Donnerstag, 27. Juni 2013

Zu Gast im Gottlob in Berlin Schöneberg

Gottlob gibt es das Gottlob, hört sich nach Plattitüde an, ist aber wirklich so, zumindest, wenn man in Schöneberg egal zu welcher Tageszeit nett essen und trinken möchte.
Was macht das besondere aus? Im Sommer die lauschige von Ranken umgebene Terrasse oder die Sitzmöglichkeiten auf das bunte Akazienstraßenleben? Die hohe Stuckdecke mit der tollen Lampe? Das leckere Essen inklusive günstigem Mittagsmenü und tollem sonntäglichen Brunch-Büffet? Der köstliche Kaffee oder der gute Wein? Wenn ich ehrlich bin, für mich stimmt hier alles.

Ich kenne das Gottlob nun schon seit mehr als 10 Jahren, in der Zeit ist es konstant gut geblieben und meiner Meinung nach kann man hier super mit einer Freundin frühstücken (besonderer Tipp, das umfangreiche Englische Frühstück), beruflich Mittag oder abends romantisch oder mit Freunden zu Abend essen (echte Wow-Momente dank super leckerer Salate, aber die Karte bietet auch viele andere leckere Dinge). Dazu ein kühles Glas Weißwein, einen trockenen Rotwein oder einen Aperol Spritz und danach einen aromatischen Espresso oder cremigen Cappuccino, so einfach kann man glücklich sein.

Im Winter sitzt man gemütlich in den beiden Räumen mit hoher Decke und Stuck auf bequemen Stühlen, im Sommer bieten sich die Draussenplätze an, wahlweise mit direktem Blick auf das Leben auf der Akazienstraße oder fast schon lauschig auf der umzäunten und umrankten Terrasse, wo man etwas mehr für sich sitzt als auf dem Bürgersteig.

Der Service hat hier stets gut zu tun und ich bin immer wieder erstaunt, mit wie wenig Leuten die es schaffen, freundlich und schnell alle zufrieden zu stellen.

Das Publikum ist kieztypisch und variiert ein wenig je nach Tageszeit, von den üblichen Apple-Usern und Zeitungslesern bis Mittag und später zu Pärchen und Grüppchen aller Altersklassen, hier kann wirklich jeder hin und sich wohl fühlen.

Besonderer Klasse: Das täglich wechselnde Mittagsmenü zu einem wirklich sehr fairen Preis!

Für mich ist das Gottlob eine echte Schöneberger Institution und ich hoffe wirklich sehr, dass es noch lange bleibt!


P.S.: Zu erreichen am besten zu Fuß oder per Rad, die U Eisenacher Straße ist nur wenige Schritte entfernt!

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