Sonntag, 22. September 2013

Kaffee und Kuchen im Café Taubenschlag in Berlin Schöneberg

Die Rote Insel ist ja dabei, jeden Tag ein kleines bisschen hipper zu werden und im Rahmen dieser Wandlung kommen immer mal wieder nette neue Läden in den Bereich zwischen Südkreuz und Julius-Leber-Brücke.

Dazu zählt auch das Café Taubenschlag, unweit des S-Bahnhofes, mit seinen Innen- und Außensitzplätzen und dem stylischen, eher minimalistischem und trotzdem angenehmen Interieur.

Das erste Mal war ich hier vor gut einem Jahr zum Kaffee trinken und dachte nur wow, so guten Milchkaffee findet man nicht an jeder Ecke! Dies ist bis heute noch so und auch die anderen Kaffeespezialitäten sind hier wirklich bewusst und mit Können zubereitet – das schmeckt man, egal ob beim Espresso oder Latte Macchiato. Zwar dauert alles dadurch gerade bei Hochebtrieb ein bisschen länger, aber der Geschmack ist es wert, einen kleinen Augenblick zu warten, egal ob to go oder zum Trinken vor Ort.

Bisher habe ich dort immer nur den hausgemachten wirklich tollen Kuchen gegessen, aber es gibt auch kleine warme und kalte Gerichte und wesentlich mehr, als ich bisher geschafft habe, zu probieren. Der Cheesecake ist ein Traum und auch der Brownie ist nahe an perfekt, knusprige dünne Kruste und weicher safter Teig, nur ein ganz kleines bisschen schokoladiger und es wäre quasi der Brownie Himmel in Berlin.


Die Draußensitzplätze sind aus gutem Grund beleibt, kann man von ihnen aus doch bequem dem bunten Treiben auf der Leberstraße zugucken. Aber auch der Innenbereich ist einen zweiten Blick wert, dank klarem unaufdringlichem Design und einer bunten Zusammenstellung von Sitzgelegenheiten, von der Holzkirchenbank über ein Sofa bis hin zu durchaus bequemen Designstühlen. Dominiert wird alles durch den großen Tresen, an dem man stets bestellt und dann die Dinge an den Tisch gebracht bekommt.


Der Service ist freundlich und lässt sich auf bei vielen Kunden nicht aus der Ruhe bringen, jeder wird hier nett und mit persönlichem Service der Reihe nach bedient.

Das Publikum hat sich von den Leuten von nebenan zu einer bunten coole Leute Mischung geändert, oder man könnte auch sagen, dass sich vermutlich der ganze Kiez ein bisschen gentrifiziert. Aber noch ist die Mischung aus dem normalem Schöneberger Publikum und modebewußten Apple Nutzern erträglich und alle sind in ihrer Liebe für guten Kaffee und leckeren Kuchen friedlich vereint.


Ich mag das Café Taubenschlag, zum Leute auf der Straße und im Café gucken, zum tollen Kaffee trinken und feinen Kuchen genießen. Es ist definitiv eine Bereicherung für diesen Kiez in Schöneberg und ich hoffe, dass es uns noch lange erhalten bleibt!

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