Samstag, 1. Juni 2013

Kein Rad für mich - Das Radhaus in Lichterfelde


Ein neues Fahrrad für die Stadt sollte es sein, eine kleine urbane unauffällige und nicht zu teure Rennsemmel, um von A nach B zu kommen. Vorher habe ich schon mal ein bisschen im Internet geschaut, wo es was für wie viele Euros gibt. Bei uns in der Nachbarschaft in Schöneberg waren mir die Räder zu teuer, warum also nicht mal an den Stadtrand und dort umschauen? Auf der Website vom Radhaus gab es scheinbar die passenden Räder, also auf ins Auto und raus nach Lichterfelde Ost.

Beim zweiten Versuch fanden wir die Einfahrt und auch gleich einen Parkplatz, ist direkt am Wendehammer vor dem Eingang zur S-Bahn, etwas versteckt. Von außen eine große Halle, davor ein paar Roller. Okay, ab durch die Tür und dann steht man mit großen Augen in einer weiteren Halle mit diversen Rädern. Wir gingen erst mal durch die Gänge, bemüht um einen Überblick, was wo steht, gar nicht so einfach, wenn man das erste Mal da ist. Räder, die einem gefallen, schnappt man sich und dreht damit eine kleine Runde. Die Holland- und Stadträder fanden wir erst ganz am Schluß, leider gab es bei der Suche aber auch keinen, den man hätte Fragen können. Leider fehlten dann auch genau die Räder, die mich interessiert hätten und auch dazu gab es keinen, den man hätte Fragen können. Die einzige Dame, die uns ansprach, war die Promo-Dame von der Berliner Morgenpost, nun nicht gerade das, was ich wollte, denn das war ja kein Zeitungsabo sondern ein Fahrrad! Nach 20 Minuten verließen wir das Radhaus unverrichteter Dinge, schade eigentlich.

Schön wäre, wenn man im Internet sehen kann, ob das gewünschte Model verfügbar ist und noch schöner wäre natürlich, wenn man im Laden einen Ansprechpartner findet. Zwar schienen andere Kunden bedient zu werden, aber den Service dazu haben wir trotzdem nicht zu Gesicht bekommen. Klar, die günstigen Preise kommen durch weniger Personal zustande, aber so kommt natürlich auch gar nicht erst ein Kauf zustande.

Fazit für uns, den Weg hätten wir uns sparen können, trotz scheinbar guter Auswahl (wenn man sich irgendwie von alleine zurechtgefunden hat) und ordentlichem Eindruck des Ladens.

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