Montag, 30. Dezember 2013

Auf einen Kaffee in die Kaffeeagentur in Berlin Haselhorst

Ein gutes Café in Spandau Haselhorst? Als ich davon las war klar, da müssen wir hin, wenn wir wieder dort in der Gegend sind, das muss ausprobiert werden!

Die Kaffeeagentur liegt ein bisschen versteckt direkt an einem kleinen Uferpark und der Havel in einem Eckladen und wirkt schon von außen hell und freundlich, ein Eindruck, der sich nach dem Betreten absolut bestätigt hat. Die moderne Einrichtung wird durch diverse kaufbare Bilder an den Wänden komplettiert und Mittelpunkt sind zum einen der große Tresen in der Mitte als auch der Ausblick gen Havel.

Anreisen kann man problemlos mit dem Auto, Parkplätze sind in dem Gebiet immer welche vorhanden oder man nimmt die U7 und läuft von der Station Haselhorst aus hoch zur Havel, was auch ein schöner Spaziergang ist.

Gleich beim Eintritt fiel der Blick auf das Frühstück eines Pärchens und wenn ich nicht schon so satt von den Festtagen gewesen wäre, hätte ich definitiv entweder auch gefrühstückt oder eines der unglaublich gut aussehenden Tortenstücke verputzt, aber so haben wir hier eben noch mindestens zwei gute Gründe für einen weiteren Besuch. 
Direkt nach dem Hinsetzen wurde uns schon von einem sehr freundlichen Herren die nett gestaltete Karte gebracht. Es gibt eine große Auswahl an Tee, Kaffee, heißer Schokolade und anderen Getränken, dazu diverse Frühstücke und andere Köstlichkeiten.
Wir entschieden uns für zwei heiße Schokoladen, die man sich selber ganz nach Geschmack mit kleinen Schokodrops zubereiten kann, einen aromatischen Milchkaffee sowie einen cremigen Latte Macchiato. Alles wurde schnell gebracht und mundete wunderbar.

Latte Macchiato

Am ersten Weihnachtstag war das Kaffee gegen Mittag nicht übervoll, zwar gab es am anderen Ende des Raumes eine kleine Weihnachtsfeier, aber es ging trotzdem eher ruhig und besinnlich zu, ideal zum Entspannen.
Das Publikum um uns herum war ebenfalls eher ruhiger und etwas älter, denke aber, das war feiertagsbedingt nicht wirklich beispielhaft für einen normalen Tag hier.

Die Toilette war tip-top sauber und hat ebenfalls ein modernes Design, schön die Weihnachtsdeko, die es bis hierher geschafft hat.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist top und mehr als fair für die gebotene Qualität.

Wir sind öfter in der Gegend und waren ganz bestimmt nicht das letzte Mal zu Gast in der Kaffeeagentur. Ich möchte unbedingt hier einmal gemütlich Frühstücken und wenn es wärmer wird für Kaffee und Kuchen auf der Terrasse sitzen und den Havelblick genießen!

FAKTEN
KaffeeAgentur
Lilli-Palmer-Promenade 17
13599 Berlin
030/43726700

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Lecker Frühstück in der Bäckerei Sander in Braunschweig

Im Vergleich zu Berlin gibt es gerade in Norddeutschland ganz viele wunderbare Bäcker. Einen durfte ich jetzt im Rahmen eines Frühstücks näher kennen lernen und was soll ich groß darum herum reden, ich war begeistert!

Man findet die Bäckerei Sander mit Cafe direkt am Altstadtmarkt, also zentral in der Braunschweiger Innenstadt und nur einen Steinwurf vom Beginn der Fußgängerzone entfernt. Der Laden ist modern und hell gestaltet und im Mittelpunkt steht die große Theke, mit einer bunt gemischten Auslage, die die Entscheidung, was man möchte, nicht wirklich erleichtert!

Wir waren hier, um zu frühstücken, wie der größte Teil des deutlich älteren Publikums auch. Viele Rentner sind für mich dabei immer ein gutes Zeichen, da sie ein Merkmal für gut und günstig zu sein scheinen, etwas, was hier absolut zutrifft!

Da es schon recht voll war haben wir uns schnell erstmal einen Tisch reserviert, freie Plätze gab es nur noch im hinteren Bereich, wo ich es aber gut fand, weil wir weit weg von der Eingangstür und der kalten Luft saßen, dafür aber ohne Ausblick auf den Markt und die dort vorbeigehenden Leute. Ausgewählt und bestellt wird dann an der Theke bei wirklich super lieben und netten Verkäuferinnen, die das gewünschte Frühstück fast schon in Windeseile zaubern. Die Auswahl an Frühstück ist an sich nicht groß, durch das große Gesamtangebot gibt es aber quasi unzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Ich hatte das Volksfrühstück, bestehend aus einem buttrig leichten Croissant und einem frei wählbaren Brötchen sowie einem süßen Aufstrich, Butter, Salami und Käse. Nichts besonderes, dafür aber so richtig schön frisch und lecker und für einen absolut fairen Preis. Die anderen hatten noch Eier und Rührei dazu, was auch alles tip-top war.
Dazu kann man aus diversen Kaffeespezialitäten wählen, mein Latte Macchiato war perfekt und wurde mir schön hergerichtet mit reichlich cremigen Milchschaum im schicken doppelwandigen Thermoglas gereicht. Wer mag kann natürlich auch Zimt auf den Schaum bekommen oder kann aus den angebotenen Sirups wählen und damit Aroma in den Kaffee bringen.

Wir haben uns nach dem Essen noch eine Rumkugel mitgenommen und was soll ich sagen, die war so lecker, so etwas Gutes bekommt man in Berlin leider nicht!

Der ganze Laden ist hell und sauber und wenn es Not tut, gibt es im hinteren Bereich auch Toiletten, die während unseres Aufenthalts vor allem von Verkäufern des Marktes auf dem Altstadtmarkt genutzt wurden.


Für mich eine tolle Bäckerei, mit frischen und leckeren Waren und einem netten kleinen Cafe direkt in der Braunschweiger Innenstadt!

FAKTEN
Bäckerei Sander
http://www.sanders-backstube.de/filialen/braunschweig/item/80-altstadtmarkt-braunschweig.html
Altstadtmarkt 8
38100 Braunschweig
0531/6183225

Montag, 16. Dezember 2013

Mahlzeit live - euroasiatisches Buffet in Hamburg Bahrenfeld

Hinter dem Namen Mahlzeit live würde man jetzt nicht unbedingt ein asiatisches Restaurant vermuten, auch nicht in Hamburg, aber genau das befindet sich gegenüber der Bahrenfelder Trabrennbahn.

Parkplätze direkt am Restaurant sind nur wenige vorhanden, dafür kann man in der Regel aber den Parkplatz der Trabrennbahn mit nutzen, die paar Schritte zu Fuß schaden gerade nach dem Essen absolut nicht.

Wir hatten reserviert und wurden kurz nach dem Betreten des Restaurants an einen Vierertisch im etwas ruhigeren Seitenbereich geführt. Das Restaurant selber ist ganz schön groß und bietet in den größeren Sitzbereichen eine nicht zu unterschätzende Lautstärkekulisse, die schon ein bisschen an eine Mensa erinnert. Den zentralen Mittelpunkt bildet natürlich der Buffetbereich, an den sich die Küche mit dem Mongolengrill anschließt.
Die Deko ist eine Mischung aus asiatischem Dekokitsch und klaren Formen, nicht uninteressant und eigentlich ganz nett gemacht.

Direkt nach dem Platzieren wurde geklärt, ob wir am Buffet teilnehmen wollen oder a la Cart essen würden, wobei ich mich schwer damit tue, dass hier wirklich jemand aus der Karte bestellt und nicht das all you can eat macht. Kurze Zeit nach der Bestellung erreichten unsere Getränke den Tisch, schade, dass mir der grüne Tee in einer kaputten Kanne gereicht wurde, sonst passte aber alles.

Das Buffet ist in verschiedene Bereiche geteilt. In einem gibt es asiatische Gerichte, ein anderer bietet frittierte Spezialitäten, dazu Sushi, Salat, Dessert und den großen Bereich mit frischen Zutaten für den Grill. Bei Fragen steht einem Personal zur Seite, was außerdem ständig nachfüllt und für Sauberkeit rund um die Warmhalte- und Kühlbereich sorgt.

Frisch vom Grill
Meiner Meinung gibt es nichts wirklich Besonderes hier, aber das, was vorhanden ist, ist solides asiatisches Essen und überwiegend lecker. Positiv aufgefallen sind mir das Curry Huhn, genauso wie die Nigiris mit Thunfisch und das frische Lachsfilet für den Grill. Eine nette Idee ist außerdem die frittierte Vanillecreme. Der Rest schmeckt ebenfalls und ist gut gemacht, für meinen Geschmack gibt es aber zu viel einfach nur Frittiertes ohne Pfiff, irgendwie ganz schön eingedeutscht, aber die Masse scheint es gut zu finden, denn es ist rappelvoll. Auch die Soßen sind durchaus noch ausbaufähig.

Der Service war freundlich, nachdem wir dann aber unsere Getränke bekommen hatten sahen wir ihn auch erst wieder, als wir bezahlen wollten. Die Damen und Herren waren gut beschäftigt, Gäste der Nachbartische hatten Mühe, überhaupt jemanden zum Bezahlen zu finden. Wir hatten da mehr Glück und bei uns ging das Ratfatz.

Die Sauberkeit war für die Masse an Gästen und die Menge an Essen gut, allerdings sahen einige Bereiche, ähnlich wie meine angeschlagene Teekanne, schon ein wenig abgenutzt aus. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut in Ordnung.


Hinter dem Deutsch anmutenden Namen des Restaurants versteckt sich ein riesiges asiatisches Buffet-Restaurant, das qualitativ gute und durchaus leckere Speisen bietet. Wer nicht zu originale Gerichte erwartet und mit vielen Menschen um sich herum essen mag, der kann hier einen netten Abend verbringen.

FAKTEN
Mahlzeit live
http://www.mahlzeit-live.de/
Albert-Einstein-Ring 8
22761 Hamburg

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Unterhaltung und Essen im Palazzo Spiegelpalast am Humboldthafen

Das ich mal eine Show im Palazzo Spiegelpalast am Humboldthafen besuche und diese auch noch lecker und gut finde hätte ich bis vor kurzem nicht möglich gehalten, wurde jetzt aber eines besseren „belehrt“.

Ich hatte Glück und wurde dorthin zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, bereits vom Hauptbahnhof kann man das hell erleuchtete Zeit im Dunkeln sehen. Über einen Holzsteg geht es zwischen lauter runden Lampen verschiedener Grüße hindurch zum Eingang, vor dem ein Audi geparkt steht, der auch gewonnen werden kann. Geparkt haben wir alle im Parkhaus des Hauptbahnhofes, da aktuell in unmittelbarer Nähe keine legalen Stellplätze zu finden sind.

Bereits im Foyer umfing einen angenehme Wärme. Direkt hinter dem Eingang meldet man sich an bzw. zeigt die Tickets und gelangt dann rechter Hand zur Garderobe oder linker Hand zur Toilette. An einigen Stehtischen standen Firmengruppen, die einen Aperitif gebucht hatten. Wir konnten aber direkt durch in das Zelt gehen und wurden von einer jungen Dame zu unserem Tisch geführt. Kurze Zeit später stellte sich die für uns zuständige Kellnerin vor. Ein kleines bisschen hat mir bei dem ganzen Einchecken und auch der Vorstellung ein kurzer Überblick über den Abend gefehlt, aber vielleicht wird erwartet, dass entweder alle Leute Stammgäste sind oder die wirklich netten kleinen Programmhefte lesen.

Die Diner Show ist wirklich eine Mischung aus Show mit Akrobatik, Clownerie, Gesang, Magie und natürlich gutem Essen.
Alles ist in die Grundidee eingebettet, dass ein nur für diesen Abend zum Leben erweckter Graf zum Ball lädt und während er seine Gäste unterhält auf der Suche nach seiner Herzdame ist. Das ganze passiert durchaus interaktiv und man sollte, besonders wenn man in der Manege sitzt, nicht berührungsempfindlich sein, da immer mal wieder jemand interaktiv mitmachen muss oder im vorbeigehen berührt wird. Und viel mehr will ich zu der aktuellen Show auch gar nicht verraten, nur so viel, es ist alles unterhaltsam und schön gemacht und es gibt durchaus den einen oder anderen WOW-Moment oder wirklich sehr lustige Situationen. Alle Künstler wissen auf ihre Art zu begeistern und ich denke, es ist persönliche Geschmackssache, wer einem am besten gefällt.

Das Essen kam in vier Gängen und man konnte zwischen dem normalen oder einem vegetarischen Menü wählen. In unserer Gruppe wurde beides gegessen und das meiste hat allen wirklich gut geschmeckt. Die Portionen sind so gestaltet, dass man gut durch alle Gänge kommt, danach aber auch wirklich satt ist. Die knusprigen Garnelen mit den Pakoras waren gut und gefielen mir persönlich besser als die kleinen Fischbällchen auf Fenchelsalat des zweiten Ganges. Das Fleisch des Hauptganges war butterweich und zerfiel fast schon beim Schneiden und harmonierte prächtig mit der Kirschsoße, die dazu servierte Polenta war dagegen recht geschmacklos. Der vierte Gang stellte für mich ganz klar das Highlight dar, säuerlich frisches Fruchtsorbet, an zwei verschiedenen Schokoladenzubereitungen, wirklich sehr, sehr lecker. Und dazu bekam unser Geburtstagskind noch eine köstliche Schokotorte, die wir direkt auch noch verspeisen durften.

Der Service und die auch die Küche leisten wirklich ganze Arbeit. Unsere Kellnerin bediente uns den ganzen Abend freundlich und schnell und fragte regelmäßig nach unserem Wohlbefinden.

Die Toiletten am Eingang waren ok, allerdings rochen sie etwas toilettenmäßig, aber das ist vielleicht dem Zeltaufbau geschuldet und an sich nicht weiter schlimm.

Ich hatte einen wirklich schönen Abend im Palazzo bei leckerem Essen und mit guter Unterhaltung. Eine wirklich nett gestaltete Show mit tollen Künstlern. Ich gebe zu, von Essen hatte ich mir ein kleines bisschen mehr erwartet, nachdem ich mir die Bilder auf der Homepage angesehen habe, aber dafür, dass jetzt nicht genau mein Geschmack getroffen wurde, dafür können ja die Köche nichts!



Dienstag, 10. Dezember 2013

Zu Gast im Atlantic in Berlin Kreuzberg

Das Atlantic, irgendwie einer der Klassiker in der Bergmannstraße, wie oft habe ich hier schon gemütlich Kaffee getrunken, abends Freunde getroffen oder gut gegessen.

Es befindet sich mitten auf der Bergmannstraße, direkt gegenüber vom Papeterieladen Ararat, in bequemer Fußweite der U-Bahnstationen Mehringdamm und Gneisenaustraße.

Im Sommer kann man wunderbar draußen sitzen und im Winter findet man ein nettes Plätzchen in den drei ineinander übergehenden Gasträumen, in deren Mitte sich ein großer Tresen mit Barhockern befindet. Es gibt ein großes Zeitungsangebot, so dass man hier auch problemlos alleine sitzen kann. Die Einrichtung ist für mich zeitlos und gemütlich, passend zum Kiez.

Die Karte ist umfangreich und bietet eine große Frühstücksauswahl, kleine Gerichte, diverse Salate, Schnitzel (okay, da gibt’s in Berlin bessere), Pasta (sehr leckere Varianten!), Burger (ziemlich große Dinger für den eher großen Hunger) und vieles mehr. Lecker finde ich die Clubsandwiches mit hausgemachter Remoulade, aber auch die Frühstücke sind wirklich vielfältig und lecker, ich denke, hier sollte jeder etwas für sich finden können. Dazu ein schöner heißer und cremiger Latte Macchiato, ein kühles Weizen oder wonach auch immer einem gerade der Sinn steht und schon wird alles irgendwie zwar nicht gut, aber besser.

Bedient wird man eigentlich immer durch ein freundliches Team, egal ob direkt am Tresen oder auf den anderen Plätzen. Nur wenn das Wetter richtig schön ist kann es draußen auch mal einen Moment dauern, aber den kann man gut und entspannt beim Leute gucken verbringen.

Die Toiletten sind ok, nix besonderes, aber auch kein Ort des Grauens, passt!

Das Publikum ist kieztypisch und besteht überwiegend aus Einheimischen, die oft auch schon etwas länger und häufiger hier einkehren, aber meistens findet man Junge und Alte, einzelne Personen, Pärchen oder auch mal größere Gruppen. Lautstärkemäßig kann man sich in der Regel gut entspannt unterhalten, bei variabler Hintergrundmusik.


Was soll ich sagen, ich mag das Atlantic, es ist eine Konstante auf der Bergmannstraße und ein Ort, an den ich immer gerne wiederkehre und beim Betreten denke ich jedes Mal, warum ich eigentlich nicht öfter komme.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Tea Tasting in der ManuTeeFaktur in Berlin Kreuzberg

Manu stellt seine Tees vor
Hier wird der Chai frisch geröstet
Und wieder einmal hat sich bestätigt, dass die Berliner Hinterhöfe immer wieder für eine Überraschung gut sind, so auch diesmal in Neukölln, wo sich die ManuTeeFaktur befindet und wir uns heute zum Yelp Tee-Event getroffen haben.

Das Ambiente angenehm fabrikmäßig mit einem Touch unfertig, klare Formen, schlichte Farben und mittendrin ein aufgepolstertes Jugenstilsofa, eine alte Holzarbeitsplatte und andere kleine nette Details, ein wirklich angenehmer Ort.


Dazu Tee gab es verschiedene Sorten Tee, heiß und kalt und sogar mit Gin. Der Chai Tee schön scharf mit frischem Ingwer, dafür wird die Hausmischung von Betreiber selber zusammengestellt und geröstet, was auch beim Event zu interessanten Geruchserlebnissen führte, je nach dem welches der großen apothekenartigen Gewürzbehälter er gerade öffnete, Kardamom, Nelken, Pfeffer und noch vieles mehr ergeben mit Rohrzucker und Milch eine gut wärmende Mischung. Dazu drei weitere gekühlte Tees, jeder lecker auf seine ganz eigene Art. Herb der Mate Tee mit Ananas, fruchtig der Lemongras Tee, der auch mit Gin gut schmeckt und eher erfrischend anders der Minztee, jeder für sich eine eigene Komposition dank der Hausrezeptur.


Und mitten drin für uns da Manu, der Besitzer, jeder Zeit bereit, uns seinen Tee und seine Philosophie näher zu bringen, voller Passion und Begeisterung für sein Handwerk.


Dazu gab es leckeres Essen, tollen Kuchen sowie ayuverdische Leckereien, die dank ihrer exotischen Würzung absolut zu begeistern wussten.


Demnächst wird es hier auch vegane und glutenfreie Love-Bites als kleinen Snack und hausgerösteten Kaffee geben, man darf also gespannt sein, wie sich die ManuTeeFaktur weiter entwickeln wird. Dabei wird versucht, alles bio- und fairgehandelt einzukaufen, was geht.


Ein toller Ort, an dem Menschen sich zusammengefunden haben und gemeinsam ihrer Berufung nachgehen und uns heute Abend an ihrer Arbeit haben teilhaben lassen. 


Dazu viele nette Yelper und ein paar Foodblogger, was zu einem wirklich kommunikativen und schönen Abend geführt hat!


P.S.: Und ja, ich mag Tee, gerade oder auch mit Ingwer!



Dienstag, 3. Dezember 2013

Vietnamesisch im Pho Viet in Berlin Schöneberg

Das Pho Viet ist ein, wie der Name schon vermuten lässt, vietnamesisches Restaurant am Hauptstraßenende der Akazienstraße, unweit des Kaiser-Wilhelm-Platzes.

Es besteht aus einem Gastraum mit großem Tresen, der schlicht und etwas asiatisch angehaucht eingerichtet ist ohne kitschig zu sein. Hingucker sind die großen Papierlampions in der Mitte des Raumes. Bei gutem Wetter gibt es auch Sitzplätze auf dem Bürgersteig vor dem Lokal. Ich finde es im Winter direkt am Fenster immer ein bisschen kalt, daher kann ich anderen Frostbeulen in dieser Jahreszeit lieber Plätze weiter im Inneren empfehlen.

Die Karte ist nicht groß, es gibt ein paar Vorspeisen, Suppen, Salate und Hauptgerichte, wobei da ein Schwerpunkt auf Currys liegt. Dazu kommen noch wechselnde Spezialitäten und Tagesgerichte, die an einer Tafel am Tresen vermerkt werden. Ich kann hier die Sommerrollen in allen Variationen sehr empfehlen. Randvoll mit knackigem Salat, Kräutern und dann je nach Wahl Tofu, Huhn oder Garnelen und dazu eine leckere Sauce. Ebenfalls wirklich gut ist das Bun Bo Nam Bo, allerdings ist leider die Portion im Laufe der Zeit ein wenig kleiner geworden, dafür ist der Preis von 6,50 Euro ok. Die Sauce sowie die Marinade des Rindfleisches sind wirklich gut!


An Getränken gibt es alle mögliche, besonders empfehlenswert finde ich den Tee aus frischer Minze und frischem Ingwer, perfekt in der Erkältungszeit!

Bisher bin ich hier immer sehr freundlich bedient worden. Kaum, das man sitzt, wird einem in der Regel schon die Karte gebracht. Sobald man weiß, was es sein soll, kann die Bestellung aufgegeben werden und kurze Zeit später wird das gewünschte serviert.

Das Publikum ist überwiegend kiezansässig. Mittags kommt die hier arbeitende Bevölkerung zum Lunch und abends übernehmen die Schöneberger mit vereinzelten Touristen unauffällig untergemischt. Sehr angenehm entspannte Atmosphäre.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Pho Viet absolut in Ordnung. Das Essen ist jetzt nichts herausragendes, aber es gibt grundsolide Qualität, die gut schmeckt und schnell frisch zubereitet wird.


Wer hier wohnt oder in der Nähe zu tun hat und einen Hunger auf leckeres vietnamesisches Essen verspürt, dem kann ich einen Besuch des Pho Viet durchaus empfehlen!

Montag, 2. Dezember 2013

Gümüs in Berlin Schöneberg - das leckerste Pide der Stadt

Ganz unscheinbar an der Schöneberger Hauptstraße zwischen Kleistpark und Kaiser-Wilhelm-Platz befindet sich Gümüs, eine wirkliche tolle Bäckerei mit angeschlossenem leckerem kleinen Imbiss-Restaurant.

Die Bäckerei hat ein großes Sortiment an verschiedenen Fladenbroten, das klassische Ovale in klein, mittel und groß, iranisches Fladenbrot mit viel Kreuzkümmel, Weißbrot, Brötchen, diverse deutsche, türkische und arabische herzhafte und süße Bäckereispezialitäten, Oliven, verschiedene Baklavavarianten, gekühlte Getränke und eine kleine Aufschnitt-, Oliven- und Käseauswahl. Selbstverständlich gibt es auch starken heissen Tee, den man mitnehmen oder vor Ort trinken kann.
Wir lieben die Sesamringe, das frische Pide mit und ohne Milch und diese fiesen leckeren frittierten Ringe, die in Honig eingelegt werden. Aber auch das Baklava mit Pistazien ist hier nicht nur süß und wirklich empfehlenswert.

Nebenan und mit Durchgang mit der Bäckerei verbunden ist ein ebenfalls sehr guter Imbiss. Hier mag ich besonders gern die hausgemachte türkische Pizza, nur mit Soße oder auch mal mit Salat. Darüber hinaus kann man hier ebenfalls lecker frühstücken sowie gut zu Mittag und zu Abend essen.

Bedient wird man immer super nett und freundlich und auch wenn beim Bäcker die Schlange lang ist muss man nicht lange warten, bis man dran ist.

Die Bäckerei ist immer sauber und ordentlich, gleiches gilt für den eher schlicht eingerichteten Imbiss, der auch über Außenplätze verfügt.


Für mich eine wirklich tolle Bäckerei mit einem ebenfalls sehr guten Imbiss, die ich wirklich uneingeschränkt empfehlen kann!

Freitag, 29. November 2013

Thailändisch im Papaya am Kleistpark in Berlin Schöneberg

Ich mag thailändisches Essen und ein Ort, wo ich mir gerne etwas zum Mitnehmen hole aber auch schon das eine oder andere Mal vor Ort gegessen habe ist das Papaya am Kleistpark.

Es ist netter kleiner länglicher Laden, wo man auf bequemen Bänken und Stühlen links und rechts an der Wand sitzt. Die Grundfarben sind eher etwas gedeckter und hinten links befindet sich der große Tresen. Auf den Tischen befindet sich immer nette asiatisch angehauchte Deko, schlicht, ohne kitschig zu sein, was auch auf den Rest des Restaurants zutrifft.

Die Karte bietet eine große Auswahl der thailändischen Küche und hat meiner Meinung nach etwas für jeden Geschmack. Allerdings heißt hier scharf wirklich scharf, darauf sollte man vor der Bestellung ein wenig achten, wenn man lieber mild isst.
Ich esse sehr gerne die kalten Rollen voll mit knackigem Gemüse und Kräutern aus der Vorspeisenkarte, die mit einer köstlichen leicht scharfen Erdnußsauce serviert werden aber auch die Suppen sind wirklich gut, mein klarer Favorit die Tom Kha Gai Variante des Hauses. Bei den Hauptgerichten muss man sich durch die Karten lesen bzw. futtern und gucken, was man mag, als Ergänzung gibt es Mittagsgerichte sowie wechselnde Empfehlungen, die immer einen Blick wert sind. Ich kann das Phad Thai empfehlen oder auch die scharfen Gerichte mit Rind, da das Fleisch immer eine sehr gute Qualität hat. Ich habe in der Karte gelesen, dass wohl nur Neuland Fleisch verarbeitet wird.
An Getränken gibt es eine große Auswahl, mit oder ohne Alkohol, kalt oder warm, je nach Lust und Laune. Ich mag die Lassis, besonders den mit Litschi.

Der Service ist sehr freundlich und schnell, selbst bei vollem Haus wird man flott bedient und auch die Küche arbeitet so, dass man nie lange auf sein Essen warten muss. Gleiches gilt, wenn man sich etwas zum Mitnehmen holt.

Das Publikum ist meistens eine entspannte Mischung aus Kiezbewohnern und Touristen, typisch für diese Ecke in Schöneberg. Man sitzt zu zweit oder in kleinen Gruppen, redet, genießt das Essen und lässt es sich schmecken, dazu angenehme Hintergrundmusik. Am Abend ist oft sehr voll, da würde ich lieber reservieren, wenn man vor Ort essen möchte.

Das Essen ist nicht billig, aber es handelt sich hierbei ja auch um ein Restaurant und keinen Imbiss und für mich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis absolut.


Ich mag das Papaya, egal ob to go oder zum vor Ort essen. Das Essen ist sehr lecker, man wird gut bedient und sitzt in nettem Ambiente. Allerdings finde ich das Papaya in Friedrichshain noch ein kleines bisschen lieber, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache!

Dienstag, 26. November 2013

Zu Gast bei Devil Burger in Berlin Friedrichshain

Eigentlich wollten wir ja woanders hin, der Laden hatte aber zu und so sind wir bei Devil Burger gelandet, den ich bisher nur vom davor parken kannte, wobei Parkplätze, gerade am Abend, hier schon ein bisschen Mangelware sind.

Barbecue Burger
Wie der Name schon vermuten lässt, so liegt der Schwerpunkt hier auf Burgern und diese werden in diversen Varianten angeboten, Mit Rind, Hähnchen oder auch Vegetarisch, dazu stehen diverse Wraps, ein paar Salate und Hot Dogs, als Beilage frittierte Kartoffeln in verschiedenen Formen, als Pommes, Twister etc. und dazu unterschiedliche Saucen. Alles steht gut lesbar hinter dem Tresen auf den Tafeln bzw. in der mitnahmebereiten Papierkarte.

Der Service ist super freundlich und arbeitet bei unserem Besuch flott. Bestellt wurde am Tresen und dann wird das fertige Essen an den Tisch gebracht, wenn man was nach möchte oder noch ein Getränk muss man allerdings wieder nach vorne, wo am Ende auch bezahlt wird.

Mediterraner Burger
Es gibt zwei Gasträume, einen direkt rund um den Tresen und die Brat- sowie Frittierteile, wo man schon ein bisschen geruchsresistent sein sollte. Durch eine Glastür kommt man in einen zweiten Raum, der sich mit einer Bäckerei geteilt wird und wo man unter Musikbeschallung in deutlich besserer Luft in Ruhe seinen Burger futtern kann.
Das Ambiente ist noch nicht so richtig gemütlich, aber wohl auch noch nicht so ganz fertig.

Wir hatten zwei verschiedene Burger. Meinen, den Mediterranen, mit Pesto und gegrillten Gemüse kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Das Brötchen war nicht zu trocken, das Fleisch saftig und von guter Qualität, alles zusammen  lecker. Dazu knusprige heiße Pommes, die meine Begleiter mit leicht scharfer Chili-Cheese-Sauce verputzt haben. Die beiden hatten einen Barbecue Burger, der sehr großzügig mit Sauce serviert wurde, so dass das Essen ein leckeres aber recht tropfendes Erlebnis wurde, ansonsten hat es wohl aber auch gut geschmeckt.

Außer uns waren ein paar Leute da, die was mitgenommen und ein paar wenige, die auch dort gegessen haben, Marke männlich, jung und Friedrichshainer, aber nicht der ultra hippe Typ.

Aktuell gibt es nur alkoholfreie Getränke, aber man arbeitet dran, dass sich dies bald ändern wird, wurde uns versichert.

Devil Burger bietet durchaus solide Burgerqualität zu fairen Preisen, zwar nicht exzellent, aber dennoch besser als der durchschnittliche Berliner Eckburgerimbiss. Durchaus empfehlenswert.

Freitag, 22. November 2013

Das SETs in Berlin Wilmersdorf - eine Frühstücksoase

Es gibt sie überall in der Stadt verteilt, kleine und große Oasen für ausgiebige köstliche Frühstücke, also den perfekten Start in den Tag im Großstadtjungel. Ein Ort dafür ist das SETs (die Abkürzung steht für Sitzen Essen Trinke) quasi inmitten der City West und direkt um die Ecke vom Kurfürstendamm.

Der Laden ist nicht riesig, aber mit ein bisschen Glück findet man ein nettes Plätzchen. Das Ambiente ist klar und trotzdem gemütlich, ich habe mich vom ersten Betreten an wohl gefühlt und sitze am liebsten links von der Tür Richtung Fenster zu Straße, dann kann man nicht nur Leute im SETs sondern auch auf der Schlüterstraße gucken.
Die Stühle und Bänke sind bequem, so dass man hier durchaus einige Zeit sitzen kann und schon beim Betreten fällt einem der schlichte große Tresen ins Auge, auf und hinter dem man einen ersten Eindruck des Angebotes bekommt.

Ich war hier bisher immer nur zum Frühstücken, die Karte bietet aber durchaus noch mehr Auswahl. Ich liebe das Rührei, die knusprigen buttrigen Croissants und das selbstgebackene Brot, alles frisch und extrem lecker. Dazu noch ein aromatischer Milchkaffee und danach kann der Tag kommen.

Passend zum Rest, der nette und auch bei vollem Laden schnell arbeitende Service, immer freundlich und scheinbar nicht aus der Ruhe zu bringen.

Auch die Toiletten setzen den guten Eindruck fort, sauber und ordentlich, so wie es sein sollte.

Preislich hätte ich mehr erwartet, finde es aber für die gebotene Qualität wirklich angemessen.

Das Publikum im SETs finde ich interessant, ein paar Touristen und jede Menge typisch Kudammnähe edel angehauchte Kunden, deren Designhandtaschen und Gespräche zum Teil für sich schon ein kleines Erlebnis sein können. Lustiger Weise sind aber alle im und vor dem SETs extrem entspannt und glücklich, das muss einfach am netten Ambiente und gutem Essen liegen, der Genuss eint alle.


Für mich ist das SETs mit einer der leckersten und schönsten Orte für ein gelungenes Frühstück in West Berlin, hier stimmt irgendwie alles!

Montag, 18. November 2013

Ararat in Berlin Kreuzberg - Papeteriewunderland für Kartenliebhaber

Bald ist es wieder soweit, es ist an der Zeit zum Füller zu greifen und Weihnachtskarten zu schreiben. Ein guter Grund meinem Lieblingspapeterieladen mal wieder einen Besuch abzustatten.

Das Ararat befindet sich in der Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg, umgeben von zahlreichen netten Cafés, in denen man direkt die Karten schreiben kann, die man hier vorher gekauft hat. Parkplätze hier in der Gegend sind rar, daher besser entspannt mit der BVG oder dem Rad anreisen.

Bereits draußen vor dem Laden stehen immer ein paar Postkartenstände, die definitiv immer einen genaueren Blick wert sind. Das größere Angebot findet man dann allerdings im Laden, wo Postkarten über Postkarten auf die Käufer warten. Sie sind dabei immer nach Hersteller und ebenso ein wenig nach Thema sortiert, selbstverständlich mit saisonal wechselndem Angebot, jetzt z. B. passend zahlreiche Weihnachtskarten. Dazu gibt es allerlei Papierkrams wie Kalender, Notizbücher, Briefpapier, Geschenkpapier und Co, was durch diverse Berlindevotionalien und kleine Mitbringsel und Geschenke ergänzt wird.
Wenn man ein Geschenk für jemanden braucht, wo man nicht so richtig weiß, was das Passende wäre, dann einfach hierher, ein bisschen stöbern und meistens findet man etwas, und sei es ein geblümter Überzug für den Fahrradsattel oder ein lustig bedrucktes Geschirrtuch.

Wenn man ernsthaft suchen möchte würde ich einen morgendlichen besuch unter der Woche empfehlen, da die Gänge recht eng und das Geschäft nicht riesig ist. Wenn es voller wird, ist es ein bisschen anstrengend, sich an den anderen Kunden vorbeizuschieben.

Das Personal war bisher immer sehr freundlich zu mir, egal ob beim Abkassieren oder bei Fragen, Auskunft wurde immer freundlich erteilt und mir wurde beim Suchen geholfen.

Preislich ist der Laden sehr gefährlich, da man einfach zu oft mehr kauft, als man wirklich wollte und aus 2-3 Euro dann gerne auch mal 20-30 Euro werden. Einfache Karten sind günstig, Kunstkarten durchaus etwas teurer, aber ich finde die Preise eigentlich gerechtfertigt, was einer der Gründe ist, warum ich hier immer wieder gerne einkaufe.

Ich mag das Ararat, auch wenn mich ein Besuch meistens eher teuer zu stehen kommt, aber die angebotenen Karten sind toll und man findet wirklich eine für jeden und jeden Anlass, von schlicht bis künstlerisch, von gemalt zu Fotografie, von kitschig bunt bis schlicht.


Ein Laden für alle, die noch gerne Karten schreiben und mit kleinen Kunstwerken ein Lächeln in die Gesichter der Empfänger zaubern!

Dienstag, 12. November 2013

Mobilien - Geschenkeparadies in Berlin Schöneberg

Mobilien in der Schöneberger Goltzstraße, was für ein ganz wunderbar verbotener Laden. Warum? Weil man hier leider, leider IMMER fündig wird, sehr gefährlich fürs Konto, aber gut für alle Freunde oder auch sich selber, je nachdem, für wen man etwas ersteht.

Der Laden ist mitten auf der Goltzstraße und sieht nach vorne erst mal durch eine nur kleine Fensterfront zwar bunt, aber eher klein aus, tritt man aber durch die Tür merkt man schnell, wie weit es noch in die Tiefe geht, Regale voller kleiner Geschenke, Mitbringsel und praktischer Lebenshelfer. Der hinterste Raum, eine halbe Treppe hoch, ist meist besonders spannend, befinden sich da doch die Sonderangebote.

Ich mag den Laden, hier findet man sogar immer etwas für Leute, die eigentlich schon alles haben. Es gibt diese ganzen bunten Plastikdinger von Pylones, dazu echtes Berliner Kunsthandwerk, Taschen, Küchenaccessoires, Bilder, Schreibtischutensilien, Badartikel und…und…und. Das meiste fröhlich bunt, manchmal extravagant und oft was Besonderes. Hier kann man herrlich stöbern, muss allerdings auch damit Leben, das man meist früher oder später an der Kasse ansteht, weil man doch wieder etwas Nettes gefunden hat.
Meine aktuellen Highlights, die Zitruspresse mit Angela Merkel-Gesicht und die Winke-Queen, herrlicher Quatsch!

Die angebotenen Waren haben überwiegend eine ziemlich gute Qualität und werden zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Bei manchen Artikeln erschließt sich mir allerdings der Preis nicht so ganz, aber macht ja nichts, muss ich ja nicht kaufen.

Die Verkäufer sind immer super freundlich und hilfsbereit, genauso wie alle Kunden, die im Laden meist auch mit einem Lächeln im Gesicht umherwandern. Muss am bunten Farbmix und den lustigen kleinen Dingen liegen, die man hier kaufen kann.


Wer hier im Kiez unterwegs ist oder ein Geschenk sucht, Mobilien kann ich wirklich wärmstens empfehlen, hier gibt es was für jeden und jede, auch wenn man eigentlich gar keine Idee hat, was es sein soll.

Montag, 11. November 2013

Mädchenheimwerkerträume - Ikea in Berlin Tempelhof

Ikea, was habe ich mit damals gefreut, als die ihre Filiale in Tempelhof eröffnet haben und man nicht mehr in diesen engen kleinen dunklen Ikea in Spandau fahren mußte, plötzlich war alles groß, hell und weitläufig, dazu viele Parkplätze und direkt nebenan auch noch ein riesiger Baumarkt, so sehen Mädchenheimwerkerträume aus!

Der Markt befindet sich unweit der Autobahnabfahrt Alboinstraße, im Heimwerkerdreieck Schönebergs, in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauhaus, einem dänischen Möbelhaus, Matratzen Concord, einem Küchenladen und ganz wichtig, einem McDonalds, also alles da. Busse halten vorne an der Ausfahrt, bis zum Südkreuz muss man allerdings etwas laufen. Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle, auch trocken im Parkhaus.

Der Ikea selber hat eine Aufteilung wie alle, sprich im ersten Stock sind der „Möbelrundgang“ und das Restaurant und im Erdgeschoß trifft man auf den SB Bereich, die Fundgrube, den Kundenservice sowie die Kassen. Vor einiger Zeit wurde alles etwas erweitert und seitdem gibt es jetzt auch noch ein kleines Cafe im SB Bereich, die Ergänzung zum Schwedenmarkt und Hot-Dog Stand hintern den Kassen.
Möbelrundgang und SB Bereich werden regelmäßig umgestellt und abgeändert, damit es einem als Kunden nicht langweilig wird und man immer wieder ein bisschen auf die Suche gehen muss. Dazu kommen natürlich jahreszeitlich variable Dekorationen.
Eigentlich ist es ein schöner Ikea Markt, wenn man Ikea mag!

Das Personal ist, wenn man im Rundgangbereich welches findet, immer nett und fachlich kompetent und hat oft wirklich brauchbare Tipps auf Lager. Auch im Kassen- und im Kundendienstbereich bewundere ich immer die Freundlichkeit der Angestellten, auch bei vollem Haus und gestressten Kunden.

Das Restaurant ist riesig, hell und modern, hat aber natürlich das übliche Angebot an Fleischbällchen, Kindertellern, Frühstück, Desserts und Salaten, wechselnde Sondergerichte ergänzen das Angebot. Erinnert mich persönlich hier immer ein bisschen an die FU Mensa, könnte auch am Tablettband liegen, das die benutzten Utensilien wieder in die Küche bringt.
Das Klo hier oben ist ein bisschen grottig, riecht schon immer stinkig nach Klo, ist oft dreckig und spannend ist, dass die kaputten Wasserhähne und Waschbecken irgendwie nie richtig repariert werden.

Ein spannendes Ikea Konzept finde ich, dass vor den Kassen immer Schlangen stehen müssen, irgendwie sind nie genug Bezahlmöglichkeiten geöffnet. Wirklich NIE und in KEINEM Ikea auf der ganzen Welt. Verstehe ich nicht wirklich, denn so merke ich doch oft noch last minute, dass ich die ganzen Servierten oder Kerzen ja eigentlich doch nicht brauche und dann am Ende auch nicht kaufe.

Der Kundendienst funktioniert in der Regel wirklich gut, allerdings sollte man IMMER seine Quittungen aufbewahren, ohne geht nämlich leider gar nix, auch nicht, wenn man das kaputte Stück, um das es sich dreht, mitbringt.

Wenn man seine Einkäufe nicht selber heim schleppen kann oder möchte, dann kann man entweder Ikea damit beauftragen oder das günstigere Möbeltaxi, je nach Geschmack.

Ich mag Ikea und ich mag auch dieses moderne große und weitläufige Möbelhaus. Schade ist nur, das Ikea was Qualität und Größe des Sortiments im Laufe der Zeit immer weiter nachlässt, aber dafür kann ja diese Filiale in Tempelhof nichts.

Wer Ikea nicht mag, dem wird es hier zu wuselig sein und zu viel mit Selbstbedienung zu tun haben, wen aber viele Leute und die Möglichkeit auf ein bisschen Heimwerkerei nicht abstoßen, der kann hier durchaus fündig und zufrieden werden.

Sonntag, 10. November 2013

Barcomi's Deli in Berlin Mitte - Willkommen im Kuchenwunderland

Barcomi’s Deli in Mitte ist ein wunderbares Refugium für leckeren Kuchen, Bagels, Salate, Kaffee und…und…und…

Man findet dieses Ort des Genusses unweit des Hackeschen Marktes in einem wirklich schönen Hinterhof, in dem man bei gutem Wetter auch noch herrlich verträumt sitzen kann. Der große Innenbereich ist meist recht laut, da irgendwie auch immer voll, aber ich mag diese zeitlose Kaffeehausatmosphäre, schlicht und geradlinig und trotzdem zum Verweilen einladend.
Gerade zur Hauptzeit muss man oft einen Moment auf ein Plätzchen warten, aber da ich ja weiß, was es leckeres gibt, tue ich das immer gerne.

Die Karte bietet alles, was ein Leckermäulchen mag. Besonders empfehlen kann ich den Kuchenprobierteller. Hier kann man sich vier ½ Stückchen (also ich würde die Stücke eher als kleine ganze Bezeichnen) frei aus der Kuchenauswahl zusammenstellen. Ausgeschrieben ist es für eine Person, aber wir haben den Teller bis noch nicht mal zu zweit geschafft!


Tja, und welcher Kuchen ist jetzt der Beste? Das ist echt schwer zu sagen, ist es der herrlich schokoladige Devils Food Cake oder der cremige New York Cheesecake mit dem buttrigen Boden oder der zimtige Carrot Cake mit dem unglaublich leckeren Frosting oder der leicht herbe Espresso Cheesecake oder…oder…ich kann es wirklich nicht sagen, aber was ich weiß ist, das der Kuchen einfach phantastisch ist, unglaublich lecker und einfach toll und ich ihn jedes Mal wieder ein bisschen aufs neue Entdecke.
Dazu einen der wunderbaren aromatischen Kaffees und man befindet sich quasi im Kaffeekuchenwunderland. Das besondere dabei ist, das man auch den Kaffee oder Espresso aus einem Sortiment auf der Karte auswählt, dabei wird sogar koffeinfrei angeboten.
Aber auch die anderen angebotenen Speisen sind nicht zu verachten, egal ob Frühstück, Bagels oder einfach ein knackiger Salat.

Das Personal ist wirklich immer nett und freundlich und kann bei akuter Unentschlossenheit auch noch fachlich kompetent beraten. Und selbst bei vollem Haus geht alles erstaunlich flott und höflich von statten.

Ebenfalls nett ist das Klo, was man ganz in Ruhe aufsuchen kann und was meist wirklich sauber und ordentlich daher kommt.

Das Publikum ist bunt gemischt, teils Mitteeinwohner, teils Touristen, alle vereint in der Lust am guten Essen und angeregter Unterhaltung. Freundinnen, Familien oder auch Geschäftsleute, eigentlich genauso bunt wie die Gegend.

Das Preisleistungsverhältnis finde ich absolut okay und die aufgerufenen Preise sind für die gebotene Qualität völlig in Ordnung.


Ich mag das Barcomi´s Deli, wie man unschwer erkennen kann. Ich mag die geschäftige Atmosphäre innen genauso wie den verträumten begrünten Hinterhof, den cremigen Kaffee und erst recht diesen unglaublich fast schon unverschämt leckeren Kuchen! Gut, dass das Deli nicht gleich bei mir um die Ecke ist, das wäre sonst eine verhängnisvolle Kalorienaffäre!

Samstag, 9. November 2013

Lecker Burger im White Trash Fastfood in Berlin Prenzlauer Berg

Das White Trash, ach ja, da war was, wenn ich an essbare Burger in Berlin denke, komischer Weise habe ich hier bisher auch noch gar nichts anderes gegessen, okay, noch Nachtisch, aber dazu später mehr.

Die Lage ist touristisch perfekt, so quasi an der Grenze Mitte Prenzlauer Berg, für Berliner eine nicht so oft frequentierte Gegend, aber auch nicht halb so schlimm, wie viele Ureinwohner es behaupten. Ich mag es hier, weil die Stadt hier nie still steht, immer Leute unterwegs sind und man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Das White Trash ist mittlerweile aber schon länger hier vor Ort und sieht tagsüber eher wie eine abgehalfterte Geisterbahn aus, die im Dunkeln aber deutlich lebendiger und einladender wirkt.

Am Eingang muss man ab einer bestimmten Uhrzeit eine kleine Summe für den Einlass zahlen, kommt man aber früh genug entfällt dieser Obolus. Bisher war ich immer nur im Restaurant und kann hier sehr empfehlen, vorab einen Tisch zu reservieren (geht via Open Table). Das Ambiente würde ich als interessant bezeichnen, ein bisschen trashig, ein bisschen kitschig und irgendwie dennoch gemütlich, so als ob von jedem Attribut die richtige Menge verteilt wurde. Der Innenraum ist zwar groß, durch verschiedene Ebenen wirkt es aber gar nicht so riesig, wie es ist und man kann dank Nischen und dem geschickten Stellen von Tischen und Stühlen trotz lauter Musik und jeder Menge anderer Leute ein bisschen unter sich sitzen und reden.

Die Karte ist nicht riesig, umfasst aber, was man von einem amerikanisch angehauchten Restaurant in Berlin erwarten würde. Die Burgerkarte bietet etwas für jeden Geschmack, klassischer Hamburger, Cheeseburger, mit Blauschimmelkäse oder Sauerkraut, man wird durchaus verleitet, auch mal was Neues auszuprobieren. Alle Burger, die ich bisher hatte, waren super und haben meine Erwartungen erfüllt. Dazu gibt es diverse andere Dinge wie Salate, Steaks und wirklich unglaublich tolle leckere und köstliche Nachtische, die man, so man noch Platz im Magen hat, auf jeden Fall probieren sollte. Der wunderbare Sundae reicht dabei auch locker für zwei, wie wir schon feststellen durften.
Dazu gab es bei uns fast immer Bier, mal mit und mal ohne Alkohol, die Cocktails  und vor allem die Homemade Lemonade mit Wodka sind aber auch seeeehr gut.

Preislich befinden wir uns im leicht gehobenen Segment, für die Gegend würde ich sagen normale Preise und in Anbetracht der gebotenen Qualität finde ich es aber okay.

Der Service ist bisher immer nett und meistens auch recht flott gewesen, bei sehr vollem Laden dauert es aber schon manchmal ein bisschen länger, bis man noch etwas bestellen kann, dafür sind die Damen und Herren aber locker drauf und haben auch bei Stress Spaß bei der Arbeit.

Das Publikum ist ein recht homogener Mix aus Touristen, Zugezogenen und Berlinern, oft ein bisschen zu trendbemüht, um wirklich cool zu sein, alternativ chic und zum Teil aber auch einfach nur hungrige entspannte Leute wie Du und ich. Zum Teil kann man aber auch klasse Leute gucken, was bei einem Laden in der Lage irgendwie ein bisschen mit dazugehört.


Ich mag das White Trash, ich mag das leicht verkommene Ambiente, die leckeren Burger, die hausgemachte Limonade mit und ohne Alkohol und dazu die Musik, für mich eine gute Kombi für einen satten und zufriedenen Abend!

Dienstag, 5. November 2013

Brille ist nicht gleich Brille - deshalb Optik am Kleistpark in Berlin Schöneberg

Brillen stellen in meinem Leben ein notwendiges Übel dar, zumindest war das meine Einstellung, bis ich meine erste Brille bei Optik am Kleistpark gekauft habe und dank der fachlich kompetenten Beratung und den unzähligen tollen modischen und schönen Brillen gelernt habe, das Ganze nicht nur als Übel sondern als durchaus akzeptables oder sogar nettes Accessoire zu sehen.

Mein erster Kauf ist schon ein paar Jahre her, bis dato hatte ich meine Brillen immer von großen Optikerketten und musste erst ein paar Mal am Schaufenster vorbeilaufen, bevor ich mich traute, durch die Tür in den Laden zu treten. Der ersten Brille von da sind mittlerweile noch drei weitere gefolgt und bei jeder war ich wieder genauso zufrieden wie beim ersten Kauf.

Der Laden besteht aus einem Raum, an dessen Wänden links und rechts sich unzählige Brillen auf Gestellen und in Schubläden befinden, viel mehr, als man beim ersten Blick vermuten könnte. Darüber hinaus gibt es für Kunden einen kleinen zweiten Raum, in dem alles für die Brillenstärke bestimmt wird. Hinter dem Tresen werden die Brillenetuis aufbewahrt und auch Kontaktlinsen und Zubehör kann man hier erstehen.

Die große Stärke dieses Optikers ist aber auf jeden Fall die tolle Beratung. Stets freundlich und fachlich kompetent wird einem hier zum passenden Brillengestell verholfen. Die Auswahl reicht von klassisch bis auffällig und mit einem gemeinsam wird ausgelotet, was für einen in Frage kommt und dabei noch gut aussieht. Bis dato hatte ich mich immer für das Gestell entschieden, das ich am wenigsten schlimm fand und das ich meist fast täglich bei anderen Leuten auf der Nase wieder getroffen habe. Hier geht es deutlich individueller zu und ich bin jedes Mal wieder überrascht, was für Brillen ok wären, die ich normaler Weise nie ausprobiert hätte. Die Damen hier haben wirklich alle ein tolles Auge für das, was bei jedem einzelnen geht!

Jetzt könnte man natürlich denken, oh, weia, was das bestimmt kostet, aber hier die nächste Überraschung, es gibt hier alles, von super günstig bis hin zu durchaus teuer, aber das meiste ist im guten Mittelsegment zu finden und zu Preisen zu erstehen, die man auch von den angeblich ach so billigen Optikerketten kennt. Das hatte mich beim ersten Kauf wirklich überrascht und mittlerweile freue ich mich bis heute, dass ich mich damals über die Schwelle getraut habe und das herausfinden konnte.

Die Qualität der Brillen und Gläser überzeugt mich bis heute, egal ob normale Sehhilfe oder Sonnenbrille und auch hier wurde ich alle vier Male sehr gut beraten und war mit dem Endergebnis sehr zufrieden.


Ich kann Brillenträgern und solchen, die dies werden wollen oder müssen Optik am Kleistpark wirklich wärmstens empfehlen. Tolle Brillen, die zum Typ passen und die nicht jeder hat, perfekte Beratung und professioneller Service, tolle Qualität und faire Preise, für mich perfekt!

Montag, 4. November 2013

Shoppingmadness unter einem Dach - Boulevard Berlin in Steglitz

Wenn es einen Ort in Berlin gibt, an dem es überproportional viele Einkaufszentren gibt, dann ist das wohl die Schloßstraße in Steglitz. Aktuell die größte der Shoppingmalls ist der Boulevard, direkt an den Karstadt angeschlossen oder anders formuliert, der Karstadt wurde in das Einkaufszentrum integriert.

Geschäftsmäßig findet man hier eine recht bunte Mischung. Klamottenmäßig reicht es von Hollister über die üblichen Verdächtigen wie Zara, H&M, Esprit und S. Oliver bis hin zu Hunkemöller. Dazu gibt es diverse Schuh- und Schmuckläden, einen Zara Home, Kosmetikbedarf, einen Xenos, einen wirklich großen Saturn, eine Apotheke und vermutlich unzählige Geschäfte, die ich jetzt gerade nicht im Kopf habe, die man aber bequem vor einem Besuch auf der Homepage einsehen kann.
Für das leibliche Wohl sorgen diverse Essensläden. Hier bekommt man alles von Eis über Döner, Feinkost und Asia bis hin zu verschiedenen Kaffees.

Leider ist das ganze Einkaufszentrum irgendwie nicht so richtig gelungen. Ich persönlich finde es zwar deutlich besser als die Konkurrenz, aber es ist recht unübersichtlich und oft muss man weite Wege zurücklegen, um von Geschäft A zu Geschäft B zu kommen, sicherlich marketingmäßig perfekt, aber als Verbraucher eher suboptimal. Auch die Anordnung der Geschäfte und Essensläden ist eher mäßig, positiv sticht da der Coffee Fellows im Erdgeschoss mit der wirklich großen und schönen Terrasse heraus.

Alles ist groß, ein bisschen klotzig aber eigentlich eher schlicht und simpel von der Atmosphäre her, klare Formen und Basismaterialien überwiegend, was vermutlich edel wirken soll, zum Teil aber irgendwie ein bisschen finster und kalt wirkt.

Die Toiletten findet man im Untergeschoß und unter Umständen muss man bis dahin einen ganz schön weitern Weg zurücklegen. Leider sind es jetzt so Klos, wo man an einem Drehkreuz 50 Cent bezahlen muss. Prinzipiell ok, wenn das Klo dann auch sauber wäre…was leider bei meinen letzten beiden Besuchen nicht der Fall war.

Erstaunlich finde ich, dass bis heute das Einkaufszentrum sogar an Samstagen oft irgendwie leer wirkt, ein bisschen Schade, denn eigentlich kann man hier schon recht gut bummeln und wenn man es erstmal gefunden hat, gibt es Geschäfte für jeden.

Regelmäßig gibt es hier auch Sonderveranstaltungen, sei es musikalische Berieselung durch z.B. Moderatoren von Klassikradio oder letztens einen Parcours für Kinder, die beim Überwinden und Lösen der Aufgaben sichtlich Spaß hatten.

Irgendwie stehe ich dem Boulevard bis heute ein bisschen zwiegespalten gegenüber. Es ist nicht optimal, aber auch nicht schlecht, ich bummel gerne durch die Gänge, versuche aber, nicht zu zielgerichtet herumzuirren. Dann finde ich es da eigentlich ganz nett, sobald ich aber schnell was finden will und wieder einmal durch die halben Räumlichkeiten wandern muss, um es zu finden, nun denn, dann bin ich nicht mehr ganz so begeistert.
Ansonsten ist es da im Winter schön warm und im Sommer schön kalt, perfekt, wenn man sich bei einem Kaffee aufwärmen bzw. abkühlen möchte.


Und bei allem Für und Wider gilt im Moment: Der Boulevard in Steglitz, derzeit der Platzhirsch unter den Einkaufszentren in der Schloßstraße.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Primark in Berlin Steglitz - you get what you pay for

Es gibt Orte in Berlin, die haben ihren ganz eigenen morbiden Charme, ein bisschen wie bei einem Autounfall, eigentlich will man nicht hin aber irgendwie findet man sich doch immer wieder in den Räumlichkeiten wieder. Einer dieser Orte ist für mich eindeutig der Primark in Steglitz.

Ich kannte die Kette vorher aus England, wo sie an sich schon recht trashig ist aber für Accessoires durchaus ein modisches und günstiges Angebot aufweist.
Und da kommen wir zum für mich ersten absoluten Phänomen, das Primark hier in Deutschland und besonders in Steglitz geschafft hat. In UK trifft man mehr so auf absolutes Unterschichtenpublikum, die sich einfach nichts Teureres leisten können, wogegen hier bei uns tatsächlich Menschen aus allen Schichten glauben, ein günstiges Schnäppchen machen zu können. Kompliment, das nenne ich mal gutes Marketing! Es gibt einen regelrechten Primarktourismus von Menschen aus Städten ohne Primark, deren Berlinbesuch nicht perfekt ist, wenn sie nicht mit mindestens zwei randvolle halb angerissenen braunen Papiertüten den Laden verlassen. Für mich ein totales Phänomen, das sich Leute sowas für 3 Euro T-Shirts und 5 Euro Jeans antun, für die auch hier absolut gilt, you get what you pay for. Sprich, billige Klamotten, geschickt vermarktet und ich möchte lieber gar nicht erst wissen, wo und mit was die hergestellt werden.

Die Atmosphäre im Laden gleich ein bisschen einem überdimensionalem zweistöckigem Grabbeltisch, auf und in dem unzählige Menschen herumlaufen, die vor Betreten des Ladens ihren gesunden Menschenverstand und dazu gleich auch noch ihre guten Manieren abgegeben haben. Es wird geschubst und gedrängelt, egal ob jung oder alt, dazu werden Klamotten von den Tischen gerissen, Schuhe auf den Boden geworden und alles gleich bequem in die überdimensionalen Shoppingbehältnisse des Ladens gelegt, die richtig eingesetzt, auch als Waffe gelten können, wenn man sie der Shoppingkonkurrenz richtig in die Hacken haut.

Wenn man seine Ansprüche niedrig hält und weiß, was man hier kauft, dann kann man hier schon mal nette Dinge erstehen, so liebe ich z.B. die wunderbaren großen Teetassen, die im Kassenwartebereich angeboten werden und auch die Halstücher sind nett, wenn man sich nicht daran stört, dass man regelmäßig andere Trägerinnen in der Stadt trifft.
Denn hier gilt Masse, egal ob Accessoires oder Klamotten, das Angebot erscheint riesig, weil von jedem Stück nicht 10 sondern gleich 250 Teile bereit stehen.

Unschön finde ich den chemischen Geruch, der einen gleich umfängt, sobald man den Laden betritt, dieser ist besonders auffällig im Bereich der Handtaschen (natürlich NICHT aus Leder) und bei den genauso lederfreien Schuhen. Aber auch über der Kleidung schwebt und wabert die chemische Ausdünstung, die mir bei längerem Aufenthalt ein bisschen Kopfweh macht.

Das Personal ist hier schnell und effizient und eigentlich dauernd bemüht, das Chaos zu beseitigen, dass die kaufwütige Masse anrichtet, ein sicherlich nicht gerade leichter Job, dafür sind die Damen und Herren in der Regel aber bewundernswert freundlich.

Ein einziges Mal wollte ich Sachen anprobieren und stand dann mehr als 30 min an, um die Anprobe zu betreten. Die mitgenommenen Teile wurden abgezählt und wer mehr hatte, musste diese am Eingang abgeben und sich für eine weitere Anprobe wieder hinten anstellen. Für mich ein Grund, hier nie wieder etwas im Laden anprobieren zu wollen.


Und trotz all dieser Dinge, ertappe auch mich immer wieder plötzlich mitten in dem Laden, wenn ich in Steglitz unterwegs bin. Tief in meinem Inneren erhoffe vermutlich auch ich mir, hier irgendwann irgendwie mal ein Schnäppchen zu machen, was mich für all den Stress auf dem Weg dahin entschädigt. Und wir wissen ja alle, die Hoffnung stirbt zuletzt!

Freitag, 25. Oktober 2013

Shoeting - Schuhidylle in Berlin Schöneberg

Shoeting in der Akazienstraße – ein gaaaaanz gefährlicher Laden, seines Zeichens Schuhladen und etwas neuer davor an der Ecke auch als Klamottenladen am Ende der Goltzstraße, bevor sie in die Akazienstraße über geht.

Ich mag das kleine Geschäft, das nur aus zwei nicht zu großen Verkaufsräumen besteht. Durch 2 große Glasfenster kann man sonntags herrlich Schaufensterbummeln und an normalen Werktagen betritt man durch eine Glastür dazwischen den Laden und steht schon mitten drin. An den Wänden sind Regale voller Schuhe, überwiegend für Damen aber auch ein paar Exemplare für Herren. Darüber hinaus werden Handtaschen, Gürtel und Tücher angeboten.
Über eine kleine Treppe gelangt man in den zweiten Raum hinter dem Tresen, in dem die Sonderangebote auf potentielle Käufer warten.

Die angebotenen Schuhe passen immer zur Saison, ab Frühjahr gibt es mehr Pumps und Sandalen und ab Herbst mehr Stiefel und Stiefeletten. Dabei sind das meiste Lederschuhe und wirklich von guter Qualität. Es gibt alltagstaugliche stilistisch schlichte Exemplare genauso wie besondere Stücke mit dem gewissen Etwas, ich würde sagen, dass hier jeder etwas finden kann.
Einziges Manko, die hier angebotenen Marken (z.B. Brako, Vagabond usw.) haben ihren Preis, umso mehr lohnt sich immer ein Gang in das Sonderangebotszimmer. Auch die Tücher und Handtaschen sind nicht unbedingt als günstig zu bezeichnen, dafür sind letztere aber auch aus weichem schönem Leder und trendig schlicht.

Irgendwie herrscht in diesem Laden sowieso eine sehr angenehme schlichte Eleganz, vom Interieur über die Käufer und die angebotenen Waren, mit einem leichten Hauch Leder in der Luft, bedient durch sehr freundliche und wirklich immer hilfsbereite Verkäuferinnen, das hat schon ein bisschen was von Schuhladenidylle.

Die Verkäuferinnen waren bei mir bisher immer freundlich und zurückhaltend, Hilfe wird zwar angeboten, aber man darf auch alleine in Ruhe schauen, ohne dabei dauerbelagert zu werden.

Zwei Geschäfte weiter an der Ecke gibt es jetzt noch den passenden Kleiderladen, wo man die passenden Klamotten zu den Schuhen zu allerdings auch nicht ganz günstigen Preisen erwerben kann.

Ich mag Shoeting, denn ich mag schöne Schuhe, am liebsten aus Leder, bequem und elegant. Leider könnte ich hier immer etwas kaufen, weil der Laden viel zu oft genau meinen Geschmack trifft. Einer der Gründe, warum ich nicht immer eintrete, wenn ich vorbei komme, das wäre sonst einfach zu teuer.


Wer gute Schuhe zu schätzen weiß und dafür auch bereit ist, mehr als den Deichmann-Plastik-Schuh Preis zu bezahlen, der ist hier genau richtig und sollte unbedingt mal die Regale durchstöbern!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

PitStop - Lost in Space oder Onlinetermine haben wir nicht!

Servicewüste Deutschland. Reifenwechsel steht an, meine "Provider" Filiale von Pit Stop wurde leider geschlossen, daher suche ich mir auf der Homepage eine andere nahe Filiale und entdecke die Möglichkeit für eine Online Terminvergabe. Schaue rein und ein kleines Wunder, es gibt noch freie Termine ab Samstag in 4 Tagen? Rufe dort ungläubig an, mir wird am Telefon als nächster möglicher Termin patzig der 21.11.2013 angeboten. Frage den Mitarbeiter, warum es Online schon ab Samstag geht. Nicht gerade freundlich ausfallende Antwort des Herren: "Online interessiert uns nicht, weil wir einen Papierplaner hier führen!"  - es ist aber auch zu ärgerlich, dass wir Kunden sowas nicht einfach wissen...

Unschön, wenn sich Management und Werkstatt so definitiv gar nicht einig sind, wie Kundenanfragen gehandhabt werden. Noch weniger schön, wenn das darüber-genervt-sein dann am Kunden ausgelassen wird. Und schade, wenn Ressourcen derart verschwendet statt genutzt werden.

Montag, 21. Oktober 2013

Asiatisch im COA am Potsdamer Platz in Berlin

Es ist schon ein bisschen her, da war ich mit einer Freundin bei COA am Potsdamer Platz. Damals hatte es mich nicht so wirklich überzeugt, dank fettigen geschmacklosen Essens, was nur entfernt an asiatische Küche erinnerte. Heute überkam mich der kleine Hunger am Potsdamer Platz und da ich gerade um die Ecke vom COA war, wollte ich dem Ganzen noch eine weitere Chance geben.

Es war kurz nach Mittag und der vordere Bereich des länglichen Restaurants, das sich direkt neben dem Vapiano befindet, war noch gut gefüllt, hinten waren die Tische leer, aber fast überall stand noch benutztes Geschirr drauf, der Service war aber frisch am Werk, Herr über das Chaos zu werden und ich fanden einen Tisch kurz hinter dem zweiten Eingang, in der Nähe der Bar.

Ich suchte mir auf dem Tisch die Karte und hatte binnen kurzer Zeit gewählt und beim freundlichen Service bestellt. Nach kurzer Zeit kam mein weißer Tee, stilecht in einem kleinen Kännchen auf einem Tablett. Den Filter nimmt man dann nach der gewünschten Ziehzeit selber raus, gute Idee!

Während ich auf mein Essen wartet schaute ich mir ein bisschen den Laden an. Das Design wirkt frisch, klar und ist asiatisch angehaucht ohne überladen zu wirken. Die Musik war ganz schön laut und dröhnte irgendwo über mir aus einem Lautsprecher, leider auch nicht in guter Soundqualität. In Kombination mit den Gesprächen der anderen Gäste wirkte das ein bisschen wie Mensa oder Urlaubsclub im Süden, hart an der Schmerzgrenze. Scheinbar empfand nicht nur ich das so, denn während ich am Essen war wurde die Musik leiser.

Die Essenskarte ist nicht riesig, aber dank einer pfiffigen Idee der Betreiber sollte für jeden etwas dabei sein. Viele Gerichte werden in einer Basisvariante angeboten, zu der je nach Geschmack Dinge wie Tofu, Huhn, Rind oder Garnelen gegen Aufpreis kombiniert werden können. Dazu gibt es Vorspeisen, Teigtaschen, Salate, Suppen und Desserts.


Ich entschied mich für das Phad Thai mit Huhn, was laut Angabe in der Speisekarte mit einer von drei Chilischoten gekennzeichnet wurde. Das essen kam schön heiss, mit den Nudeln in der Mitte und umrandet von Hähnchen, Röstzwiebeln, Sprossen und gerösteten Erdnüssen, quasi zum selber Mixen. Die Nudeln waren leider etwas zu weich, aber ansonsten deutlich besser als beim ersten Besuch, feinwürzig, nicht fettig und mit sehr zartem Hähnchen eine leckere Kombination.

Zum Essen stehen Stäbchen oder Besteck bereit und auf den Tischen stehen Soßen zum Nachwürzen.

Bereits während ich aß wurde sich höflich erkundigt, ob alles okay sei und kurz nachdem ich fertig war wurde gefragt, ob ich noch etwas möchte. Gutes Timing!

Das Publikum setzte sich aus Touristen und Leuten zusammen, die überwiegend beruflich am Potsdamer Platz zu tun haben. Viele von letzteren nutzen auch das scheinbar recht bequeme Take Away Angebot des COAs.

Heute war das Essen dort wirklich lecker, eindeutig eine gute Möglichkeit um am Potsdamer Platz nicht zu teuer zu essen. Auf Grund der mensaartigen Atmosphäre aber eher was für den Lunch im Kollegenkreis als das gemütliche Abendessen zu zweit.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Blundstone Schuh Shopping leicht gemacht bei Terra Australia

Ich liebe meine Blundstone Schuhe, das aktuelle Paar ist jetzt schon ein bisschen in Nutzung und sieht dafür noch recht gut aus, aber so langsam wird es Zeit für ein neues Paar. Mir ist beim Überlegen, ob neue Schuhe ja oder nein wieder eingefallen, wo ich die damals gekauft hatte, schnell mal gegooglet und siehe da, es gibt den Laden samt Onlineshop noch!

Ich kaufte mein altes Paar bei Terra Australia im Lagerverkauf und hatte Mühe, wirklich nur die Schuhe zu erwerben und nicht gleich noch viel mehr mitzunehmen. (okay, es gab noch ein Cap für meinen Mann, aber der hatte mich ja schließlich auch hingefahren…)
Ich glaube, dass der Schwerpunkt von denen eigentlich eher ihr Online-Shop ist, in dem es alles Mögliche zu kaufen gibt, was man so mit Australien in Verbindung bringt, aber ich wollte die Schuhe erstmal anprobieren und da wir eh regelmäßig in Braunschweig sind war der Weg dahin nicht so weit und der Preis für die Schuhe ziemlich gut.

Ich musste mich damals zwischen braun und schwarz entscheiden, am Ende wurde es schwarz. Die Stiefel selber sind unglaublich bequem, machen wirklich alles mit, egal ob Schnee, Eis oder Regen und sehen dabei noch gut aus, meine perfekten Allwetterbegleiter.

Und jetzt gab es ein paar neue Stiefel, diesmal in braun:

Der Preis lag damals so um die 130 bis 140, was sich absolut okay fand. Als ich mir jetzt überlegt habe, dass ich neue Stiefel gebrauchen könnte, habe ich in den Online Shop von denen geschaut und festgestellt, dass die Stiefel ein kleines bisschen teurer geworden sind, aber ich finde es noch okay.

Als ich mein altes Paar gekauft habe hatte ich vorher angerufen, ob jemand am Samstag beim Lagerverkauf sei, da ich nicht umsonst dort hinfahren wollte. Ich wusste was ich wollte und wurde damals von der Verkäuferin nett und kompetent bedient und sie erzählte mir beim Anprobieren von ihren eigenen sehr guten Erfahrungen mit den Boots.
Diesmal wusste ich ja schon, dass mir die 38 wirklich gut passt und habe mir daher ein neues braunes Paar Online bestellt. Hat alles gut geklappt, vom Bestellvorgang, über Versand bis hin zum glücklichen Paketempfang, kann ich also genauso empfehlen, wie den Lagerverkauf.

Das weitere Sortiment des Ladens umfasst alles Mögliche aus Australien, von Kleidung wie Wachsmänteln und Hüten über diverse Schuhe und Roadsigns bis hin zu Boomerangs. Bei den Roadsigns wurde ich fündig und konnte direkt noch ein Geschenk für eine Freundin mitbestellen.


Ich bin ja sonst nicht so für Onlineshops, aber in diesem Fall kann ich ihn sogar empfehlen, wenn man keine Lust hat, vor Ort hinzufahren oder das Glück hat, den Stand der Firma bei einer Messe anzutreffen. In meinem Fall war es vor Ort super nett und auch die Onlinevariante hat perfekt geklappt, so dass ich jetzt glückliche Besitzerin eines neuen Paares Blundstone Boots bin. Der Winter kann kommen, meine Füße bleiben trocken und warm!

Freitag, 18. Oktober 2013

Café Luise - Thürmann Bäckerei deluxe in Berlin Mitte

Das Café Luise, vorne ein Thürmann Bäcker und nach hinten ein gar nicht mal kleines Café direkt dabei. Das ganze befindet sich unweit der Charité in der Luisenstraße, schräg gegenüber vom Eisladen und um die Ecke vom Deutschen Theater, den Kammerspielen sowie dem Campus Mitte.

Es gibt zwei Eingänge, der eine führt direkt an den Bäckereitresen, der andere ins Café. Der Raum ist recht modern gestaltet, mit Tischen, Stühlen und Sitzecken mit verschieden farbigen Kunstledersesseln und einem kleinen Kamin am Ende. Bei gutem Wetter kann man auf dem Fußweg sitzen.

Am Bäckereitresen wird man in der Regel zügig und freundlich bedient, im Sortiment sind die üblichen Backwaren, von Brot über Brötchen bis hin zu Teilchen Kuchen und Torten sowie kalte und warme Getränke to go.

Am Cafétresen ist der Service lustiger Weise oft eher durchwachsen. Hier herrscht selfservice, das heißt jeder, der etwas will, muss hier antreten und seine Wünsche äußern und manchmal ist der Ton der Damen, die einen bedienen schon mal etwas rauer, gerade, wenn mehr los ist. Klar, die Kräfte haben dann auch echt viel zu tun, aber das schon leicht militärisch anmutende Verhalten passt nicht so recht zu einem Café.

Das Angebot umfasst alles, was es auch to go gibt, serviert, aber auf echtem Geschirr, leider dazu wenig stilvoll auf Plastiktabletts, die dafür aber immerhin wirklich praktisch sind, muss man doch alles selber heil auf den gewünschten Platz tragen.


Das Ambiente ist recht kühl, trotzdem ganz nett gemacht modern, ist halt kein Wohnzimmercafé, aber man sitzt besser als in den meisten anderen Bäckereien. Die Toiletten sind sehr sauber.

Das Publikum ist eine interessante Mischung aus Anwohnern, Leuten, die hier arbeiten, Touristen und Patienten der Charité samt ihren Familien, von jung bis alt. Gerade sonntags ist das Café das Highlight der Luisenstraße in diesem Bereich, haben doch viele andere Lokalitäten an diesem Tag zu.

Die Preise sind okay für das Gebotene, solide Bäckereiarbeit ohne Zierwerk und Besonderheiten, dafür essbar und durchaus lecker.
Den Kaffee finde ich persönlich nicht so gut, zu bitter, hier könnte man sich deutlich steigern, er ist gerade noch trinkbar.


Der Thürmann Bäcker und das Café Luise sind ein guter Anlaufpunkt für ein ordentliches belegtes Brötchen oder einen vernünftigen Kuchen, passt schon, und wenn man keine kulinarischen Hochgenüsse erwartet, dann ist man hier in guten Händen.

Montag, 14. Oktober 2013

Ein Hauch Brasilien in Berlin - das Sudaka in Schöneberg

Wir freuen uns immer, wenn in Berlin ein Restaurant Brasilianische Küche oder wenigstens Brasilianische Gerichte mit auf der Karte anbietet und versuchen dann, das Ganze zu probieren in der Hoffnung, ein bisschen Brasilien in Berlin zu finden.

Aus diesem Grund besuchten wir auch das Sudaka (in den ehemaligen Räumlichkeiten des Tapas y mas dos in der Goltzstraße), soll es hier doch Südamerikanische Spezialitäten in moderner Form geben. Die Zeitungskritiken waren recht gut, umso höher waren die Erwartungen.

 Das Wetter war gut und wir waren früh dran, daher hatten wir draußen noch die freie Sitzplatzwahl. Der Innenraum ist aber auch toll zum Sitzen, mit seinen verschiedensten Stühlen und dem modernen bunten Design und dem großen Tresen.

Parkplätze sind etwas schwer in dieser Straße zu finden, vielleicht daher besser mit den Öffis oder kieztypisch mit dem Rad anreisen.

Kaum das wir saßen, kam schon der Service mit der Karte und nahm unsere Getränkebestellungen auf, bei uns gab es langweilig Weizen mit und ohne Alkohol, aber wer mag bekommt hier auch Cocktails, die später an den Nebentischen wirklich gut aussahen. Die Karte ist nicht riesig, bietet aber durchaus interessante Gerichte.
Vorweg gab es vom Haus Süßkartoffel- und Bananenchips mit verschiedenen Dips, durchaus lecker und interessant im Geschmack.
Danach haben wir uns verschiedene Pasteten geteilt, die lecker, größentechnisch aber wenig mit den uns bekannten Originalen zu tun hatten. Daher war das Teilen weitaus schwieriger, als wir dachten.
Als Hauptspeise wählten wir zwei Mal den Burger des Hauses, der einen kleinen Tick größer hätte sein können, geschmacklich und von der Qualität her aber einwandfrei war. Dazu gab es knusprige leckere Pommes. Zwei weitere Esser teilten sich Picanha, Tafelspitz in Brasilianischer Zubereitung, scharf gegrillt und innen schön rosa und wunderbar zart und leicht holzig im Geschmack. Dazu hatten wir ganz traditionell Bohnen, Reis und gut gemachte Farofa (geröstetes Maniokmehl). Etwas anders als in Brasilien ist allerdings die Portionsgröße, in Brasilien reicht eine Portion in der Regel, um drei Leute satt zu machen, hier ist es dagegen klein, dafür aber ebenso lecker.
Statt Nachtisch gab es bei uns am Ende Kaffee statt Nachtisch, der Espresso wurde dabei stylisch auf einer Schieferplatte serviert.

Der Service war sehr freundlich, bereit alles zu erklären, falls jemand anders als wir nicht weiß, was sich hinter den Gerichten versteckt oder wie man etwas isst. Dabei wird man schnell bedient und auch die Speisen werden in perfekter Zeitfolge serviert.

Außer uns waren viele Touristen im Laufe des Abends zurück, aber auch der eine oder andere Berliner, alle eher unter 40 und ein bisschen alternativ-szenig angehaucht.

Wir verließen das Sudaka ein bisschen zwiegespalten, es war alles sehr lecker, das Ambiente ist nett und der Service wirklich toll. ABER wer die Gerichte sonst in Brasilien isst, der wird zwar handwerklich überzeugt aber trotzdem ein bisschen in seinen Erwartungen enttäuscht, leider so wie meist, wenn man es in Deutschland mit Brasilianischer oder auch Südamerikanischer Küche zu tun hat. Vermutlich fehlen hier einfach die Wärme und Lebensfreude der Länder, um einen wirklich umzuhauen.

Aber lecker war es auf jeden Fall und das ist ja nicht gerade unwesentlich!

Freitag, 11. Oktober 2013

Schnäppchen Shopping bei TK Max in Berlin Charlottenburg

Ich kannte TK Max aus recht netten Outlet Store aus England, in dem man eigentlich (oder sollte man besser sagen leider?) immer etwas findet.
Mittlerweile ist die Kette ja auch in Deutschland und sogar gleich mehrfach in Berlin vertreten. Die Filiale in der Wilmersdorfer Straße ist nicht die größte, hat aber trotzdem ein anständiges Angebot auf 2 Etagen.

Im Erdgeschoss befinden sich die Damenmode (von Kleidern über Hosen und Shorts bis hin zu Sportkleidung und Wäsche), die Damenschuhregale, der Kosmetik- sowie die Handtaschen- und Accessoiresbereiche (mit Schals, Tüchern, Schmuck, Sonnenbrillen etc.). Über die Rolltreppe geht es in den ersten Stock, wo die Herrenmode inklusive Schuhabteilung ebenso wie die Kindermode inklusive Kinderschuhe, der Reisetaschen- und Kofferbereich ebenso zu finden sind wie die Haushaltswarenabteilung.
Dabei sind alle Bereich recht dynamisch und haben ein zum Teil wirklich täglich wechselndes Angebot. Ebenfalls ist es saisonal stark wechselnd, so gibt es zur Weihnachtszeit immer ein riesiges Angebot an Kosmetik, ideal als kleine Geschenke. Neben den normalen Klamotten gibt es auch immer den Gold Label Bereich, in dem man Designermode zum günstigen Preis erstehen kann, allerdings fand ich bisher die Stücke meist recht gewöhnungsbedürftig.

Das Ambiente des Ladens ist praktisch und sachlich, hier geht es um den Outletverkauf und nicht um eine Wohlfühlatmosphäre. Aufgrund der schlichten Einrichtung findet man sich aber schnell zurecht, auch wenn die Kleidung meist ziemlich ungeordnet erscheint und man gerade gegen Abend oft vom Chaos der anderen Käufer umgeben ist, dass das Personal verzweifelt versucht zu ordnen. Oft liegen am Abend auch mehr Schuhe am Boden als noch im Regal zu finden sind.

Der Service kämpft für mich immer ein bisschen gegen Windmühlen, kaum haben sie ein paar Schuhe wieder im Regal reißt es jemand wieder raus und das Paar daneben auch. Im TK Max in Tegel geht es meist nicht halb so heftig zu wie hier. Dafür sind die zahlreichen Verkäufer wirklich nett und immer bemüht. Umkleidekabinen sind in großer Zahl vorhanden, so dass man hier in der Regel recht flott durch ist.

Der TK Max ist für mich kein Laden, in den man mit einer festen Kaufabsicht geht. Eher betritt man den Verkaufsraum und schaut mal durch, ob es etwas Interessantes gibt. Leider ist dies oft genug der Fall und oft bekommt man etwas auch wirklich zu einem angenehm günstigen Preis. Aber es lohnt sich genau zu gucken, denn nicht selten sind Dinge beschädigt oder die Preise für manche Teile sind nicht so günstig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, daher auch hier den Kopf nicht am Eingang ausschalten.

Das Publikum im Laden ist recht International und beim Schlendern durch die Gänge kann man wirklich zahlreiche verschiedene Sprachen hören.

Der Kassenbereich ist super gut organisiert, so dass man sogar zur Hauptbesuchszeit meist recht flott dran kommt. Und ehe man sich versieht steht man mit diversen Tüten in den Händen auf der Wilmersdorfer Straße und wundert sich, was es nicht wieder alles Nettes gab!


Der TK Max ist nichts für zartbesaitete Gemüter oder Menschen, die beim einkaufen auch eine schöne Atmosphäre brauchen, aber mit ein bisschen Glück gibt es durchaus gute Schnäppchen, wenn man die Zeit hat, danach zu suchen!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Zu Gast im Restaurant Keno in Berlin Charlottenburg

Berufsbedingt „musste“ ich zum Essen ins Keno am Olivaer Platz. Das Restaurant ist gar nicht mal klein, war mir aber bisher irgendwie nie wirklich aufgefallen, umso gespannter war ich was sich hinter der laut der Homepage „gehobenen Deutschen Küche“ verbergen würde.

Im Dunkeln wirkte der große helle Gastraum gemütlich und wurde mit warmem Licht ausgeleuchtet. Bei gutem Wetter kann man draußen Platz nehmen, ansonsten sitzt man innen in Sofaecken oder an Tischen und Stühlen. In der Mitte ist die Bar und hinten ein Teil der offenen Küche, wo man bei der Speisezubereitung zusehen kann. Für die Toiletten geht man nach ganz hinten durch, an der Küche vorbei, weshalb man ein bisschen aufpassen muss, nicht mit dem Service zusammenzustoßen.


Die für uns reservierten Tische waren stilvoll eingedeckt und machten neugierig auf das zu folgende Essen.

Wir waren in einer großen Gruppe hier, weshalb nicht á la carte sondern mit festem Menü gegessen wurde. Hier vorweg ein großes Lob, oft muss man trotzdem wirklich lange auf die Speisen warten, aber das Keno ist auch großen Gruppen gewachsen und schaffte es, die drei Gänge in perfekter Zeitfolge ohne zu lange Pausen zu servieren.
Der erste Gang war ein sehr leckerer Salat mit Kürbis, gefolgt von entweder einer zarten Maispoularde mit Ratatouillegemüse oder einer überbackenen Zucchini an Maispolenta, ebenfalls sehr lecker und geschmacklich wirklich gut gemacht. Highlight war aber der Nachtisch aus Quarkkeulchen mit Vanilleeis und Beeren. Alle drei Gerichte wurden toll angerichtet und waren auch visuell absolut gelungen. Auch die zum Essen angebotenen Weine passten sehr gut und die Aperitifs zu Beginn kamen gut an.

Der Service war ausgesprochen freundlich, schnell und professionell bis ins Detail, was bei knapp über 50 Gästen alleine in unserer Gruppe sicherlich eine Herausforderung darstellt, die mit Bravour angenommen und umgesetzt wurde.

Das weitere Publikum war ein bisschen typisch für die Gegend, ein kleines bisschen schicker als woanders, zum Teil auch ein bisschen zu jung gekleidet für das Alter, dafür aber recht entspannt und eher unauffällig.


Für uns alle war der Abend im Keno sehr gelungenen. Das Ambiente war angenehm, das Essen und die Getränken waren sehr lecker und der Service sehr gut. Gerade, wenn man mit einer großen Gruppe gut essen möchte, dann kann ich das Keno uneingeschränkt empfehlen. Denke aber, es ist auch gut für ein romantisches Abendessen zu zweit oder gemütlich mit Freunden wunderbar geeignet.