Montag, 11. März 2013

Zu Gast im Asador in Berlin Kreuzberg




Um hier endlich mal Steak zu essen hat es mehr als einen Anlauf gebraucht, aber so viel vorweg, es hat sich absolut gelohnt und wird nicht bei dem einen Mal bleiben!

Das Asador liegt im Niemandsland von Kreuzberg, kurz vor Mitte in einer Gegend, die jetzt nicht unbedingt für die hervorragende Gastronomie bekannt ist. Parkplätze sind vorhanden, aber man kommt auch flott von der U Kochstraße/Checkpoint Charly oder von der S Anhalter Bahnhof dahin gelaufen.

Ich hatte für Samstagabend einen Tisch reserviert, was dank Zusammenarbeit des Restaurants mit  Open Table besonders einfach funktioniert. Unser Tisch für 5 Personen war links vom Eingang direkt am Fenster reserviert, so dass wir das schneiende Frühlingselend an dem Abend quasi live im Warmen mit verfolgen konnten.

Der tolle Service hat uns den ganzen Abend freundlich, unaufdringlich, flott und kompetent bedient, inklusive Tipps und Empfehlungen.

Das Essen selber war wirklich toll, egal ob Vorspeisen, Suppen; Salate, Steaks, Grillplatte oder Fischteller, es gab nix zu meckern! Besonders zu empfehlen als Vorspeise die Tranchen vom Argentinischen Weiderind an gegrillten Zucchini, herrlich zart, auf den Punkt medium und mit einem sehr leckeren Geschmack. Ebenfalls perfekt zubereitet, das zarte Hüftsteak medium, auch hier ein Geschmack, der besser nicht sein könnte. Dazu ein knackiger Beilagensalat und am Ende kein böses Erwachen, da alles zu einem fairen und nicht überteuerten Preis-Leistungsverhältnis angeboten wird.

Das Ambiente ist so ein bisschen typisch Steakhaus, aber mit netten Details wie einem Kamin, sehr bequemen Stühlen und Bänken und heller, als sonst in Restaurants dieser Art üblich. Das Mobiliar macht auch einen sehr ordentlichen Eindruck, der sich bis auf die sauberen und wohlduftenden Toiletten fortsetzt. Irgendwie hat man vom Betreten bis zum Verlassen des Asadors das Gefühl, das sich hier jemand wirklich Mühe gibt, die Gäste zufrieden zu stellen, großes Kompliment dafür!

Am Ende des Abends gab es einen leckeren Latte Macchiato und fast schon wehmütig machten wir uns im kalten Berliner Schneefrühling auf den Heimweg, satt und glücklich und mit dem sicheren Wissen, uns hier bald mal wieder zu treffen.

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