Donnerstag, 21. März 2013

Thai in der Mutter in Berlin Schöneberg



Sein Restaurant Mutter zu nennen ist entweder besonders kreativ oder eher einfallslos, hat in diesem Fall aber eher nichts mit dem Elternteil sondern mit dem Heimwerkerteil zu tun. Das wird einem spätestens klar, wenn man sich dem Restaurant nähert und die Mutter über der Tür sieht, dass sich dahinter aber gutes Frühstück, schmackhafte Cocktails und noch besseres Thai Essen verbergen, damit hätte ich nicht wirklich gerechnet.

LAGE
Die Mutter befindet sich ein paar Meter abseits vom Winterfeldtplatz Richtung Goltzstraße, ein bisschen zu Laufen von der U-Bahn Nollendorfplatz oder U-Eisenacher Straße. Bedingt durch die nicht zu arge zentrale Lage kann man Glück haben, und recht schnell einen Parkplatz finden.

AMBIENTE.
Im Sommer kann man herrlich draußen sitzen, dieses Privileg bleibt im Winter den Rauchern erhalten, dann hinter Plastik und mit Heizpilzen. Drinnen teilt sich das Restaurant in drei Räume, in denen man eigentlich überall gut sitzt.
Die Einrichtung ist für mich eine Mischung aus Rahaus Kitsch, besonders, wenn es um die Sitzgelegenheiten geht und  an Muttern und Co angelegten Dekoideen. Der Weg zum klo wiederum erinnert an eine Garage, da er mit Metall ausgekleidet ist und schummrig dunkel wirkt.
Ich sitze am liebsten im oberen Raum mit der Bar, hier ist es offen und gemütlich zu gleich und am schönsten ist es direkt am Fenster.

Kleines Manko in letzter Zeit, das Damenklo ist abends oft recht eigen im Geruch und nicht besonders ordentlich, wäre schön, wenn hier wieder ein bisschen mehr drauf geachtet werden würde.

SERVICE
Bisher bin ich egal zu welcher Tageszeit immer sehr nett bedient worden. Wenn es richtig voll ist muss man manchmal ein wenig warten, aber das finde ich nicht weiter wild. Gerade beim Essen wird man gut beraten, wenn einem nicht so ganz klar ist, wie etwas schmecken könnte oder was sich hinter den Worten in der Karte verbirgt.

ESSEN
Wenn nichts geht, ein Frühstück in der Mutter passt immer! Die Auswahl ist jetzt nicht riesig, aber das leckere Rührei ist fein und besonders gut schmeckt mir immer der Pancake mit Obst.
Was ich aber wirklich empfehlen kann ist das Thai Essen. Ich esse immer etwas, was ähnlich wie Kiau Mei oder so heißt und auf der ersten Karte ganz unten steht, scharf ohne zu scharf zu sein und dabei perfekt gewürzt und lecker, bestehend aus saftigem zarten Rindfleisch, knackigem Gemüse und gebratenen Reisnudeln, da könnte ich mich reinlegen. Aber auch alle anderen Gerichte sind wirklich gut, große Portionen, frisch zubereitet und sehr, sehr lecker, wie z.B. die Sommerrollen, Tofu-Gerichte und…und…und…


GETRÄNKE
Es gibt Getränke für jeden Geschmack und eigentlich überraschend gute Cocktails, die man hier nicht unbedingt erwarten würde. Perfekt gerade zum scharfen Essen, ein erfrischendes alkoholfreies Weizen.

PREISE
Die finde ich absolut okay, gerade in Anbetracht der gebotenen Qualität des Essens. Meist bleibe ich mit 1-2 Getränken, Vorspeise und Hauptgericht knapp bei 20 Euro, mit Cocktails wirds dann auch mal etwas mehr.

FAZIT
Wie man merkt, ich mag die Mutter, für mich eine Schöneberger Institution mit leckerem Thai Essen, guten Cocktails, freundlichem Service und im Sommer mit einer guten Draußensitzmöglichkeit. Hier sitzt man ganz ohne Allüren und Schicki-Micki, dafür inmitten eines bunt gemischten Publikums, dass es sich schmecken lässt und über kleine Widrigkeiten typisch für Schöneberg hinwegsieht.

Mittwoch, 20. März 2013

Cocktails in der Victoria Bar in Berlin Tiergarten



Die Viktoria Bar, das ist mit einer der wenigen Lichtblicke auf der sonst eher tristen Potsdamer Straße in Berlin Schöneberg und meiner Meinung nach hat diese Bar nicht umsonst den Titel mit die beste Bar Berlins zu sein.

LAGE
Die Viktoria Bar findet man mitten auf der Potse.  Was die Anfahrt betrifft, so kann ich dabei entweder das Fahrrad oder r die BVG jedem Besucher nur an Herz legen, denn die Parkplätze sind hier spärlich gesät und die Polizei ist derzeit leider sehr abschleppfreudig.
Entweder man fährt mit der U1 bis Kurfürstenstrasse oder mit den Bussen M85 oder M84, dann fällt man eigentlich fast schon hinein. Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht am Eingang vorbeiläuft, denn die Scheiben und die Tür sind einfach nur schwarz, lediglich ein dezent beleuchteter Namenszug über dem Eingang verrät, wo man hinein muss!

DIE BAR
Hat man aber erstmal den Eingang gefunden, so betritt man eine entspannte Atmosphäre in angenehmem Ambiente…äh, was will ich damit sagen?
Das erste Mal schleppte mich eine Freundin mit dahin. Sie hatte was von der Bar gehört und wollte da unbedingt hin. Ich war nicht wirklich begeistert, denn gerade in dem Bereich ist die Potsdamer Strasse nicht wirklich schön und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich gerade da eine gute Cocktailbar niederlassen würde.
Nachdem wir die schwarze Eingangstür aufgestoßen hatten, sahen wir nach dem hellen Außensonnenlicht eines lauen Sommerabends erstmal gar nichts und stolperten hinein.
Nachdem sich die Augen aber an das angenehme Dämmerlicht gewöhnt hatten war ich positiv überrascht.
Die ganze Bar ist länglich. Im Eingangsbereich befinden sich mehrere Ledersitzecken für so jeweils 4-5 Leute. Dahinter folgt der lange Tresen, mit unzähligen Barhockern und im hinteren Bereich befinden sich dann noch mal ein paar Sitzecken sowie der Eingang zu den Toiletten. Hinter dem Tresen stehen Gläser und Flaschen auf dezent beleuchteten Plastikstufen, die das angenehme Licht erzeugen.
Die Wände sind in unauffällig gestrichen und alles in allem wirkt so ein bisschen wie 70 er Jahre Style, aber nicht kitschig sondern sehr gelungen!
Im Hintergrund läuft meist angenehme und unaufdringliche Musik, die eine Unterhaltung problemlos zuläßt.


DAS PERSONAL
Meist sind je nach Zeit 2-3 Barkeeper am Werk. Alle sind super nett, äußerst akkurat angezogen (weißes Hemd mit eingesteckter Krawatte, sehr stilecht!) und vor allem sehr kompetent, wenn es um einer Beratung bei der Getränkeauswahl geht.
Die Bedienung erfolgt meist prompt und hält sich dabei trotzdem unauffällig im Hintergrund, sehr angenehm!

DIE KARTE
In dem schlicht und übersichtlich gestalteten Getränkebuch findet man eigentlich alles, was das Herz begehren könnte.
Es gibt unzählige Cocktails, Longdrinks, Nichtalkoholisches und auch ein bisschen warmes wie Kaffee und Espresso.
Die Cocktailkarte ist nach den jeweiligen Hauptalkoholika gegliedert, also Champagnercocktails, Rumcocktails, Wodka-, Gincocktails und so weiter.
Habe bisher alles in der Karte gefunden, seien es klassische Cocktails wie eine Margarita, ein Daiquiri, der obligatorische Caiphirinha oder der Gin Fizz gewesen. Sehr gut sind aber auch Hauscocktails, die hier selber kreirt wurden.
Alle Cocktails liegen preislich im Rahmen der normalen Berliner Cocktail Preise, in der happy Hour sogar noch darunter.
Wenn man sich mal nicht entscheiden kann, steht einem das Personal stets freundlich als Entscheidungshilfe zur Seite.
Bisher hat mich jeder Cocktail begeistert, aus dem ganz einfachen Grund, das die Drinks hier nicht in zuckrigen Fruchtsäften ertränkt werden sondern mit genau der richtigen Mischung zubereitet werden, bei denen man die einzelnen Zutaten schmecken kann. Ein Umstand, der leider nicht in allen Berliner Bars selbstverständlich ist!
Toll ist auch die Auswahl der nichtalkoholischen Cocktails, so dass auch Autofahren nicht auf gut gemischte Getränke verzichten müssen.
Und ebenfalls sehr köstlich, das Barfood, kein Besuch ohne  die riesigen und himmlisch leckeren Datteln im Speckmantel!

PUBLIKUM
Bunt, denn man findet hier eigentlich eine bunte Mischung aus Genießern.
Der Altersschnitt ist eher etwas höher. Manche Gäste sind extrem schick, aber die meisten sind eigentlich ganz normal angezogen!

DAS STILLE ÖRTCHEN
Auch hier gibt es in der Viktoria Bar nichts zu meckern. Die Toiletten sind tip-top sauber und es sind auch immer genug Toilettenpapier, Seife und Handtücher vorhanden. Passt somit gut in das sehr positive Gesamtbild!!!

FAZIT
Für mich ist die Victoria Bar seit geraumer Zeit schon die beste Bar Berlins.
Hier stimmen das Ambiente, die Atmosphäre, das Personal und vor allem die Getränke. Jeder Cocktail war ein Genuss und für mich stimmt damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis!

TIP
Unbedingt den Vodka Tai probieren!
Sollte man vorhaben, die Bar zu mehreren zu besuchen, so empfiehlt sich eine telefonische Reservierung der Plätze.

Dienstag, 19. März 2013

Zu Gast im KOS-House in Berlin Friedrichshain


Wenn es um griechisches Essen geht, sind wir dank unseres Stammgriechen in Schöneberg wirklich sehr verwöhnt, da man aber ja nicht immer nur beim gleichen Anbieter essen gehen will, probieren wir auch gerne mal andere Griechen in Berlin aus. Fündig wurden wir in der Karl-Marx-Allee und statteten dem Kos House kurzerhand einen Besuch zum Abendessen ab.

Das Restaurant ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, befindet es sich doch zwischen zwei Stationen der U5 (Weberwiese und Frankfurter Tor), auch diverse Trams halten in der Nähe. Parkplätze gibt es auch einige, abends, wenn die Anwohner diese besetzen, könnte es aber mit Sicherheit knapp werden.
Es ist mit seiner breiten Front und dem großen Lichtschriftzug gut zu finden und eigentlich nicht zu übersehen.

Die Atmosphäre ist okay, wenn auch vielleicht dank zahlreicher Accessoires ein wenig griechisch-bäuerlich überladen, etwas weniger Folklore wäre mir angenehmer. Gesessen wird auf bequemen Bänken und Stühlen an Holztischen, eingedeckt mit rustikalen karierten Tischdecken.

Der Service arbeite flott und freundlich, man wird nett begrüßt, bekommt fast sofort die Karte samt Weinkarte und erfährt, was es zusätzlich für Tagesangebote gibt. Ehe man sich versieht stehen schon die Getränke auf dem Tisch, gefolgt von den Vorspeisen. Kaum hat man diese verzehrt, bekommt man die Hauptgerichte serviert. Regelmäßig wird nachgefragt, ob man noch etwas wünscht, aber ohne aufdringlich zu sein. Auf Kosten des Hauses gibt es vor und nach dem Essen einen Ouzo, eiskalt.

Das Essen, nun wird es schwierig, setzen wir doch recht hohe Maßstäbe, denen bisher wirklich wenige Griechen gerecht werden konnte. Und leider wurden wir auch in diesem Fall nicht ganz überzeugt. Das Knoblauchbrot mit Feta und Tomaten vorweg schmeckte, war schön knusprig, gut gewürzt und sehr lecker. Allerdings bereits der gemischte Salat war nicht wirklich gut, Salatblätter wurden unter Krautsalat begraben, abgedeckt mit einer undefinierbar schmeckenden Soße, leider alles andere als knackig und wirklich gemischt wurde es durch eine Olive, ein Stück Tomate und eine Scheibe Gurke auch nicht, schade.
Wir hofften auf das Hauptgericht. Einmal gab es Gyros, grundsolide gewürzt und zubereitet aber dermaßen unter Zwiebeln erstickt, das es sich nicht wirklich geschmacklich durchsetzen konnte. Außerdem war es nur lauwarm, recht fettig und hätte durchaus mehr Würzung vertragen. Die dazu gereichten Pommes waren dagegen schön heiß und knusprig und der Tzaziki war okay, aber schmeckte eher nach Großpackung als selbst gemacht. Das zweite Hauptgericht war ein Kefalos-Teller mit etwas Gyros, auch hier zwiebelbegraben und lauwarm-fettig, ein heißes und gut angebratenes Bifteki, nichts besonderes aber durchaus essbar und einem wirklich guten Schweinefiletspieß, der durch zartes, gut gewürztes Fleisch zu überzeugen wusste. Als Beilage waren hier Kroketten gewählt, die heiß und knusprig daherkamen und mit dem Tzaziki zusammen sehr lecker schmeckten.

Preislich empfanden wir es als etwas zu teuer für die gebotene Qualität, aber die Preise sind durchaus noch akzeptabel.

Alles in allem würde ich das Kos House als grundsolides durchschnittliches griechisches Restaurant bezeichnen, von denen man in Berlin so einige findet. Die Deko ist etwas zu viel Folklore, das Essen etwas zu fettig und qualitativ nicht ganz überzeugend. Beides wird aber durch das freundliche und schnelle Personal abgemildert. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir das Restaurant ein zweites Mal besuchen werden, wir werden sehen!

Samstag, 16. März 2013

Zu Gast im Green Door in Berlin Schöneberg



Das Green Door, ein Urgestein der Berliner Barkultur und durchaus einen Besuch wert.

LAGE
Die grüne Tür des Eingangs findet man fast vis á vis vom Winterfeldtplatz, bequem zu erreichen über die U-Bahn Nollendorfplatz. In der Nähe gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, vor den Drinks noch gut zu essen und eine Grundlage für eine lange Nacht zu schaffen.
Wer mit dem Auto kommt, der hat entweder Glück und findet sofort ein Plätzchen oder er muss ein bisschen durch die Straßen kurven. Meist findet man aber was rund um die Kirche am Winterfeldtplatz.

DIE BAR
Das Green Door hat für mich die irgendwie fast schon typische Berliner Bar Form, den Schlauch. Man klingelt, wird eingelassen und bekommt dann entweder mit Glück oder Reservierung einen der kleinen Tische mit Bänken ganz vorne oder ganz hinten  im Raum oder man nimmt einfach direkt am Tresen  oder dahinter an Barhockern und an der Wand befestigten Tischen Platz. Der Tresen ist lang und dahinter fällt der Blick auf die große Alkoholauswahl. In der Regel ist das Licht warm-schummrig und man entspannt sich eigentlich automatisch, sobald man in der Bar ist.
Ich sitze eigentlich gerne direkt am Tresen und schaue den Barkeepern bei der Arbeit zu.

DAS PERSONAL
Von top bis fast flop, hier ist alles drin und ich würde das Green Door ein bisschen als Überraschungsei bezeichnen. Prinzipiell sind alle hier professionell, besonders die Barkeeper, aber mal bekam ich nicht den gewünschten Gin für meinen Gin Tonic, mal war es nicht einfach, einen neuen Drink zu bekommen oder die Rechnung zu bezahlen, weil partout nicht geguckt wurde. Schade, denn sonst ist das Green Door eigentlich wirklich eine tolle Bar.

DIE GETRÄNKE
Hier ganz klar beide Daumen hoch. Die Karte ist umfangreich ohne dabei zu groß zu sein. Die Cocktails sind wirklich sehr lecker und die Qualität stimmt, sprich, es sind Getränke mit Geschmack statt mit zu viel Zucker. Auch die Eigenkreationen konnten bisher immer überzeugen und sind wirklich ein Genuß.
Dazu werden nette kleine Knabbereien und selbstverständlich auch das obligatorische Gläschen Wasser gereicht, stilecht und gut.
Es gibt auch eine Happy Hour, aber auch sonst sind die Preise für die gebotene Qualität angemessen.

PUBLIKUM
Stammgäste treffen auf Touristen und Gelegenheitsbesucher, eine sehr angenehme Mischung, die für mich den Charme der Bar ausmacht. Dabei ergibt sich eine aus angeregten Gesprächen geprägte entspannte Atmosphäre, in der ich mich sehr wohl fühle.

FAZIT
Das Green Door ist eine nette Bar, die mit guten Cocktails und angenehmer Atmosphäre überzeugt, aber für mich nicht die erste Wahl in Bezug auf Bars in Berlin ist. Aber es ist eine gute Alternative, in der man einen schönen Abend verbringen kann.


Donnerstag, 14. März 2013

Zu Gast im Café Sunar in Berlin Schöneberg



Der Crelleplatz ist ein fast schon idyllischer Ort und zum Glück seit ein paar Jahren auch um ein wirklich nettes Café reicher.  Ursprünglich hieß die Eckgastronomie Croissanterie Sunar und war eher ein kleiner Coffee Shop mit Außenplätzen. Letztes Jahr haben die Inhaber aber lange und gründlich renoviert, das Ganze in CaféSunar umbenannt und nun kann man drinnen wie draußen schön sitzen.

LAGE
Crellekiez zentral, sprich mitten in der Crellestraße am verkehrsberuhigten Crelleplatz, unweit von U Kleistpark und S Julius-Leber-Brücke. Man sitzt idyllisch in der Sonne, zum Teil unter Bäumen oder am Brunnen, in bequemer Spielplatznähe für alle Muttis und Pappis, die nicht selber im Sandkasten sitzen möchten.
Parken ist hier nur bedingt möglich und erfordert viiieeeeel Geduld, daher besser zu Fuß, Rad oder mit den Öffis anreisen.

AMBIENTE.
Nach der Renovierung ist drinnen ein fast schon klassisches Kaffee entstanden, quasi angelehnt an große Kaffeehäuser nur eben in klein und gemütlicher. Aber das schönste hier sind bei gutem Wetter die unzähligen Draußenplätze, weshalb ich hier im Sommer auch fast schon mein außerhäusiges Wohnzimmer aufschlage. Lärmempfindlich sollte man aber dabei nicht sein, denn zum einen hört man den Verkehr der Hauptstraße und auch die Kinder der Umgebung haben den Crelleplatz zum Spielen entdeckt. Bei  gutem Wetter verlagern zahlreiche Anwohner quasi ihr Leben auf den Platz und es herrscht wirklich ein kunterbuntes Treiben, das für mich den Kiez mit ausmacht.

SERVICE
Bedient wird man hier immer schnell und freundlich, egal ob drinnen oder draußen, meist oder eigentlich immer von der Betreiberfamilie selber. Hier fühlt man sich gut aufgenommen und jeder wird akzeptiert und gleich nett behandelt.
 
ESSEN
Vor der Renovierung gab es eher nur Kuchenartiges, Coissants, Eis und so weiter, seit letztem Jahr werden jetzt aber auch Suppen und kleine Gerichte wie Chili con Carne angeboten.
Wir essen hier allerdings meistens Kuchen, der ist wirklich extrem lecker und es gibt immer mal wieder neue Sorten, so dass es nicht langweilig wird.
 
GETRÄNKE
Kaffee gibt es hier in so gut wie jeder Form, für Eilige auch to go. Dazu alles an gängigen kalten und warmen Getränken, die man erwarten kann, von Bionade über den frischen Minze-Ingwer-Tee  (sooooooooooo lecker) bis hin zu Bier und Wein.
Mein Favorit ist der ganz langweilige klassische Latte Macchiato, gutes Aroma, schön Milchschaum und einfach lecker!
 
PREISE
Die Preise sind absolut in Ordnung. Ich kann jetzt nicht genaues sagen, aber zu zweit mit je einem Kaffee und je einem Stück Kuchen liegen wir meistens unter 10 Euro.
 
FAZIT
Das Café Sunar ist definitiv eine große Bereicherung für den Crellekiez. Der Platz lädt einfach zum Verweilen ein und bei einem guten Kaffee und leckerem Stück Kuchen sitzt es sich doch gleich noch viel schöner!