Montag, 31. Dezember 2012

Auf ein Neues



Okay, 2012, du warst interessant in vielerlei Hinsicht, mal schön interessant, mal schrecklich interessant aber, und ich sage das nicht leicht dahin, ich bin dann auch froh, wenn Du vorbei bist und hoffe, dass 2013 ein langweiliges, entspanntes und angenehmes neues Jahr werden wird.

Ich möchte in nächster Zeit keine großen Überraschungen erleben, keine Herausforderungen gestellt bekommen, keine großen Veränderungen miterleben, kein ewiges Auf- und Ab durchmachen, sondern einfach nur leben. Leben mit meiner Familie, meinen Freunden und Menschen, die mir etwas bedeuten und denen ich etwas bedeute. 
In diesem Sinne auf ein Neues, auf ein neues Jahr, möge es uns alle glücklich und zufrieden machen und nur schöne Dinge bereithalten! Tschüss 2012 und willkommen 2013!

Montag, 17. Dezember 2012

Thänk ju for evaquäting wif Deutsche Bahn! -



Ja, es ist mutig, mutig, wenn man im Winter mit der Deutschen Bahn  unterwegs ist. Nicht wegen der Fahrt an sich, sondern wegen all der Dinge, mit denen die Bahn zu kämpfen hat, besonders im Winter. Zum einen wäre da Kälte, besonders gern in Kombination mit Schneefall, zwei völlig ungeplante Ereignisse, mit denen keiner rechnen kann, besonders nicht die Bahn. Dann sind da die üblichen technischen Probleme, ohne die man scheinbar gar nicht mehr auskommt. Und wenn alles zusammen trifft, dann wird es besonders spannend.



Die Reise beginnt am Berliner Hauptbahnhof an einem Dezembermorgen. Der Zug nach Hamburg trifft erstaunlich pünktlich ein, dafür aber immerhin mit umgekehrter Wagenreihenfolge, Fachleute fürs Bahnreisen würden hier locker einwerfen: Is klar, irgendwas ist immer. Die nette Schaffnerin kommentierte meine Bemerkung in diese Richtung charmant mit den Worten: „Ach, die Zugreihenfolge hat auch schon während der Fahrt gewechselt heute und immerhin wird es jetzt angezeigt.“ Ich steige ein und denke mir: Immerhin! Und immerhin ist mein reservierter Platz da! Und es ist warm!



Die Fahrt beginnt und die ganze Zeit gibt es ein lautes Summen von unten zu hören. Stört sich keiner dran, ich denke mir, okay, gehört also nun auch noch dazu. Was man nicht alles mittlerweile inklusive bekommt, verzichte leichtfertig auf die angebotenen Tageszeitungen.



Nach einer Dreiviertelstunde Fahrt hält der Zug im verschneiten Nirgendwo irgendwo zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Schnee fällt vor dem Fenster langsam zu Boden. Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich, ich erinnere mich an die schaurigen Pressemeldungen aus dem letzten Winter. Nach 10 Minuten knackt es in den Lautsprechern: „Meine Damen und Herren, wir haben ein technisches Problem.“ Knack und weg. Gut, soweit war es zu erwarten und nun? Es vergehen weitere Minuten. Dann eine neue Durchsagen „Meine Damen und Herren, leider haben wir immer noch ein technisches Problem, aber unser Zugführer versucht sein best…“ die Ansage bricht mitten in diesem entscheidenden Wort ab und der Zug ist tot. Kein Strom, keine Heizung keine Informationen. Das Warten beginnt. Knappe 15 Minuten später, der Strom ist wieder da und kurze Zeit später eine erneute Durchsage: „Meine Damen und Herren, unser Zugführer hat das Problem vermutlich beheben können und wir werden in Kürze probieren, weiterzufahren! Ladies and Gentleman, our Train Driver was successful and we will continue our travel!“ Auf Englisch klang es wesentlich motivierender und tatsächlich, wir beginnen zu rollen und lernen, dass wir knapp vor Neustadt/Dosse den Blick auf die verschneiten Gleise genießen durften. Hoffnung keimt auf. Die Schaffnerin macht die erste Runde mit Gutscheinen für eine kleine Entschädigung.



Knappe 10 Minuten später rollen wir wieder aus und halten an, kurz vor Bad Wilsnack. Alle sind nun schon etwas entnervter, wirklich warm geworden ist es in der kurzen Zeit auch nicht. Durchsagen: „Leider ist das gleiche technische Problem wieder aufgetreten, aber unser cleverer Zugführer wird es jetzt wieder beheben und dann kommen wir hoffentlich bis nach Hamburg!“ Der Zug  stirbt kurz nach dieser Durchsage wieder, kein Strom, keine Heizung. Aber kurze Zeit später hält der uns nachfolgende ICE gen Hamburg neben uns. Sollten wir umsteigen dürfen? An der mir am nächsten seienden Tür stehen zwei Schaffner mit Signalweste, Minuten später die Entscheidung, der Zug wird evakuiert. Aha, und nun? Wer jetzt denkt, easy, Türen bei  beiden Zügen auf, die Meute rüber zum Entern und fertig, der irrt sich leider, so einfach geht es nicht, nicht bei der Bahn. Eine Tür im hinteren Bereich wird geöffnet und in Kleinstarbeit wird eine schmale wackelige klapprige Stiege befestigt. In der Zeit wird dies nicht etwa auch auf der anderen Seite des anderen Zuges gemacht, nein, dort wird gewartet, bis unsere Stiege angebracht ist und dann geht es genauso langsam auf der anderen Seite weiter. Die Schaffner sind wirklich bemüht, aber das letzte Training an dem Gerät ist schon länger her und alles dauert ganz schön lange, wie gut, dass wir nicht ernsthaft vor Gefahr gerettet werden müssen, das wäre knapp geworden.



So, und dann geht es los, der ganze kaputte Zug raus über die eine Stiege und dann rein in den anderen Zug über die andere Stiege, mit Kind, Gele, Gepäck und Pelzmantel. Die Stiegen sind nicht wirklich fest und verdammt schmal und es dauert knapp eine Stunde, bis alle umgestiegen sind. Mein Kompliment an dieser Stelle an das Personal, die das alles mit viel Geduld und Humor durchgezogen haben und die fleißigen Helfer aus dem anderen Zug, ohne die das alles vermutlich noch viel länger gedauert hätte. (erwähnenswert die vier vermeintlich lustigen norddeutschen Herren, die es furchtbar lustig fanden, wie jeder da geklettert ist aber nie auf die Idee gekommen wären, mal selber mit Hand anzulegen sondern lieber gemeckert haben, warum denn alle so lahm sind…)



Nachdem alle den Zug gewechselt haben geht es los gen Hamburg, es gibt weitere Gutscheine sowie die Bestätigung für die Verspätung. Schön, wenn man durchwärmt und weiß, jetzt wird man hoffentlich wirklich ankommen.



Mit über 150 Minuten Verspätung dann Ankunft und im Servicecenter dann die Erkenntnis, dass man gerade mal den halben Fahrpreis wiederbekommt. Fast habe ich damit gerechnet, dass ich noch Aufpreis zahlen muss wegen Zugbindung und Abenteuerzuschlag.

Ich hatte großes Glück, das ich nicht weiter musste, andere Reisenden verpassten nicht nur Anschlusszüge sondern auch ihre Flüge, mit denen hätte ich wirklich nicht tauschen mögen.



Alles in allem lief es für uns ganz gut und die Crew vor Ort hat ruhig und besonnen gehandelt. Aber dass es noch nicht mal eine runde heiße Getränke für die Fahrgäste gibt ist schon ein wenig traurig, wenn man ohne Heizung im ICE festsitzt, da könnte man vielleicht noch dran arbeiten. Gutschein für eine „kleine Entschädigung“ hin oder her.



Bisher habe ich beim Bahnfahren im Winter schon so einiges erlebt und nun kann ich auch bei sowas mitreden, ich wäre aber auch nicht böse gewesen, wenn mir diese Erfahrung erspart geblieben wäre.

Bahn fahre ich aber auch weiterhin gerne und man muss erwähnen, dass die Rückfahrt bis auf das Übliche (keine Wagenstandsanzeige, Anzeige der Reservierungen erst auf halber Strecke) pünktlich und ohne Probleme stattgefunden hat.



Bin mal gespannt, welche „kleine Entschuldigung“ mir der Gutschein bringt, vielleicht ein peppiger bunter Kugelschreiber mit der Aufschrift: „Die Bahn kommt“ oder eine kleine Heizdecke zum Aufladen für den Fall der Fälle?

Mittwoch, 29. August 2012

Zu Gast im "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" im Wedding

Berlin, Wedding - nicht unbedingt die erste Wahl, wenn ich an nett im Café sitzen denke, aber ich würde diesen Bericht nicht verfassen, wenn es da nicht doch etwas gäbe, einen kleinen sehr besuchenswerten Ort, nämlich das "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", unweit des Leopoldplatzes, ein klarer Kontrastpunkt zum Gewimmel der Seestraße. Quasi ein Rückzugsort zum Innehalten und glücklich sein.

Von außen sieht man ein paar kleine Tische und Bänke und das grüne Schild, tritt man durch die Tür so trifft man auf weitere Sitz- und im hinteren Teil auch Sofaplätze und das Zentrum, den Tresen, auf dem sich auch ein kleiner Kühlschrank voller leckerer Kuchen befindet.

Bedient wurde ich bisher immer schnell, nett und mit dem persönlichen Etwas, das ein wirklich gemütliches Cafe für mich ausmacht. Mittags gibt es Hausgemachtes, auch sehr gut und dabei sogar noch günstig!

Bedient wird am Platz oder man nimmt sich selber kalte Getränke aus dem großen Kühlschrank und sagt bescheid, was man hatte, was schnell ein fast familiäres Gefühl aufkommen läßt.

Der Kaffee ist lecker und als nette Geste gibt es dazu immer ein Stück hausgemachten Brownie auf einem Löffel dazu.

Das Publikum ist aus dem Kiez oder kommt eben immer dahin, man fühlt sich aber auch als gelegentlicher Gast sofort wohl und willkommen.

Die saubere Damentoilette bietet alles, was man so bei einem Toilettengang gebrauchen könnte (Creme, Deo, Haarzeugs und Co) und dazu viele Karten mit Sprüchen zum Thema Glück.

Preise sind absolut fair.

Wie man unschwer lesen kann, ich mag dieses wirklich nette Café im Wedding und hoffe, das Besitzerin und Café Berlin noch lange erhalten bleiben!

Sonntag, 26. August 2012

Zu Gast im LiloBop in Tiergarten/Schöneberg

Neue Cafés gibt es in Berlin wie Sand am Meer, aber nur wenige mit Stil und einer etwas anderen Idee. Zu letzteren zähle ich eindeutig das LiloBop.

Es liegt in einer etwas unerwarteten Ecke der Grenze Schöneberg/Tiergarten, direkt an der U Bahn Kurfürstenstraße und wertet die Gegend dort massiv auf!
Der Besitzer ist ein reizender Franzose, der den Laden mit viel Liebe zum Detail umgebaut und eingerichtet hat. Alles ist modern und bunt, aber nicht augenwehbunt sondern hinguckerbunt. Gesessen werden kann draußen und drinnen, mit Blick auf das bunte Treiben vor der Tür und da es ein paar Meter von der Potsdamer Straße entfernt ist, kann man sich auch auf dem Bürgersteig noch gut unterhalten.

 

Mittelpunkt ist der lange Tresen, an dem neben Kaffee, Frozen Joghurt und Bubble Tea vor allem die Spezialitäten des Hauses verkauft werden – unzählige Sorten bunter Macarons! Diese bezieht er direkt aus Frankreich und hat sich vorher durchprobiert um die Macarons zu finden, die seiner Meinung die besten sind! Verfügbar sind zwanzig Sorten, wie z.B. Pistazie, Erdbeere, Rose, Vanille und dazu gibt es wechselnd Saisonmacarons und sogar eine salzige Sorte. Wer die kleinen süßen Kostbarkeiten mitnimmt, dem packt Albert diese sorgfältig in kleine weiße niedliche Bentoboxen mit Metallhenkel, damit man sie auch sicher nach Hause bekommt. Dazu gibt es eine Erläuterung, wie man die Macarons am besten lagern sollte (Kühlschrank) und wie lange man das machen kann (bis zu einer Woche). Hier liebt jemand wirklich das, was er anbietet und strahlt beim Beraten eine Freude aus, dass man automatisch mitlächeln muss.

Bei den Toppings zum Frozen Joghurt gilt beim Obst, weniger ist mehr und dafür wirklich täglich frisch fertig gemacht. Das Obst dazu bezieht er aus seiner Umgebung, alles da, wo er das Beste und Leckerste bekommt.

Vom Preis her ist alles sehr fair gestaltet und absolut in Ordnung!

Für mich stellt in dieser Gegend das LiloBop eine absolute Bereicherung dar und ich hoffe, dass es dort lange bleibt und seinem Besitzer genauso viel Freude macht, wie er beim Erzählen und Erklären hat!

Samstag, 18. August 2012

Zu Gast im Il nuovo Primo in Kreuzberg


Ein lauer Sommerabend mitten in Kreuzberg, es ist noch nicht ganz spät aber schon später und plötzlich ist er da, der kleine Hunger. Südstern, Grieche oder Italiener? Der Italiener gewinnt wegen der schönere Außenterrasse und weil dort mehr Leute sitzen als beim Griechen.

Das Lokale heißt „Il nuovo Primo“ und auf Nachfrage, ob die Küche noch offen hat heißt es ja, klar und schwupps gibt es die Karten und der Tisch wird abgewischt. Dann bringt uns der Kellner einen Pott vertrocknete Margeriten mit den Worten „Für Romantik“, auf den wir gut hätten verzichten können. Einer aus unserer Runde erkundigt sich nach Tagesgerichten und einer Empfehlung und wird auf die Karte und die beschriebenen Tafeln hingewiesen. Mh, nicht die erwartete Antwort.
Karte ist ok und bietet alles, was der Italienisch Liebhaber möchte.
Wir geben die Bestellung auf, eine Saucenvariation für das eine Fleischgericht ist nicht möglich, sonst klappt aber alles. Kurze Zeit bringt uns der freundliche Kellner die kühlen Getränke und nach angemessener Wartezeit kommt das Essen. Die Pizza und der Salat mit den Calamari sind gut. Die nicht abänderbare Sauce läßt den Weißweingeschmack vermissen und das Rumpsteak ist zwar Medium aber von unklarer Herkunft. Schwein? Rind? Kalb? Man weiß es nicht, aber es ist sehr zart und wirklich auf den Punkt gebraten und lecker. Auf den Tafeln ist ein Kalbsentrecote angeschrieben, würde am ehesten passen.
Während wir essen lehrt sich das Restaurant und die Kellner beginnen lautstark mit dem Aufräumen, schade, die Terrasse war so schön lauschig!
Beim Abräumen die obligatorische Frage nach der Zufriedenheit, die Dame mit der nicht veränderbaren Sauce fragt, ob da wirklich Weißwein drin war und der fröhliche Kellner antwortet etwas wie Ja, klar, aber der verfliegt ja beim Kochen, so gut sei der Wein den schmeckt man nicht.
Verwirrte Gesichter unsererseits.
Die Rechnung war ok für vier Personen.

Mh, ein zwiespältiges spätes italienisches Essen. Es ist okay, man wird satt und es schmeckt, aber es gibt definitiv viele deutlich bessere Italiener in der Stadt.

Sonntag, 29. Juli 2012

Zu Gast im Malashree in Kreuzberg

Hunger und Mittagshitze, also wohin zum schnellen Essen in der Pause?

Auf Empfehlung eines Kollegen hin liefen wir ein paar Schritte bis zum Malashree. Schattiger Platz, bequeme Stühle und eine netten Terrasse.

Die freundliche Bedienung bringt die Karte mit einem Lächeln, Fragen werden ebenfalls freundlich beantwortet. Es gibt Salat mit gegrilltem Huhn und flott gebrachte kühle Getränke. Der Salat frisch und knackig, das Hähnchen fettfrei mariniert, auf den Punkt gegrillt und ganz zart, ein Genuss! Die Portion hätte vielleicht ein kleines bisschen größer sein können, das ist aber auch der einzige Punkt, wo ich was zu bemängeln habe, denn der Rest hat gepasst.

Das Publikum eine bunte Mischung aus Touristen und Berlinern, alle entspannt und zufrieden am Essen.

Das Preis-Leistungsverhältnis fand ich ok und ich kann das Malashree gerade für den schnellen Mittagsimbiss bei gutem Wetter mit einem schattigen Plätzchen auf der Terrasse wirklich empfehlen!

Samstag, 30. Juni 2012

Zu Gast im salut!

Manchmal entpuppen sich von außen unscheinbare Orte als Refugien des Genusses. Genau so ein Ort ist die salut! Bar in der Golzstraße in Schöneberg.

Im Hellen neigt man dazu, sie fast zu übersehen und im Dunkeln fällt ein warmer Lichtschein aus den halb verhangenen Fenstern nach draußen, wo man im Sommer auch sitzen kann. Drinnen ist es schummrig gemütlich, der warme Schein der Lampen an der Bar und die Kerzen auf den Tischen sorgen für ein angenehm ungrelles Ambiente,  dass das Wohlfühlen leicht macht. Platz nimmt man auf den Sitzecken im vorderen Raum, an der Bar oder im hinteren Bereich, mit Glück auf dem Sofa.

Bedient wird man von einem freundlichen und unaufdringlichen Service, der auch für Unentschlossene immer den passenden Drink oder Cocktail auf Lager hat. Mit den Getränken gibt es Wasser aus der Glaskaraffe und kleine Knabbereien.

Die Karte ist eine Offenbarung für alle, die Wert auf Cocktails legen, die nicht im Fruchtsaft, mit Zucker oder durch Sahne ertränkt werden. Vieles ist selbstkreiert und absolut einen Versuch wert! Einer meiner Lieblingsdrinks ist Birne Altväterlich, aber auch der klassische Gin Tonic ist hier nicht irgendetwas, sondern, wer die Wahl hat, der hat die Qual. Welcher Gin? Und überhaupt welches Tonic? Und zum Getränk gibt es die fachliche Beratung dazu, die bisher noch nie enttäuscht hat!

Das Klo ist immer sauber und auf die weiblichen Besucher warten sämtliche Toilettenartikel, die man zu Hause vergessen haben könnte.

Das Publikum ist bunt gemischt, genauso wie der Kiez, in dem sich die Bar befindet. Weintrinker, Biertrinker und Cocktailfreunde von jung bis alt, von hip bis entspannt, alle vereint und glücklich.

Die Preise sind für das Angebotene absolut angemessen und sorgen dafür, das flatratetrinkende Tourigruppen sich nicht dahin verirren.

Ich bin froh, dass es das salut! gibt, einen Ort für gepflegten Trinkgenuss in unaufdringlich annehmen Ambiente!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Spaß bei der Arbeit Teil 1

Gespräch mit einem Restaurant, es plätschert so vor sich hin bis die Frage fällt "Wie machen sie eigentlich Werbung?" Daraufhin der Gastwirt, ganz selbstsicher:" Werbung? Ach, da machen wir nix Externes mehr, Werbung, das machen wir nur noch intern!".

Bild in meinem Kopf dazu: Kellner zieht sich um nach der Arbeit, Chef geht auf ihn zu "Hey, komm doch mal her, wenn Du frei hast, wir haben echt gutes Essen hier!".

Montag, 28. Mai 2012

Zu Gast bei "Dean & David"


Es ist warm, der Shoppingbummel dauert schon eine halbe Ewigkeit, der Hunger wird stärker…huch, was ist das? Ein offener frisch colorierter Laden, schöne Außensitzplätze, glücklich aussehende Menschen davor mit großen Schüsseln und noch ein Plätzchen frei? Perfekt, passt, essen wir also bei Dean & David.

Schnell Platz gesichert, dann ab an den Tresen, aha, das Essen gibt es entweder fertig als Komplettvorschlag oder man stellt es sich beim Salat selber zusammen. Getränke gibt es ebenfalls zum Selber nehmen an der Kasse, Preise ok für Kurfürstendammgegend.

Freundliche Dame an der Kasse fragt, was ich will. Salat klar, also entscheiden, ob groß oder klein. Dazu drei Basics aus einer Liste frei aussuchen. Grundstock ist immer frischer knackiger Blattsalat, dazu noch Extras auswählen, das Ende nicht ganz billig und ich umso gespannter.
Abkassiert und auf mein Tablett bekomme ich so einen blinkenden Buzzer, wie man ihn auch von Vapiano kennt, natürlich im passenden grünen Design.

Platz genommen und nach etwa 10 min vibriert der Buzzer lautstark los, oh, Schreck, essen ist fertig. Also ab an den Tresen, wo eine nette Dame fleißig brät und zubereitet. Den Buzzer ab ins Gestell, die Dressingfrage geklärt und schon wird mir eine große Schüssel randvoll mit Salat gereicht, dazu zwei Scheiben frisches Vollkornbaguette. Salat wirklich super frisch und knackig, Fleisch zart und lecker mariniert, Getränk kühl, Plätzchen ideal zum Essen und Leute beobachten, was will man mehr? Ich in dem Moment nicht und bin wunschlos glücklich!

Der Preis für das Vergnügen ist für die gebotene Qualität ok, wer billig will ist dafür eh in der falschen Gegend, ich fand es angemessen und behaupte, dass es nicht der letzte Besuch bei Dean & David am Kranzler Eck war!

Samstag, 31. März 2012

Schrei vor Glück?



Vor 2 Tagen war es soweit, das Zalando Outlet hat eröffnet und heute habe ich es endlich geschafft, hinzugehen.

Um reinzukommen braucht man eine Kundenkarte, die mir schnell nach der Einladung und dem Ausfüllen des Antrages zugeschickt wurde. Ich dachte ja erst, das wäre nur Marketing, aber siehe da, am Eingang muss man tatsächlich die Karte samt Personalausweis vorzeigen und sie dann wieder auschecken beim Bezahlen, pro Karte kann man noch zwei weitere Leute mit hineinnehmen. Leute ohne Karte wurden wieder weggeschickt, damit hatte ich nicht gerechnet.

Das Outlet teilt sich wenige Parkplätze mit dem Exil Wohmagazin, aber auf den umliegenden Straßen findet man schnell eine Stellmöglichkeit.

Den Store findet man im ersten hellen Stock des rechten Gebäudes. Nach dem Check-In mit der Kundenkarte geht es direkt ab in den Frauenschulbereich. Nach Größe sortiert gibt es hier reichlich Auswahl, zum Teil zu deutlich günstigeren Preisen als sonst. Allerdings muss man bedenken, das Zalando hier verkauft, was übrig geblieben ist oder 2. Wahl, zum Teil sind echt spezielle Schuhe dabei. Zusätzlich zu den Schuhen gibt es diverse Handtaschen, weitere findet man auch im Kleidungs- und Accessoire Bereich im 2. Stock, wo sich auch der Schuhbereich für Herren und Kinder befindet.

Alles wirkt sehr aufgeräumt und sauber, Damen von Zalando räumen ständig die Regale auf und stellen Schuhe nach. Auch der Kleiderbereich macht einen sehr ordentlichen Eindruck und bietet eine große Auswahl.

Ich hatte mir mehr Accessoires erhofft, hier gab es nur Handtaschen, wenige Tücher und Gürtel. Aber vielleicht gibt es nächstes Mal mehr.

Personal ist durchweg jung, dynamisch und sehr freundlich.

Alle Abläufe funktionieren reibungslos und es kam weder beim Check-In noch an der Kasse zu längeren Wartezeiten. Kartenzahlung ist kein Problem.

Zwar habe ich selber nichts gefunden, fand es aber wesentlich angenehmer als die temporären Outletverkäufe am Gleisdreieck. Alles ist schön hell, gut sortiert und leicht zu finden, würde sagen, das Outlet ist Zalando wirklich gut gelungen!