Dienstag, 17. September 2013

Frisches hausgemachtes Fast Food im "auf die Hand" in Berlin Mitte

Mitte, eigentlich und oft für mich nur ein Stadtteil zum Durchfahren, aber ab und an entdeckt man doch auch dort mal kleine Perlen, die nicht touristisch überlaufen und zu cool für Ottolinchen Normalverbraucherin sind. Eine dieser Perlen ist für mich das „auf die Hand“ in der Luisenstraße unweit der Charité.

Es ist eines dieser Mittagessdinger, von denen es in der Gegend eine ganze Menge gibt, aber es ist trotzdem irgendwie besonders, vor allem, wenn man früh oder nach dem Mittag kommt und es beschaulich und gemütlich zu geht.


Die Einrichtung ist funktional und trotzdem irgendwie nett und auf den Bänken und Stühlen an den hohen Tischen kann man schon ein paar Stunden aushalten, in Gesprächen, am Laptop, mit einer der vielen kostenlos ausliegenden Zeitschriften oder einfach nur, um das Treiben auf der Straße oder in der offenen Küche zu beobachten. Im Sommer gibt es auch Außenplätze, die gerade gegen Abend wunderbar sind, um zu erleben, wie gerade die Luisenstraße vom hektischen Treiben in die gemütlichen Stunden des Tages übergeht.

Das Angebot reicht von bereits abgepackten hausgemachten Broten, Salaten, kleinen Gerichten und Süßspeisen über Kuchen und Kekse bis hin zu Tagesgerichten, die täglich wechseln. Das meiste ist hausgemacht und wird frisch zubereitet, etwas, was man besonders bei den Sandwiches und Broten schmeckt. Aber auch der Kuchen ist toll, egal ob einer der verschiedenen Brownies oder Guglhupfs oder der ordinäre und schrecklich leckere Schoko Cookie. Dazu ein frisch gemachter Latte, ein Smoothie oder einer der vielen Tees und Chais und schon schwebt man fast glücklich auf Wolken. Dazu gibt es natürlich auch diverse Kaltgetränke, unter anderem das ganze Lemonaid und Chari Tea Sortiment und die Proviant-Palette, natürlich, man ist ja in Mitte.


Der Service ist nett und wenn man immer mal wieder vorbei schaut irgendwie auch familiär, was sicherlich den großen Charme und das Stammpublikum ausmachen. Zum Essen kommen hier alle, die auf qualitativ gutes Essen Wert legen, vom Mittehipster, über die Charitéler, Studenten, Büroangestellten und ab und an auch mal mutige Touristen, die der Masse mittags folgen.

Preislich für Berlin das obere Segment, auch hier gilt meiner Meinung nach, wir sind in Mitte und das kostet eben. Gerade, wenn man kein Touriabzockessen haben möchte, das frittiert und totgekocht wurde.

Das Klo ist meist erstaunlich sauber, gerade dafür, dass nur eins da ist.

Ich mag das „auf die Hand“, für täglich wäre es mir deutlich zu teuer, aber für ab und an passt es, vor allem auch von der Auswahl und Qualität des Essens her. Und wer hier nicht satt wird, der geht dann einfach auf die andere Seite und kauft sich noch ein Eis im „Eisladen“.

Ach ja, und Parkplätze? Wovon träumst Du, wir sind in Mitte, Baby!

Kommentare:

Alexander hat gesagt…

Das ist doch der Laden, in dem wir (Du, Manuela, Michele, Ingrid und ich) uns mal zum Frühstück getroffen haben, oder?

Saphena hat gesagt…

Glaube nicht, aber so ganz genau weiß ich das gar nicht mehr :)