Samstag, 16. März 2013

Zu Gast im Green Door in Berlin Schöneberg



Das Green Door, ein Urgestein der Berliner Barkultur und durchaus einen Besuch wert.

LAGE
Die grüne Tür des Eingangs findet man fast vis á vis vom Winterfeldtplatz, bequem zu erreichen über die U-Bahn Nollendorfplatz. In der Nähe gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, vor den Drinks noch gut zu essen und eine Grundlage für eine lange Nacht zu schaffen.
Wer mit dem Auto kommt, der hat entweder Glück und findet sofort ein Plätzchen oder er muss ein bisschen durch die Straßen kurven. Meist findet man aber was rund um die Kirche am Winterfeldtplatz.

DIE BAR
Das Green Door hat für mich die irgendwie fast schon typische Berliner Bar Form, den Schlauch. Man klingelt, wird eingelassen und bekommt dann entweder mit Glück oder Reservierung einen der kleinen Tische mit Bänken ganz vorne oder ganz hinten  im Raum oder man nimmt einfach direkt am Tresen  oder dahinter an Barhockern und an der Wand befestigten Tischen Platz. Der Tresen ist lang und dahinter fällt der Blick auf die große Alkoholauswahl. In der Regel ist das Licht warm-schummrig und man entspannt sich eigentlich automatisch, sobald man in der Bar ist.
Ich sitze eigentlich gerne direkt am Tresen und schaue den Barkeepern bei der Arbeit zu.

DAS PERSONAL
Von top bis fast flop, hier ist alles drin und ich würde das Green Door ein bisschen als Überraschungsei bezeichnen. Prinzipiell sind alle hier professionell, besonders die Barkeeper, aber mal bekam ich nicht den gewünschten Gin für meinen Gin Tonic, mal war es nicht einfach, einen neuen Drink zu bekommen oder die Rechnung zu bezahlen, weil partout nicht geguckt wurde. Schade, denn sonst ist das Green Door eigentlich wirklich eine tolle Bar.

DIE GETRÄNKE
Hier ganz klar beide Daumen hoch. Die Karte ist umfangreich ohne dabei zu groß zu sein. Die Cocktails sind wirklich sehr lecker und die Qualität stimmt, sprich, es sind Getränke mit Geschmack statt mit zu viel Zucker. Auch die Eigenkreationen konnten bisher immer überzeugen und sind wirklich ein Genuß.
Dazu werden nette kleine Knabbereien und selbstverständlich auch das obligatorische Gläschen Wasser gereicht, stilecht und gut.
Es gibt auch eine Happy Hour, aber auch sonst sind die Preise für die gebotene Qualität angemessen.

PUBLIKUM
Stammgäste treffen auf Touristen und Gelegenheitsbesucher, eine sehr angenehme Mischung, die für mich den Charme der Bar ausmacht. Dabei ergibt sich eine aus angeregten Gesprächen geprägte entspannte Atmosphäre, in der ich mich sehr wohl fühle.

FAZIT
Das Green Door ist eine nette Bar, die mit guten Cocktails und angenehmer Atmosphäre überzeugt, aber für mich nicht die erste Wahl in Bezug auf Bars in Berlin ist. Aber es ist eine gute Alternative, in der man einen schönen Abend verbringen kann.


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