Freitag, 29. November 2013

Thailändisch im Papaya am Kleistpark in Berlin Schöneberg

Ich mag thailändisches Essen und ein Ort, wo ich mir gerne etwas zum Mitnehmen hole aber auch schon das eine oder andere Mal vor Ort gegessen habe ist das Papaya am Kleistpark.

Es ist netter kleiner länglicher Laden, wo man auf bequemen Bänken und Stühlen links und rechts an der Wand sitzt. Die Grundfarben sind eher etwas gedeckter und hinten links befindet sich der große Tresen. Auf den Tischen befindet sich immer nette asiatisch angehauchte Deko, schlicht, ohne kitschig zu sein, was auch auf den Rest des Restaurants zutrifft.

Die Karte bietet eine große Auswahl der thailändischen Küche und hat meiner Meinung nach etwas für jeden Geschmack. Allerdings heißt hier scharf wirklich scharf, darauf sollte man vor der Bestellung ein wenig achten, wenn man lieber mild isst.
Ich esse sehr gerne die kalten Rollen voll mit knackigem Gemüse und Kräutern aus der Vorspeisenkarte, die mit einer köstlichen leicht scharfen Erdnußsauce serviert werden aber auch die Suppen sind wirklich gut, mein klarer Favorit die Tom Kha Gai Variante des Hauses. Bei den Hauptgerichten muss man sich durch die Karten lesen bzw. futtern und gucken, was man mag, als Ergänzung gibt es Mittagsgerichte sowie wechselnde Empfehlungen, die immer einen Blick wert sind. Ich kann das Phad Thai empfehlen oder auch die scharfen Gerichte mit Rind, da das Fleisch immer eine sehr gute Qualität hat. Ich habe in der Karte gelesen, dass wohl nur Neuland Fleisch verarbeitet wird.
An Getränken gibt es eine große Auswahl, mit oder ohne Alkohol, kalt oder warm, je nach Lust und Laune. Ich mag die Lassis, besonders den mit Litschi.

Der Service ist sehr freundlich und schnell, selbst bei vollem Haus wird man flott bedient und auch die Küche arbeitet so, dass man nie lange auf sein Essen warten muss. Gleiches gilt, wenn man sich etwas zum Mitnehmen holt.

Das Publikum ist meistens eine entspannte Mischung aus Kiezbewohnern und Touristen, typisch für diese Ecke in Schöneberg. Man sitzt zu zweit oder in kleinen Gruppen, redet, genießt das Essen und lässt es sich schmecken, dazu angenehme Hintergrundmusik. Am Abend ist oft sehr voll, da würde ich lieber reservieren, wenn man vor Ort essen möchte.

Das Essen ist nicht billig, aber es handelt sich hierbei ja auch um ein Restaurant und keinen Imbiss und für mich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis absolut.


Ich mag das Papaya, egal ob to go oder zum vor Ort essen. Das Essen ist sehr lecker, man wird gut bedient und sitzt in nettem Ambiente. Allerdings finde ich das Papaya in Friedrichshain noch ein kleines bisschen lieber, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache!

Dienstag, 26. November 2013

Zu Gast bei Devil Burger in Berlin Friedrichshain

Eigentlich wollten wir ja woanders hin, der Laden hatte aber zu und so sind wir bei Devil Burger gelandet, den ich bisher nur vom davor parken kannte, wobei Parkplätze, gerade am Abend, hier schon ein bisschen Mangelware sind.

Barbecue Burger
Wie der Name schon vermuten lässt, so liegt der Schwerpunkt hier auf Burgern und diese werden in diversen Varianten angeboten, Mit Rind, Hähnchen oder auch Vegetarisch, dazu stehen diverse Wraps, ein paar Salate und Hot Dogs, als Beilage frittierte Kartoffeln in verschiedenen Formen, als Pommes, Twister etc. und dazu unterschiedliche Saucen. Alles steht gut lesbar hinter dem Tresen auf den Tafeln bzw. in der mitnahmebereiten Papierkarte.

Der Service ist super freundlich und arbeitet bei unserem Besuch flott. Bestellt wurde am Tresen und dann wird das fertige Essen an den Tisch gebracht, wenn man was nach möchte oder noch ein Getränk muss man allerdings wieder nach vorne, wo am Ende auch bezahlt wird.

Mediterraner Burger
Es gibt zwei Gasträume, einen direkt rund um den Tresen und die Brat- sowie Frittierteile, wo man schon ein bisschen geruchsresistent sein sollte. Durch eine Glastür kommt man in einen zweiten Raum, der sich mit einer Bäckerei geteilt wird und wo man unter Musikbeschallung in deutlich besserer Luft in Ruhe seinen Burger futtern kann.
Das Ambiente ist noch nicht so richtig gemütlich, aber wohl auch noch nicht so ganz fertig.

Wir hatten zwei verschiedene Burger. Meinen, den Mediterranen, mit Pesto und gegrillten Gemüse kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Das Brötchen war nicht zu trocken, das Fleisch saftig und von guter Qualität, alles zusammen  lecker. Dazu knusprige heiße Pommes, die meine Begleiter mit leicht scharfer Chili-Cheese-Sauce verputzt haben. Die beiden hatten einen Barbecue Burger, der sehr großzügig mit Sauce serviert wurde, so dass das Essen ein leckeres aber recht tropfendes Erlebnis wurde, ansonsten hat es wohl aber auch gut geschmeckt.

Außer uns waren ein paar Leute da, die was mitgenommen und ein paar wenige, die auch dort gegessen haben, Marke männlich, jung und Friedrichshainer, aber nicht der ultra hippe Typ.

Aktuell gibt es nur alkoholfreie Getränke, aber man arbeitet dran, dass sich dies bald ändern wird, wurde uns versichert.

Devil Burger bietet durchaus solide Burgerqualität zu fairen Preisen, zwar nicht exzellent, aber dennoch besser als der durchschnittliche Berliner Eckburgerimbiss. Durchaus empfehlenswert.

Freitag, 22. November 2013

Das SETs in Berlin Wilmersdorf - eine Frühstücksoase

Es gibt sie überall in der Stadt verteilt, kleine und große Oasen für ausgiebige köstliche Frühstücke, also den perfekten Start in den Tag im Großstadtjungel. Ein Ort dafür ist das SETs (die Abkürzung steht für Sitzen Essen Trinke) quasi inmitten der City West und direkt um die Ecke vom Kurfürstendamm.

Der Laden ist nicht riesig, aber mit ein bisschen Glück findet man ein nettes Plätzchen. Das Ambiente ist klar und trotzdem gemütlich, ich habe mich vom ersten Betreten an wohl gefühlt und sitze am liebsten links von der Tür Richtung Fenster zu Straße, dann kann man nicht nur Leute im SETs sondern auch auf der Schlüterstraße gucken.
Die Stühle und Bänke sind bequem, so dass man hier durchaus einige Zeit sitzen kann und schon beim Betreten fällt einem der schlichte große Tresen ins Auge, auf und hinter dem man einen ersten Eindruck des Angebotes bekommt.

Ich war hier bisher immer nur zum Frühstücken, die Karte bietet aber durchaus noch mehr Auswahl. Ich liebe das Rührei, die knusprigen buttrigen Croissants und das selbstgebackene Brot, alles frisch und extrem lecker. Dazu noch ein aromatischer Milchkaffee und danach kann der Tag kommen.

Passend zum Rest, der nette und auch bei vollem Laden schnell arbeitende Service, immer freundlich und scheinbar nicht aus der Ruhe zu bringen.

Auch die Toiletten setzen den guten Eindruck fort, sauber und ordentlich, so wie es sein sollte.

Preislich hätte ich mehr erwartet, finde es aber für die gebotene Qualität wirklich angemessen.

Das Publikum im SETs finde ich interessant, ein paar Touristen und jede Menge typisch Kudammnähe edel angehauchte Kunden, deren Designhandtaschen und Gespräche zum Teil für sich schon ein kleines Erlebnis sein können. Lustiger Weise sind aber alle im und vor dem SETs extrem entspannt und glücklich, das muss einfach am netten Ambiente und gutem Essen liegen, der Genuss eint alle.


Für mich ist das SETs mit einer der leckersten und schönsten Orte für ein gelungenes Frühstück in West Berlin, hier stimmt irgendwie alles!

Montag, 18. November 2013

Ararat in Berlin Kreuzberg - Papeteriewunderland für Kartenliebhaber

Bald ist es wieder soweit, es ist an der Zeit zum Füller zu greifen und Weihnachtskarten zu schreiben. Ein guter Grund meinem Lieblingspapeterieladen mal wieder einen Besuch abzustatten.

Das Ararat befindet sich in der Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg, umgeben von zahlreichen netten Cafés, in denen man direkt die Karten schreiben kann, die man hier vorher gekauft hat. Parkplätze hier in der Gegend sind rar, daher besser entspannt mit der BVG oder dem Rad anreisen.

Bereits draußen vor dem Laden stehen immer ein paar Postkartenstände, die definitiv immer einen genaueren Blick wert sind. Das größere Angebot findet man dann allerdings im Laden, wo Postkarten über Postkarten auf die Käufer warten. Sie sind dabei immer nach Hersteller und ebenso ein wenig nach Thema sortiert, selbstverständlich mit saisonal wechselndem Angebot, jetzt z. B. passend zahlreiche Weihnachtskarten. Dazu gibt es allerlei Papierkrams wie Kalender, Notizbücher, Briefpapier, Geschenkpapier und Co, was durch diverse Berlindevotionalien und kleine Mitbringsel und Geschenke ergänzt wird.
Wenn man ein Geschenk für jemanden braucht, wo man nicht so richtig weiß, was das Passende wäre, dann einfach hierher, ein bisschen stöbern und meistens findet man etwas, und sei es ein geblümter Überzug für den Fahrradsattel oder ein lustig bedrucktes Geschirrtuch.

Wenn man ernsthaft suchen möchte würde ich einen morgendlichen besuch unter der Woche empfehlen, da die Gänge recht eng und das Geschäft nicht riesig ist. Wenn es voller wird, ist es ein bisschen anstrengend, sich an den anderen Kunden vorbeizuschieben.

Das Personal war bisher immer sehr freundlich zu mir, egal ob beim Abkassieren oder bei Fragen, Auskunft wurde immer freundlich erteilt und mir wurde beim Suchen geholfen.

Preislich ist der Laden sehr gefährlich, da man einfach zu oft mehr kauft, als man wirklich wollte und aus 2-3 Euro dann gerne auch mal 20-30 Euro werden. Einfache Karten sind günstig, Kunstkarten durchaus etwas teurer, aber ich finde die Preise eigentlich gerechtfertigt, was einer der Gründe ist, warum ich hier immer wieder gerne einkaufe.

Ich mag das Ararat, auch wenn mich ein Besuch meistens eher teuer zu stehen kommt, aber die angebotenen Karten sind toll und man findet wirklich eine für jeden und jeden Anlass, von schlicht bis künstlerisch, von gemalt zu Fotografie, von kitschig bunt bis schlicht.


Ein Laden für alle, die noch gerne Karten schreiben und mit kleinen Kunstwerken ein Lächeln in die Gesichter der Empfänger zaubern!

Dienstag, 12. November 2013

Mobilien - Geschenkeparadies in Berlin Schöneberg

Mobilien in der Schöneberger Goltzstraße, was für ein ganz wunderbar verbotener Laden. Warum? Weil man hier leider, leider IMMER fündig wird, sehr gefährlich fürs Konto, aber gut für alle Freunde oder auch sich selber, je nachdem, für wen man etwas ersteht.

Der Laden ist mitten auf der Goltzstraße und sieht nach vorne erst mal durch eine nur kleine Fensterfront zwar bunt, aber eher klein aus, tritt man aber durch die Tür merkt man schnell, wie weit es noch in die Tiefe geht, Regale voller kleiner Geschenke, Mitbringsel und praktischer Lebenshelfer. Der hinterste Raum, eine halbe Treppe hoch, ist meist besonders spannend, befinden sich da doch die Sonderangebote.

Ich mag den Laden, hier findet man sogar immer etwas für Leute, die eigentlich schon alles haben. Es gibt diese ganzen bunten Plastikdinger von Pylones, dazu echtes Berliner Kunsthandwerk, Taschen, Küchenaccessoires, Bilder, Schreibtischutensilien, Badartikel und…und…und. Das meiste fröhlich bunt, manchmal extravagant und oft was Besonderes. Hier kann man herrlich stöbern, muss allerdings auch damit Leben, das man meist früher oder später an der Kasse ansteht, weil man doch wieder etwas Nettes gefunden hat.
Meine aktuellen Highlights, die Zitruspresse mit Angela Merkel-Gesicht und die Winke-Queen, herrlicher Quatsch!

Die angebotenen Waren haben überwiegend eine ziemlich gute Qualität und werden zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Bei manchen Artikeln erschließt sich mir allerdings der Preis nicht so ganz, aber macht ja nichts, muss ich ja nicht kaufen.

Die Verkäufer sind immer super freundlich und hilfsbereit, genauso wie alle Kunden, die im Laden meist auch mit einem Lächeln im Gesicht umherwandern. Muss am bunten Farbmix und den lustigen kleinen Dingen liegen, die man hier kaufen kann.


Wer hier im Kiez unterwegs ist oder ein Geschenk sucht, Mobilien kann ich wirklich wärmstens empfehlen, hier gibt es was für jeden und jede, auch wenn man eigentlich gar keine Idee hat, was es sein soll.

Montag, 11. November 2013

Mädchenheimwerkerträume - Ikea in Berlin Tempelhof

Ikea, was habe ich mit damals gefreut, als die ihre Filiale in Tempelhof eröffnet haben und man nicht mehr in diesen engen kleinen dunklen Ikea in Spandau fahren mußte, plötzlich war alles groß, hell und weitläufig, dazu viele Parkplätze und direkt nebenan auch noch ein riesiger Baumarkt, so sehen Mädchenheimwerkerträume aus!

Der Markt befindet sich unweit der Autobahnabfahrt Alboinstraße, im Heimwerkerdreieck Schönebergs, in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauhaus, einem dänischen Möbelhaus, Matratzen Concord, einem Küchenladen und ganz wichtig, einem McDonalds, also alles da. Busse halten vorne an der Ausfahrt, bis zum Südkreuz muss man allerdings etwas laufen. Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle, auch trocken im Parkhaus.

Der Ikea selber hat eine Aufteilung wie alle, sprich im ersten Stock sind der „Möbelrundgang“ und das Restaurant und im Erdgeschoß trifft man auf den SB Bereich, die Fundgrube, den Kundenservice sowie die Kassen. Vor einiger Zeit wurde alles etwas erweitert und seitdem gibt es jetzt auch noch ein kleines Cafe im SB Bereich, die Ergänzung zum Schwedenmarkt und Hot-Dog Stand hintern den Kassen.
Möbelrundgang und SB Bereich werden regelmäßig umgestellt und abgeändert, damit es einem als Kunden nicht langweilig wird und man immer wieder ein bisschen auf die Suche gehen muss. Dazu kommen natürlich jahreszeitlich variable Dekorationen.
Eigentlich ist es ein schöner Ikea Markt, wenn man Ikea mag!

Das Personal ist, wenn man im Rundgangbereich welches findet, immer nett und fachlich kompetent und hat oft wirklich brauchbare Tipps auf Lager. Auch im Kassen- und im Kundendienstbereich bewundere ich immer die Freundlichkeit der Angestellten, auch bei vollem Haus und gestressten Kunden.

Das Restaurant ist riesig, hell und modern, hat aber natürlich das übliche Angebot an Fleischbällchen, Kindertellern, Frühstück, Desserts und Salaten, wechselnde Sondergerichte ergänzen das Angebot. Erinnert mich persönlich hier immer ein bisschen an die FU Mensa, könnte auch am Tablettband liegen, das die benutzten Utensilien wieder in die Küche bringt.
Das Klo hier oben ist ein bisschen grottig, riecht schon immer stinkig nach Klo, ist oft dreckig und spannend ist, dass die kaputten Wasserhähne und Waschbecken irgendwie nie richtig repariert werden.

Ein spannendes Ikea Konzept finde ich, dass vor den Kassen immer Schlangen stehen müssen, irgendwie sind nie genug Bezahlmöglichkeiten geöffnet. Wirklich NIE und in KEINEM Ikea auf der ganzen Welt. Verstehe ich nicht wirklich, denn so merke ich doch oft noch last minute, dass ich die ganzen Servierten oder Kerzen ja eigentlich doch nicht brauche und dann am Ende auch nicht kaufe.

Der Kundendienst funktioniert in der Regel wirklich gut, allerdings sollte man IMMER seine Quittungen aufbewahren, ohne geht nämlich leider gar nix, auch nicht, wenn man das kaputte Stück, um das es sich dreht, mitbringt.

Wenn man seine Einkäufe nicht selber heim schleppen kann oder möchte, dann kann man entweder Ikea damit beauftragen oder das günstigere Möbeltaxi, je nach Geschmack.

Ich mag Ikea und ich mag auch dieses moderne große und weitläufige Möbelhaus. Schade ist nur, das Ikea was Qualität und Größe des Sortiments im Laufe der Zeit immer weiter nachlässt, aber dafür kann ja diese Filiale in Tempelhof nichts.

Wer Ikea nicht mag, dem wird es hier zu wuselig sein und zu viel mit Selbstbedienung zu tun haben, wen aber viele Leute und die Möglichkeit auf ein bisschen Heimwerkerei nicht abstoßen, der kann hier durchaus fündig und zufrieden werden.

Sonntag, 10. November 2013

Barcomi's Deli in Berlin Mitte - Willkommen im Kuchenwunderland

Barcomi’s Deli in Mitte ist ein wunderbares Refugium für leckeren Kuchen, Bagels, Salate, Kaffee und…und…und…

Man findet dieses Ort des Genusses unweit des Hackeschen Marktes in einem wirklich schönen Hinterhof, in dem man bei gutem Wetter auch noch herrlich verträumt sitzen kann. Der große Innenbereich ist meist recht laut, da irgendwie auch immer voll, aber ich mag diese zeitlose Kaffeehausatmosphäre, schlicht und geradlinig und trotzdem zum Verweilen einladend.
Gerade zur Hauptzeit muss man oft einen Moment auf ein Plätzchen warten, aber da ich ja weiß, was es leckeres gibt, tue ich das immer gerne.

Die Karte bietet alles, was ein Leckermäulchen mag. Besonders empfehlen kann ich den Kuchenprobierteller. Hier kann man sich vier ½ Stückchen (also ich würde die Stücke eher als kleine ganze Bezeichnen) frei aus der Kuchenauswahl zusammenstellen. Ausgeschrieben ist es für eine Person, aber wir haben den Teller bis noch nicht mal zu zweit geschafft!


Tja, und welcher Kuchen ist jetzt der Beste? Das ist echt schwer zu sagen, ist es der herrlich schokoladige Devils Food Cake oder der cremige New York Cheesecake mit dem buttrigen Boden oder der zimtige Carrot Cake mit dem unglaublich leckeren Frosting oder der leicht herbe Espresso Cheesecake oder…oder…ich kann es wirklich nicht sagen, aber was ich weiß ist, das der Kuchen einfach phantastisch ist, unglaublich lecker und einfach toll und ich ihn jedes Mal wieder ein bisschen aufs neue Entdecke.
Dazu einen der wunderbaren aromatischen Kaffees und man befindet sich quasi im Kaffeekuchenwunderland. Das besondere dabei ist, das man auch den Kaffee oder Espresso aus einem Sortiment auf der Karte auswählt, dabei wird sogar koffeinfrei angeboten.
Aber auch die anderen angebotenen Speisen sind nicht zu verachten, egal ob Frühstück, Bagels oder einfach ein knackiger Salat.

Das Personal ist wirklich immer nett und freundlich und kann bei akuter Unentschlossenheit auch noch fachlich kompetent beraten. Und selbst bei vollem Haus geht alles erstaunlich flott und höflich von statten.

Ebenfalls nett ist das Klo, was man ganz in Ruhe aufsuchen kann und was meist wirklich sauber und ordentlich daher kommt.

Das Publikum ist bunt gemischt, teils Mitteeinwohner, teils Touristen, alle vereint in der Lust am guten Essen und angeregter Unterhaltung. Freundinnen, Familien oder auch Geschäftsleute, eigentlich genauso bunt wie die Gegend.

Das Preisleistungsverhältnis finde ich absolut okay und die aufgerufenen Preise sind für die gebotene Qualität völlig in Ordnung.


Ich mag das Barcomi´s Deli, wie man unschwer erkennen kann. Ich mag die geschäftige Atmosphäre innen genauso wie den verträumten begrünten Hinterhof, den cremigen Kaffee und erst recht diesen unglaublich fast schon unverschämt leckeren Kuchen! Gut, dass das Deli nicht gleich bei mir um die Ecke ist, das wäre sonst eine verhängnisvolle Kalorienaffäre!

Samstag, 9. November 2013

Lecker Burger im White Trash Fastfood in Berlin Prenzlauer Berg

Das White Trash, ach ja, da war was, wenn ich an essbare Burger in Berlin denke, komischer Weise habe ich hier bisher auch noch gar nichts anderes gegessen, okay, noch Nachtisch, aber dazu später mehr.

Die Lage ist touristisch perfekt, so quasi an der Grenze Mitte Prenzlauer Berg, für Berliner eine nicht so oft frequentierte Gegend, aber auch nicht halb so schlimm, wie viele Ureinwohner es behaupten. Ich mag es hier, weil die Stadt hier nie still steht, immer Leute unterwegs sind und man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Das White Trash ist mittlerweile aber schon länger hier vor Ort und sieht tagsüber eher wie eine abgehalfterte Geisterbahn aus, die im Dunkeln aber deutlich lebendiger und einladender wirkt.

Am Eingang muss man ab einer bestimmten Uhrzeit eine kleine Summe für den Einlass zahlen, kommt man aber früh genug entfällt dieser Obolus. Bisher war ich immer nur im Restaurant und kann hier sehr empfehlen, vorab einen Tisch zu reservieren (geht via Open Table). Das Ambiente würde ich als interessant bezeichnen, ein bisschen trashig, ein bisschen kitschig und irgendwie dennoch gemütlich, so als ob von jedem Attribut die richtige Menge verteilt wurde. Der Innenraum ist zwar groß, durch verschiedene Ebenen wirkt es aber gar nicht so riesig, wie es ist und man kann dank Nischen und dem geschickten Stellen von Tischen und Stühlen trotz lauter Musik und jeder Menge anderer Leute ein bisschen unter sich sitzen und reden.

Die Karte ist nicht riesig, umfasst aber, was man von einem amerikanisch angehauchten Restaurant in Berlin erwarten würde. Die Burgerkarte bietet etwas für jeden Geschmack, klassischer Hamburger, Cheeseburger, mit Blauschimmelkäse oder Sauerkraut, man wird durchaus verleitet, auch mal was Neues auszuprobieren. Alle Burger, die ich bisher hatte, waren super und haben meine Erwartungen erfüllt. Dazu gibt es diverse andere Dinge wie Salate, Steaks und wirklich unglaublich tolle leckere und köstliche Nachtische, die man, so man noch Platz im Magen hat, auf jeden Fall probieren sollte. Der wunderbare Sundae reicht dabei auch locker für zwei, wie wir schon feststellen durften.
Dazu gab es bei uns fast immer Bier, mal mit und mal ohne Alkohol, die Cocktails  und vor allem die Homemade Lemonade mit Wodka sind aber auch seeeehr gut.

Preislich befinden wir uns im leicht gehobenen Segment, für die Gegend würde ich sagen normale Preise und in Anbetracht der gebotenen Qualität finde ich es aber okay.

Der Service ist bisher immer nett und meistens auch recht flott gewesen, bei sehr vollem Laden dauert es aber schon manchmal ein bisschen länger, bis man noch etwas bestellen kann, dafür sind die Damen und Herren aber locker drauf und haben auch bei Stress Spaß bei der Arbeit.

Das Publikum ist ein recht homogener Mix aus Touristen, Zugezogenen und Berlinern, oft ein bisschen zu trendbemüht, um wirklich cool zu sein, alternativ chic und zum Teil aber auch einfach nur hungrige entspannte Leute wie Du und ich. Zum Teil kann man aber auch klasse Leute gucken, was bei einem Laden in der Lage irgendwie ein bisschen mit dazugehört.


Ich mag das White Trash, ich mag das leicht verkommene Ambiente, die leckeren Burger, die hausgemachte Limonade mit und ohne Alkohol und dazu die Musik, für mich eine gute Kombi für einen satten und zufriedenen Abend!

Dienstag, 5. November 2013

Brille ist nicht gleich Brille - deshalb Optik am Kleistpark in Berlin Schöneberg

Brillen stellen in meinem Leben ein notwendiges Übel dar, zumindest war das meine Einstellung, bis ich meine erste Brille bei Optik am Kleistpark gekauft habe und dank der fachlich kompetenten Beratung und den unzähligen tollen modischen und schönen Brillen gelernt habe, das Ganze nicht nur als Übel sondern als durchaus akzeptables oder sogar nettes Accessoire zu sehen.

Mein erster Kauf ist schon ein paar Jahre her, bis dato hatte ich meine Brillen immer von großen Optikerketten und musste erst ein paar Mal am Schaufenster vorbeilaufen, bevor ich mich traute, durch die Tür in den Laden zu treten. Der ersten Brille von da sind mittlerweile noch drei weitere gefolgt und bei jeder war ich wieder genauso zufrieden wie beim ersten Kauf.

Der Laden besteht aus einem Raum, an dessen Wänden links und rechts sich unzählige Brillen auf Gestellen und in Schubläden befinden, viel mehr, als man beim ersten Blick vermuten könnte. Darüber hinaus gibt es für Kunden einen kleinen zweiten Raum, in dem alles für die Brillenstärke bestimmt wird. Hinter dem Tresen werden die Brillenetuis aufbewahrt und auch Kontaktlinsen und Zubehör kann man hier erstehen.

Die große Stärke dieses Optikers ist aber auf jeden Fall die tolle Beratung. Stets freundlich und fachlich kompetent wird einem hier zum passenden Brillengestell verholfen. Die Auswahl reicht von klassisch bis auffällig und mit einem gemeinsam wird ausgelotet, was für einen in Frage kommt und dabei noch gut aussieht. Bis dato hatte ich mich immer für das Gestell entschieden, das ich am wenigsten schlimm fand und das ich meist fast täglich bei anderen Leuten auf der Nase wieder getroffen habe. Hier geht es deutlich individueller zu und ich bin jedes Mal wieder überrascht, was für Brillen ok wären, die ich normaler Weise nie ausprobiert hätte. Die Damen hier haben wirklich alle ein tolles Auge für das, was bei jedem einzelnen geht!

Jetzt könnte man natürlich denken, oh, weia, was das bestimmt kostet, aber hier die nächste Überraschung, es gibt hier alles, von super günstig bis hin zu durchaus teuer, aber das meiste ist im guten Mittelsegment zu finden und zu Preisen zu erstehen, die man auch von den angeblich ach so billigen Optikerketten kennt. Das hatte mich beim ersten Kauf wirklich überrascht und mittlerweile freue ich mich bis heute, dass ich mich damals über die Schwelle getraut habe und das herausfinden konnte.

Die Qualität der Brillen und Gläser überzeugt mich bis heute, egal ob normale Sehhilfe oder Sonnenbrille und auch hier wurde ich alle vier Male sehr gut beraten und war mit dem Endergebnis sehr zufrieden.


Ich kann Brillenträgern und solchen, die dies werden wollen oder müssen Optik am Kleistpark wirklich wärmstens empfehlen. Tolle Brillen, die zum Typ passen und die nicht jeder hat, perfekte Beratung und professioneller Service, tolle Qualität und faire Preise, für mich perfekt!

Montag, 4. November 2013

Shoppingmadness unter einem Dach - Boulevard Berlin in Steglitz

Wenn es einen Ort in Berlin gibt, an dem es überproportional viele Einkaufszentren gibt, dann ist das wohl die Schloßstraße in Steglitz. Aktuell die größte der Shoppingmalls ist der Boulevard, direkt an den Karstadt angeschlossen oder anders formuliert, der Karstadt wurde in das Einkaufszentrum integriert.

Geschäftsmäßig findet man hier eine recht bunte Mischung. Klamottenmäßig reicht es von Hollister über die üblichen Verdächtigen wie Zara, H&M, Esprit und S. Oliver bis hin zu Hunkemöller. Dazu gibt es diverse Schuh- und Schmuckläden, einen Zara Home, Kosmetikbedarf, einen Xenos, einen wirklich großen Saturn, eine Apotheke und vermutlich unzählige Geschäfte, die ich jetzt gerade nicht im Kopf habe, die man aber bequem vor einem Besuch auf der Homepage einsehen kann.
Für das leibliche Wohl sorgen diverse Essensläden. Hier bekommt man alles von Eis über Döner, Feinkost und Asia bis hin zu verschiedenen Kaffees.

Leider ist das ganze Einkaufszentrum irgendwie nicht so richtig gelungen. Ich persönlich finde es zwar deutlich besser als die Konkurrenz, aber es ist recht unübersichtlich und oft muss man weite Wege zurücklegen, um von Geschäft A zu Geschäft B zu kommen, sicherlich marketingmäßig perfekt, aber als Verbraucher eher suboptimal. Auch die Anordnung der Geschäfte und Essensläden ist eher mäßig, positiv sticht da der Coffee Fellows im Erdgeschoss mit der wirklich großen und schönen Terrasse heraus.

Alles ist groß, ein bisschen klotzig aber eigentlich eher schlicht und simpel von der Atmosphäre her, klare Formen und Basismaterialien überwiegend, was vermutlich edel wirken soll, zum Teil aber irgendwie ein bisschen finster und kalt wirkt.

Die Toiletten findet man im Untergeschoß und unter Umständen muss man bis dahin einen ganz schön weitern Weg zurücklegen. Leider sind es jetzt so Klos, wo man an einem Drehkreuz 50 Cent bezahlen muss. Prinzipiell ok, wenn das Klo dann auch sauber wäre…was leider bei meinen letzten beiden Besuchen nicht der Fall war.

Erstaunlich finde ich, dass bis heute das Einkaufszentrum sogar an Samstagen oft irgendwie leer wirkt, ein bisschen Schade, denn eigentlich kann man hier schon recht gut bummeln und wenn man es erstmal gefunden hat, gibt es Geschäfte für jeden.

Regelmäßig gibt es hier auch Sonderveranstaltungen, sei es musikalische Berieselung durch z.B. Moderatoren von Klassikradio oder letztens einen Parcours für Kinder, die beim Überwinden und Lösen der Aufgaben sichtlich Spaß hatten.

Irgendwie stehe ich dem Boulevard bis heute ein bisschen zwiegespalten gegenüber. Es ist nicht optimal, aber auch nicht schlecht, ich bummel gerne durch die Gänge, versuche aber, nicht zu zielgerichtet herumzuirren. Dann finde ich es da eigentlich ganz nett, sobald ich aber schnell was finden will und wieder einmal durch die halben Räumlichkeiten wandern muss, um es zu finden, nun denn, dann bin ich nicht mehr ganz so begeistert.
Ansonsten ist es da im Winter schön warm und im Sommer schön kalt, perfekt, wenn man sich bei einem Kaffee aufwärmen bzw. abkühlen möchte.


Und bei allem Für und Wider gilt im Moment: Der Boulevard in Steglitz, derzeit der Platzhirsch unter den Einkaufszentren in der Schloßstraße.