen an Zwangskuscheln erinnert. Etwas mehr persönlicher Freiraum würde sicherlich auch zu mehr Sitzkomfort führen.


Ansonsten war ich aber wirklich begeistert über diese wunderbare Location mit einem ganz eigenen schlichten Flair. Ein wirklich netter Kellerclub mit angenehmer Lage und sehr guter technischer Ausstattung, was in Kombination mit dem freundlichen Service überzeugt und zum Wiederkommen einlädt.

Das Eddie Izzard großartig war, versteht sich von selber, oder?

FAKTEN
Imperial Club
http://imperialberlin.com/
Friedrichstraße 101
10117 Berlin

Mittwoch, 5. Februar 2014

Eine einfach wunderbare Idee - Suspended Coffee





Suspended Coffee? Was klingt, wie ein Platzverweis vom Kaffeefeld ist eine wunderbare weltweite Aktion, hinter der sich der Grundgedanke verbirgt, mit Menschen zu teilen, die sich etwas nicht leisten können, in diesem Fall eine Tasse Kaffee.

Die Idee ist eigentlich ganz simpel, jemand, der es sich leisten kann kauft in einem teilnehmenden Café oder Coffeeshop zwei Kaffee, einen für sich selber und einen aufgeschobenen Kaffee, also einen suspended coffee. Menschen, die sich dies nicht leisten können, z.B. Obdachlose oder sozial schwach Gestellte, fragen in diesem Café nach, ob es für sie einen aufgeschobenen Kaffee gibt und schon werden zwei, die sich gar nicht kennen, im Sinne der täglichen kleinen guten Tat zusammengebracht.

Mehr zu der Aktion findet man auf der Homepage zu Suspended Coffee. Hier kann man sich nicht nur über die Hintergründe und teilnehmende Cafés informieren, sondern auch registrieren, egal, ob als interessierte Person oder als Café, das mitmachen möchte.

Das Ganze entstand Übrigends zu Zeiten des ersten Weltkrieges in Italien, wo sich diese Tradition bis heute gehalten hat.


Natürlich wird damit nicht die Welt gerettet, aber ich finde, es ist eine einfach durchzuführende soziale Geste für Menschen, denen es derzeit nicht so gut geht, wie einem selber. 

Derzeit nehmen in Berlin noch nicht wirklich viele Cafés teil, aber ich hoffe, es werden mehr und das auch hier immer öfter zu hören ist: Ich zahle zwei, einen für mich und einen Aufgeschobenen!

Dienstag, 4. Februar 2014

Burger essen bei burger de ville in Berlin Wilmersdorf

Ich wollte schon so lange bei Burger de Ville essen, und jetzt habe ich es endlich geschafft, bin allerdings leider nicht so ganz begeistert wie ich es erhofft hatte. Jetzt aber erst mal von vorne:

Aktuell steht der wirklich coole zum Imbiss umgebaute amerikanische Wohnwagen samt kleinem Vorzelt in der Nähe des Bahnhofs Zoo, direkt neben den Zoo Palast. Schon ein schickes Teil und es sticht zwischen der schlichten Architektur in der Gegend definitiv ins Auge.

Bestellt wird am Tresen, was es gibt ist auf Tafeln links und rechts davon angeschlagen. Nach kurzem drüber lesen während wir anstanden entschieden wir uns für einen einfachen und einen Doppelten Cheeseburger, dazu die normalen Pommes.

Große Plus ist, dass die Burger direkt vor den Augen des Bestellers zubereitet werden, dafür dauert es allerdings auch ein bisschen, was uns jetzt aber nicht weiter gestört hat. Allerdings ist es jetzt im Winter in dem kleinen Vorzelt ganz schön eng und es gibt nur wenig bis gar keine Ausweichmöglichkeiten und ebenso wenig Platz für Sitzplätze und Tische. Schön kuschelig.

Die fertigen Burger werden auf einem kleinen Metalltablett serviert und die Pommes stehen daneben in einer kleinen Papiertüte. Die Größe des weich-knusprigen Brötchens war respektabel, der eher well done gebratene Patty kochend heiß, überzogen mit zerschmolzenem Käse und dazu ein bisschen weiterer Belag und Soße. Geschmacklich hat es mich allerdings echt nicht umgehauen, das Fleisch ist lecker, ja, das schon, aber der Käse und die Soße haben mich leider nicht vom Hocker gehauen. Es ist okay, schmeckt auch nicht schlecht, aber das kenne ich in anderen Burgerläden in der Stadt doch noch ein bisschen besser.
Die Pommes waren top, mega heiß und knusprig und unter die normalen Pommes hatten sich sogar ein paar Süßkartoffelpommes gemischt, gute Mischung, sogar ohne Sauce!

Getränke gibt es in bunter Auswahl direkt aus dem Kühlschrank, natürlich auch mit allen derzeitigen Trendgetränken.

Der Service war freundlich und arbeitet an Kasse und Grill flott die wartenden Gäste ab.

Das Publikum war eher jünger und recht bunt gemischt, Einheimische und Touris futtern hier in trauter Eintracht ihre Burger.


Okay, ich glaube, meine Erwartungen waren einfach zu hoch und es war ja durchaus lecker, nur eben nichts Besonderes. Wenn man in der Stadt unterwegs ist kann man hier schon gut einen Burger essen, extra dafür hin fahren würde ich allerdings nicht.

FAKTEN
burger de ville
https://www.facebook.com/BurgerDeVilleByTwentyFiveHoursHotels
Hardenbergstraße 29a
10623 Berlin
030/68073949