Dienstag, 12. Februar 2013

Zu Gast im Sale e Tabacchi in Berlin Kreuzberg



Ein arbeitsbedingter Zufall führte mich im Rahmen eines Gruppenbesuches hierher. Namentlich zwar bekannt, aber bisher auch nicht viel mehr, außer der vagen Erinnerung, dass es da wohl ganz gut sein soll.



Das Restaurant befindet sich unweit des Checkpoint Charlies, der U6 Station und der TAZ. Auf Grund der zentralen Lage kann man eine Anreise per Auto eigentlich keinem mit gutem Gewissen empfehlen, es sei denn, jemand verbringt gerne viel Zeit mit Parkplatzsuche oder möchte viel Geld in die lokale Parkhausinfrastruktur investieren.



Für uns war etwas  im hinteren Teil reserviert, freundlich wurden wir an unseren Tisch gebracht, in einen großen hohen Raum mit angenehmem Interior und schlichtem Design. Unser Tisch befand sich am Rand unterhalb des Spiegels, was bei vollem Haus ein Glücksfall war, da man nicht mitten im Lärm der anderen Gäste sitzt. Im Sommer gibt es wohl auch Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse im Hinterhof.



Nach dem wir Platz genommen hatten passierte erstmal längere Zeit nichts, da es keine Karten mehr für uns gab. Auch gut, kann man sich in Ruhe umschauen und Leute gucken, das geht hier nämlich ausgesprochen gut. Noch vor der ersten Karte fand ein Brotkorb den Weg zu uns, das Nachordern gestaltet sich zunächst aber schwierig, da nicht klar war, ob es noch Brot gab, etwas befremdlich gegen 13 Uhr. Der Service war zwar super nett und düste immer zwischen den Tischen hin und her, war aber auch irgendwie ein wenig mit dem Mittagsgeschäft überfordert. Irgendwann gab es dann die Karte und wir konnten bestellen. Da es wirklich voll war, mussten wir recht lange auf unsere Getränke und Vorspeisen warten. Als uns diese gebracht wurden fragte der Kellner, ob er in der Küche wegen der Hauptgerichte Bescheid geben solle, dann wären diese in 10 min da. Wir nickten, allerdings wurden aus den 10 Minuten doch eher 30, aber da wir diese mit unseren wirklich sehr leckeren Vorspeisen verbringen konnten, waren sie schnell vorbei.





Wir hatten uns alle für verschiedene Menüs entschieden. Gut, dass man bei diesen auch untereinander Vorspeisen tauschen kann. Die Gerichte selber waren alle sehe gut, egal ob gemischte Vorspeisen (besonders lecker das Vitello Tonnato), Salate oder Suppen vorweg und auch die Hauptgänge konnten uns begeistern und sättigen. Egal ob Nudeln (perfekt al Dente) oder Putenbraten, alles war sehr nett angerichtet und schmeckte ebenso gut, wie es aussah.




Das Restaurant wird sicherlich nicht zu einem meiner Lieblingsitaliener in Berlin, aber das Gebotene ist leckere italienische Küche in ansprechenden Räumlichkeiten mit freundlichem Service und einem fairen Preis-Leistungsverhältnis (besonders bei den angebotenen Menüs).

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