Montag, 30. September 2013

Meet the Meat im Chicago Williams BBQ in Berlin Mitte

Durch eine Einladung gelangten wir in den Genuss, das Chicago Williams BBQ kennen zu lernen, ich glaube von alleine hätten wir es auf Grund der etwas versteckten Lage zwar unweit des Oranienburger Tores aber um die Ecke in der Hannoverschen Straße sonst gar nicht unbedingt gefunden.

Auf Grund des nicht wirklich großen Gastraumes und der vielen Gäste empfiehlt es sich entweder gleich bei der Öffnung da zu sein oder einfach zu reservieren, um auf Nummer sicher zu gehen.

Der Gastraum ist definitiv sehenswert. Man sitzt an großen Holztischen auf Bänken und Stühlen, ein Teil der Wände ist mit Holz verziert, an einer Wand sind Zeichnungen über Fleischstücke und ihre Herkunft angebracht und ein Teil ist gekachelt. Unbewusst hat es mich ein kleines bisschen an eine Fleischerei erinnert, was ich ganz passend finde, geht es in diesem Restaurant doch überwiegend um den Verzehr und Genuss von Fleisch.
Wenn das Wetter gut ist, gibt es auch Außenplätze unter einer Markise.

Wir hatten vorsorglich reserviert und wurden am Tresen super freundlich begrüßt und direkt mit einem kleinen Eisbecher voll köstlicher Maissuppe versorgt. Dabei wurde gleich geklärt, ob es unser erster Besuch sei- Ja! – Okay, wir sollten uns erstmal setzen und dann zum Bestellen an den Tresen kommen (wo man alles bestellt, egal ob Essen oder Trinken). Getränke haben wir vorab direkt geordert, absolut zu empfehlen der geslushte Moscow Mule, der mit Strohhalm im Bierhumpen serviert wird, unglaublich gut! (nächstes Mal muss ich dann Gin & Lemon probieren) Aber auch das Hausbier schmeckt und läuft.

Wir haben dann auf die Empfehlung des Mannes an der Bar gehört und eine Fleischplatte für vier Personen mit drei Beilagen geordert. Diese bestand aus unglaublich leckerer Pastrami (ganz zart und feinfleischig), butterweichen und traumhaft marinierten Rippchen, die sich quasi alleine vom Knochen abgelöst haben, super gewürztem BBQ Chicken und Salsiccia, die auf Grund des Gewürzgehaltes nicht bei allen unserer Esser super gut ankam aber trotzdem lecker war. Bei uns gab es dazu richtig knackigen Coleslaw, Mash & Gravy und herrlich käsige Mac & Cheese. Hier denkt man erst, okay, kleine Beilagenportion für vier Leute, aber am Ende war es perfekt und man schafft zwar alles aufzufuttern, ist dann aber auch pappsatt und glücklich, für Nachtisch (es gab Cheesecake!) hatten wir leider keinen Platz mehr, das wird dann beim nächsten Mal probiert.

Der Service ist super nett und man fühlt sich vom ersten bis zum letzten Moment pudelwohl. Bedient wird hier wirklich herzlich und verabschiedet wird mit Handschlag, etwas, was in meinen Augen das Restaurant wirklich zu einem besonderen Ort macht, noch zusätzlich zu den kulinarischen Leckereien.

Das Publikum bestand zu 90% aus Männern jeglichen Alters, außer uns zwei Mädels waren nur noch wenige Frauen da. Fast schon ein bisschen Klischee, so Männer und ihr Fleisch und natürlich viele Amerikaner. Alles sind fleißig am essen gewesen, dadurch war die Lautstärke angenehm und man konnte sich ganz normal unterhalten.

Das guten an dem Männerpublikum, die Damentoilette ist bei dem geringen Andrang picobello, aber eine sichere Quelle verriet mir, dass auch das Herrenklo sauber war.

Und nächstes Mal werden die Sandwiches probiert, die an den Nachbartischen verboten gut aussahen. Und der Cheesecake. Und das Pulled Pork….und….und….

Preislich ist es auch absolut okay, gerade in Anbetracht für die gebotene wirklich hohe Qualität!

Ich glaube man merkt es schon, uns hat es im Chicago Williams BBQ super gut gefallen. Das Essen ist toll, der Service nett und auch der Rest passt, so dass wir sicherlich wieder hier essen werden und es gerade für Leute, die gerne gutes Fleisch bewusst genießen möchten wirklich empfehlen können!

Samstag, 28. September 2013

Auf einen Kaffee ins Parkcafé in Berlin Wilmersdorf

Nachdem ich heute die mit vermutlich mit letzten halbwegs warmen Sonnenstrahlen im Parkcafé genossen habe, ist mir wieder bewusst geworden, wie wunderbar ich es dort eigentlich finde, Grund genug, es weiter zu empfehlen!

Die Lage ist super, optimal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln via Fehrbelliner Platz zu erreichen und, außer am Wochenende, sogar mit reichlich Parkplätzen direkt vor der Tür gesegnet. Samstags und sonntags sind diese allerdings von einem wirklich guten Flohmarkt besetzt, aber in der Württembergischen Straße kann man ebenfalls gut parken.

Das Café selber verfügt über einen großen schönen Biergarten sowie einen hallenartigen Innenraum, der sich in einer loungeartige linke Seite und einen eher restaurantartigen rechen Bereich teilt. Die Einrichtung ist schlicht aber gemütlich und auf den Stühlen und Bänken sitzt es sich auch nach längerer Zeit noch bequem.
Die ordentlichen Toiletten sind im ersten Stock.
Eben erst so richtig aufgefallen ist mir der Spielbereich für Kinder, also ist auch für diese gesorgt.

Egal ob draußen oder drinnen, man kann hier wirklich wunderbar den Tag verbringen. Der Service arbeitet stets flott und freundlich, schnell hat man die Karte und meist auch recht fix das Bestellte. Nur wenn es draußen ganz voll ist dauert es manchmal auch etwas länger, aber dann ist wirklich eine Masse an Leuten zu bedienen.

Zu essen gibt es eine große Auswahl, egal ob Frühstück, Kleinigkeit oder Hauptgericht. Mein Highlight ist der Caesars Salad, große Portion, zartes Huhn und leckere Sauce, genau so, wie es sich gehört. Aber auch der Kuchen ist sehr lecker, besonders in Kombination mit einer der angebotenen Kaffeespezialitäten. Ebenfalls besser, als man vielleicht erwartet, sind die Cocktails, der Hauscocktails hat uns schon so manchen unterhaltsamen Abend beschwert.
Preislich passt alles zur gebotenen Qualität und ist nicht zu teuer.

Parcafe Dream
Das Publikum geht von jung bis alt, von hipp bis schicki-micki. Oft kann man sich auch die Zeit einfach nur mit Leute gucken vertreiben, denn den einen oder anderen Paradiesvogel findet man hier fast immer.


Ich mag das Parkcafé, ein klasse Treffpunkt mit Freunden, zum Feiern oder auch einfach nur zum entspannten Abendessen zu zweit. Besonders empfehlen kann ich ein Sonntagsfrühstück mit anschließendem Bummel über den Flohmarkt, so kommt man entspannt in den Sonntag!

Sonntag, 22. September 2013

Kaffee und Kuchen im Café Taubenschlag in Berlin Schöneberg

Die Rote Insel ist ja dabei, jeden Tag ein kleines bisschen hipper zu werden und im Rahmen dieser Wandlung kommen immer mal wieder nette neue Läden in den Bereich zwischen Südkreuz und Julius-Leber-Brücke.

Dazu zählt auch das Café Taubenschlag, unweit des S-Bahnhofes, mit seinen Innen- und Außensitzplätzen und dem stylischen, eher minimalistischem und trotzdem angenehmen Interieur.

Das erste Mal war ich hier vor gut einem Jahr zum Kaffee trinken und dachte nur wow, so guten Milchkaffee findet man nicht an jeder Ecke! Dies ist bis heute noch so und auch die anderen Kaffeespezialitäten sind hier wirklich bewusst und mit Können zubereitet – das schmeckt man, egal ob beim Espresso oder Latte Macchiato. Zwar dauert alles dadurch gerade bei Hochebtrieb ein bisschen länger, aber der Geschmack ist es wert, einen kleinen Augenblick zu warten, egal ob to go oder zum Trinken vor Ort.

Bisher habe ich dort immer nur den hausgemachten wirklich tollen Kuchen gegessen, aber es gibt auch kleine warme und kalte Gerichte und wesentlich mehr, als ich bisher geschafft habe, zu probieren. Der Cheesecake ist ein Traum und auch der Brownie ist nahe an perfekt, knusprige dünne Kruste und weicher safter Teig, nur ein ganz kleines bisschen schokoladiger und es wäre quasi der Brownie Himmel in Berlin.


Die Draußensitzplätze sind aus gutem Grund beleibt, kann man von ihnen aus doch bequem dem bunten Treiben auf der Leberstraße zugucken. Aber auch der Innenbereich ist einen zweiten Blick wert, dank klarem unaufdringlichem Design und einer bunten Zusammenstellung von Sitzgelegenheiten, von der Holzkirchenbank über ein Sofa bis hin zu durchaus bequemen Designstühlen. Dominiert wird alles durch den großen Tresen, an dem man stets bestellt und dann die Dinge an den Tisch gebracht bekommt.


Der Service ist freundlich und lässt sich auf bei vielen Kunden nicht aus der Ruhe bringen, jeder wird hier nett und mit persönlichem Service der Reihe nach bedient.

Das Publikum hat sich von den Leuten von nebenan zu einer bunten coole Leute Mischung geändert, oder man könnte auch sagen, dass sich vermutlich der ganze Kiez ein bisschen gentrifiziert. Aber noch ist die Mischung aus dem normalem Schöneberger Publikum und modebewußten Apple Nutzern erträglich und alle sind in ihrer Liebe für guten Kaffee und leckeren Kuchen friedlich vereint.


Ich mag das Café Taubenschlag, zum Leute auf der Straße und im Café gucken, zum tollen Kaffee trinken und feinen Kuchen genießen. Es ist definitiv eine Bereicherung für diesen Kiez in Schöneberg und ich hoffe, dass es uns noch lange erhalten bleibt!

Freitag, 20. September 2013

Man kann nicht immer Glück haben - Urlaub im Fiesta Gran Palladium Palace auf Ibiza

Wenn ich ganz hart wäre, dann würde ich sagen, ein Satz mit X, die Buchung dieses Hotels für uns war wohl nix. Aber dann würde ich das Meer nicht mit bewerten und den Ausblick vom Zimmer auf eben dieses und auch die schöne Gartenanlage und das eigentlich nette Design des Hotels. Also von vorne.
Das Fiesta Gran Palladium Palace wird z.B. bei Tui als 5 Sterne All Inklusive Strandhotel angeboten und befindet sich am etwas ruhigeren Ende der Playa d’en Bossa auf Ibiza.
Die Lage dabei stimmt, man ist ganz am Ende des Strandes, kurz vor einem Naturschutzgebiet und in 10 min vom Flughafen aus zu erreichen. Bedingt durch die Nähe zu eben diesem (vom Restaurant aus kann man fast auf die Landebahn gucken), gibt es allerdings auch mal lauteren, mal leiseren direkten Fluglärm, aber ich glaube, davon ist eigentlich kein Hotel an der Playa d’en Bossa wirklich frei.

Bei Ankunft erlebten wir den schlechtesten Check-In ever, nicht nur für ein 5 Sterne Hotel, sondern den wir wirklich jemals erlebt haben. Es wurde nichts, aber auch gar nichts erklärt, sondern gesagt, das im Zimmer ein Buch wäre, wo alles drin stehen würde. Kein Wort über die Einrichtungen des Hotels, das All Inklusive, die a la Carte Restaurants, den Spa, die Handtücher, den Gästeservice, nichts. Stattdessen nur die Übergabe von 2 Zimmer Karten, von denen prompt eine nicht ging und die Karten für die Strandhandtücher wurden auch direkt noch vergessen. Dafür erzählte uns dann zum Glück der wirklich freundliche Kofferträger etwas mehr, der uns in einem Golfauto zu unserem Zimmer brachte. Wir hatten Meerblick gebucht und das ist einer der wenigen Punkte, der wirklich voll erfüllt wurde, denn wir hatten ein Zimmer im Block vier weit vorne am Strand mit Meerblick, dafür aber auch Lärm durch den Parkplatz einer Strandbar, deren Musik uns ebenfalls jeden Tag kräftig beschallte.
Eingangsbereich
Die Zimmereinrichtung und auch der Rest des Hotels sind schon etwas in die Jahre gekommen, und das sieht man an jeder Ecke. So ließ sich z.B unser Duschkopf nicht feststellen zum Duschen und viele Oberflächen waren lange nicht mehr gewischt worden…immerhin gab es einen Flat TV.

Es war unser erster All Inklusive Urlaub, entstanden aus der Idee, eine faule Woche in der Wärme und am Meer zu verbringen. Dazu gab es die drei Hauptmahlzeiten im Restaurant, Snacks im Form von pappigen Sandwiches und ein jeden Nachmittag aus klebrig süßen Torten bestehendes Kuchenbuffet. Alle Billiggetränke waren ebenfalls enthalten, sobald etwas aber mal etwas besser sein sollte, hätte man direkt dazu bezahlen müssen. Eines meiner Highlights, der Schokomilkshake: Vor meinen Augen holt ein Barmann eine Plastikflasche aus der Kühlung, gibt mir 0,2 l davon in ein Glas und V

oila, da ist er, der Schokomilkshake, direkt vom Discounter in mein Glas. Immerhin der Kaffee in den Bars war einigermaßen gut. Aber auch die grusligen Automatencocktails (!!!) waren furchtbar! Das Essen ansonsten war in etwa so wie Lidl All you can eat, im Zweifel totfrittiert und nur von minderer Qualität, den größten Teil der Buffettheke nahm immer die Burger Station ein, deren Ergebnis nur leider nicht wirklich lecker war. Ansonsten gab es fast immer das gleiche in minimaler Abwandlung. Lobend erwähnen muss ich nur wirklich die Churros, die waren toll, knusprig und wurden immer frisch zubereitet. Pro Aufenthalt durfte man auch einmal im Tex Mex und einmal im Mediterranen Restaurant essen. Hier war da Essen zwar gut, aber wenn einem 5 Gänge in einer Stunde eingeprügelt werden ist der Spaß leider auch schon wieder vorbei.

Die tägliche Burgerstation
Ein weiteres großes Manko war generell der Service. Wenn man ihn brauchte, war er nicht da, weil meistens eher mit sich selber als mit den Gästen beschäftigt, die haben mehr beim Unterhalten untereinander gestört. Auch Wegsehen in der Bar war eine große Stärke, dafür haben hier alle Tische derart geklebt, das man keine Angst vor umgeworfenen Gläsern haben musste, konnte nicht passieren, alles automatisch festgeklebt.
Lobenswerte Ausnahmen, die Gepäck-Jungs und die Zimmermädchen! Zum Glück war die Animation nicht so aufdringlich, so dass das auch ok war. Und auch Kindern gegenüber wurde sich absolut lobenswert nett verhalten.

Was leider absolut unschön war, betrifft den Zustand der Poolanlage und der Hotelanlage im Allgemeinen. Hier ist vieles kaputt und wird einfach ignoriert. Kaputte Liegen und Sonnenschirme liegen herum, die Pools waren so mies, das wir nur ins Meer gegangen sind und zum Beispiel eine kaputte Klotür an der Rezeption blieb genauso kaputt, wie ein Lichtschalter in einem anderen Klo. Egal ob 5 oder 1 Sterne Hotel, sowas geht gar nicht.

Während unseres Aufenthalts hielten sich zu 80% Engländer (eigentlich jeden Abend gab es eine Runde Bingo…) im Hotel auf, dazu wenige Deutsche, Österreicher, Schweizer, Spanier und Franzosen. Die Masse entsprach nicht dem Publikum, das man in einem 5 Sterne Hotel erwarten würde, so erschienen nicht wenig Damen in Strandkleider zum Essen und Herren in salopper Poolbekleidung zum Abendessen. Und irgendwie hatte man immer das Gefühl, allen sei alles egal, vom Service, über das Essen über den Rest, Hauptsache, der Alkohol fließt. (leider war uns der Alkohol zu mies, um uns damit das Hotel schön zu trinken…).

Es gibt auch einen Spa inklusive Fitness-Studio, natürlich, man ahnt es schon, gegen Gebühr, den wir nicht besucht haben, der aber wohl wirklich ganz gut sein soll.

Ja, was soll ich sagen, dank Strand, Meer und warmen Wetter hatten wir eine schöne Woche auf Ibiza, aber das Hotel war irgendwie schon krass, wenn man überlegt, als was es verkauft wird. Unsere Erwartungen wurden eigentlich nur in Hinblick auf den Meerblick erfüllt, der Rest war…nun ja, auf jeden Fall nicht auf 5-Sterne Niveau, um es freundlich auszudrücken.


Wir würden es nicht wieder buchen und tatsächlich auch keinem empfehlen, dann lieber 3 Sterne buchen und auch nur bezahlen und ich denke, was man dann bekommt, das wird nicht wesentlich schlechter sein!

Dienstag, 17. September 2013

Frisches hausgemachtes Fast Food im "auf die Hand" in Berlin Mitte

Mitte, eigentlich und oft für mich nur ein Stadtteil zum Durchfahren, aber ab und an entdeckt man doch auch dort mal kleine Perlen, die nicht touristisch überlaufen und zu cool für Ottolinchen Normalverbraucherin sind. Eine dieser Perlen ist für mich das „auf die Hand“ in der Luisenstraße unweit der Charité.

Es ist eines dieser Mittagessdinger, von denen es in der Gegend eine ganze Menge gibt, aber es ist trotzdem irgendwie besonders, vor allem, wenn man früh oder nach dem Mittag kommt und es beschaulich und gemütlich zu geht.


Die Einrichtung ist funktional und trotzdem irgendwie nett und auf den Bänken und Stühlen an den hohen Tischen kann man schon ein paar Stunden aushalten, in Gesprächen, am Laptop, mit einer der vielen kostenlos ausliegenden Zeitschriften oder einfach nur, um das Treiben auf der Straße oder in der offenen Küche zu beobachten. Im Sommer gibt es auch Außenplätze, die gerade gegen Abend wunderbar sind, um zu erleben, wie gerade die Luisenstraße vom hektischen Treiben in die gemütlichen Stunden des Tages übergeht.

Das Angebot reicht von bereits abgepackten hausgemachten Broten, Salaten, kleinen Gerichten und Süßspeisen über Kuchen und Kekse bis hin zu Tagesgerichten, die täglich wechseln. Das meiste ist hausgemacht und wird frisch zubereitet, etwas, was man besonders bei den Sandwiches und Broten schmeckt. Aber auch der Kuchen ist toll, egal ob einer der verschiedenen Brownies oder Guglhupfs oder der ordinäre und schrecklich leckere Schoko Cookie. Dazu ein frisch gemachter Latte, ein Smoothie oder einer der vielen Tees und Chais und schon schwebt man fast glücklich auf Wolken. Dazu gibt es natürlich auch diverse Kaltgetränke, unter anderem das ganze Lemonaid und Chari Tea Sortiment und die Proviant-Palette, natürlich, man ist ja in Mitte.


Der Service ist nett und wenn man immer mal wieder vorbei schaut irgendwie auch familiär, was sicherlich den großen Charme und das Stammpublikum ausmachen. Zum Essen kommen hier alle, die auf qualitativ gutes Essen Wert legen, vom Mittehipster, über die Charitéler, Studenten, Büroangestellten und ab und an auch mal mutige Touristen, die der Masse mittags folgen.

Preislich für Berlin das obere Segment, auch hier gilt meiner Meinung nach, wir sind in Mitte und das kostet eben. Gerade, wenn man kein Touriabzockessen haben möchte, das frittiert und totgekocht wurde.

Das Klo ist meist erstaunlich sauber, gerade dafür, dass nur eins da ist.

Ich mag das „auf die Hand“, für täglich wäre es mir deutlich zu teuer, aber für ab und an passt es, vor allem auch von der Auswahl und Qualität des Essens her. Und wer hier nicht satt wird, der geht dann einfach auf die andere Seite und kauft sich noch ein Eis im „Eisladen“.

Ach ja, und Parkplätze? Wovon träumst Du, wir sind in Mitte, Baby!

Montag, 16. September 2013

Konsumgöttinnen Test - George,Gina & Lucy - Night Star

Unverhofft kommt oft, so oder so ähnlich könnte man meinen Gesichtsausdruck beschreiben, als ich eben nach Hause gekommen bin und auf meinem Schreibtisch ein Paket der Konsumgöttinnen gefunden habe. Was für eine nette Überraschung an einem grauen regnerischen Montag!


Im Paket selber der neue Duft Night Star von Geore, Gina & Lucy, spannend!

Die Umverpackung ist nett gestaltet, wenn vielleicht durch die Kombi von gold, lila und schwarzen Sternen ein wenig too much, einen Tick zu überladen um wirklich noch edel zu wirken, aber es macht auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt. Um den Karton herum geschlungen ist ein schwarzes silbern bedrucktes Band mit einem für die Marke typischen Karabiner, was man zuerst lösen muss, um den Karton dann nach brechen des Siegels zu öffnen. Man klappt den Deckel hoch und das Innere und der Karton sind mit den gleichen Farben und dem gleichem Stil gestaltet. Auch am Flakon der Markenkarabiner, diesmal in Gold und mit kurzem schwarzen Band. Nimmt den Flakon heraus, so wird der Schriftzug „light your night“ auf dem Karton darunter sichtbar.
Der 50 ml Flakon selber liegt massiv und schwer in der Hand, der Deckel ist leicht zu öffnen und vor dem ersten Sprühstoß war noch nichts zu riechen. Ich bin mutig und sprühe mir direkt einen Stoß auf den Pulsbereich, sofort umfängt mich ein warmer und recht süßer Duft, der im ersten Moment ein bisschen zu heftig für meine Nase ist. Kurze Zeit später kommt eine blumige Note heraus, die den Duft dominiert und irgendwie abrundet. Ein auffälliger Duft, der sich gerade mit Körperwärme schnell in den geruchlichen Vordergrund spielt, ideal für lange Nächte im Winter, im Sommer wäre er mir definitiv zu heftig. Dabei hält er sehr lange an, auch Stunden später ist er noch deutlich wahrnehmbar, hier merkt man meiner Meinung nach, dass es sich um ein Eau de Parfum handelt.

Meine Haut mag den Duft und verträgt ihn gut, für meine Nase dagegen ist er am Anfang ein bisschen zu stark und hart an der Grenze zu aufdringlich und Kopfweh, was überwiegend an der blumigen Note liegt. Ich hatte mir das Ganze auf Grund der Produktbeschreibung irgendwie fruchtig-süßer vorgestellt, aber es riecht ja auch alles auf jedem ganz anders!

Ich denke, „Night Star“ ist ein idealer Duft für alle, die schwere dominante oder eher pudrige Düfte bevorzugen, wer es lieber leicht und luftig mag, der wird hiermit eher nicht glücklich werden.
Ein interessanter Duft gerade jetzt zum Winter im etwas übertriebenen aber irgendwie doch ansprechenden Flakon und in einer nett zu entdeckenden Umverpackung – das Parfum passt schon zur Marke!