Sonntag, 26. Juni 2011

Samsung Galaxy SII – Homescreens

Im Gegensatz zu meinem HTC Tattoo, das vom Startbildschirm zwei beliebig bestückbare Homescreens nach rechts und drei vorgegebene Homescreens nach links (SMS, Mail und Wetter) hat bietet das Samsung Galaxy SII vom Startbildschirm aus nach rechts noch sieben weitere Homescreens.

Genauso wie beim Tattoo kann man dafür das Hintergrundbild frei bestimmen und schiebt sich von Homescreen zu Homescreen immer weiter durch das ausgewählte Bild.

Vom Werk her bot der Startbildschirm oben eine Uhr mit Datumsanzeige, eine Wetterübersicht zu einem frei wählbaren Standort sowie die Apps für Marketplace, Mail, Internt und die Uhr. Ergänzt habe ich hier die Apps für die Kamera und den Kalender. Darunter ist eine Anzeige mit kleinen weißen Punkten, mit deren Hilfe man beim durchschieben sehen kann, auf welchem Homescreen man sich befindet. Ganz unten findet man die Direktzugriffe für Telefon, kontakte, Nachrichten und Anwendungen, die auf jedem Homescreen bestehen bleiben, was ich sehr praktisch finde.

Homescreen 1

Der zweite Homescreen wurde von mir sofort umgeändert, da ich mit der Anwendung für Finanznachrichten und dem vorgegebenen News nichts anfangen konnte. Ersteres interessiert mich nicht und die Nachrichten sind amerikanische geprägt gewesen, sonst aber ganz nett und informativ, aber eben nicht für meine Interessenschwerpunkte. Dort befinden sich auf meinem Handy nun der Taskmanager, sowie die Apps für XING, den Barcode Scanner, eine Einkaufsliste, für Öffis, QYPE und ein nettes Fenster, in dem man sich durch die Statusmeldungen auf Facebook scrollen kann und sofort auf die Facebook Seite kommt.

Homescreen 2

Auf dem dritten Homescreen konnte man ein Foto in einen Bilderrahmen einfügen, der etwa den Halben Screen einnimmt, ist trotzdem nett und wird von mir genutzt. Darunter gab es die direkte Google Suche, was ich ebenfalls als nützlich empfinde und dort belassen habe.

Desweiteren befinden sich die vier Hubs auf dem dritten Homescreen und hier finde ich sie auch gut aufgehoben, da ich sie nicht wirklich so häufig benutze, da das meiste kostenpflichtige Dienste sind.

Homescreen 3

Den vierten Homescreen habe ich für Spiele reserviert, die ich mir bisher nur kostenlos im Android Marketplace heruntergeladen habe. Text Twirl ist super für alle, die gerne Buchstabenrätsel lösen, Happy Viking ist nur was für Jump and Runner mit ganz viel Feingefühl und die Free Version von Raraku hört passender Weise genau dann auf, wenn es anfängt Spaß zu machen.

Homescreen 4

Die weiteren Homescreens sind derzeit noch frei und warten auf viele weitere Apps.

weitere Homescreens

Das Bearbeiten der Homescreens ist genauso leicht wie bei meinem alten HTC Tattoo. Mittels des Direktzugriffes gelangt man in den Anwendungsbereich. Um nun das Icon einer Anwendung in einen beliebigen Homescreen zu verschieben legt man den Finger auf die entsprechende Anwendung und wartet, bis es hervorgehoben erscheint und das Handy einen kurzen Vibrationsalarm von sich gibt. Nun kann man das Icon bewegen und durch vorsichtiges Schwenken des Handy den gewünschten Homescreen auswählen. Hat man ihn erreicht zieht man das Icon an die Stelle, an der man es haben möchte und lässt los. Zack, das war es auch schon, nun befindet sich das Icon an der gewünschten Stelle im ausgewählten Homescreen.

Auswählen der App

Gefällt es einem doch nicht oder möchte man die Anwendung wieder verschieben geht man ähnlich vor. Auch hier legt man den Finger auf das Icon, bis es hervorgehoben erscheint und das Handy kurz vibriert. Entweder kann man es nun beliebig verschieben oder man zieht es in den unteren Bereich des Bildschirms, wo grau unterlegt Löschen steht.

Am Anfang ist das verschieben von Homescreen zu Homescreen etwas schwierig, weil man erst herausfinden muss, wie doll und wohin man am besten schwenkt, mit etwas Einfühlungsvermögen geht das aber immer schneller.

Für mich als Nutzer eines Android Handys war das Anlegen und Verwalten der Homescreens kein Problem, denke aber auch, dass es für Nutzer anderer Betriebssysteme sehr leicht zu erlernen und durchzuführen ist.

Samstag, 18. Juni 2011

Samsung Galaxy S II - LED Fotolicht

Heute habe ich mir mal das spezielle LED-Fotolicht des Samsungs Galaxy SII näher angeschaut. Bei ersten Versuchen schnitt es ebenso wie die Qualität der gemachten Fotos recht gut ab, aber wie sieht es mit Bildern auf Distanz aus?

Testort ist dafür der heimatliche Flur, einfach, weil er lang, fensterlos und eher dunkel ist.

Bild 1:


Das Bild zeigt den unbeleuchteten Flur nur ausgeleuchtet mit dem LED-Fotolicht, Einstellung war dabei Auto Fotolicht.
Der Flur ist lang und die Ausleuchtung besser als erwartet, allerdings wird das Grau am Ende etwas pixelig in großer Auflösung, aber ich denke im Großen und Ganzen ist die Qualität nicht schlecht.

Bild 2:


Schaltet man nun das Licht am Endes des Flures ein und belässt die Einstellung auf Auto-Fotolicht, so wird das Bild interessanter weise ohne LED-Fotolicht aufgenommen. das Grau am Rand wird bei Vergrößerung auf dem Monitor etwas pixelig, aber ansonsten ist die Aufnahme doch recht akzeptabel.

Bild 3:


Ein wirklich gutes Ergebnis erzielt man mit in der Ferne eingeschaltetem licht und eingeschaltetem LED-Fotolicht. Die Farben kommen gut hervor und die Qualität ist deutlich besser als bei beiden anderen Bildern.

FAZIT:
Bei nahen Objekten hat das LED-Fotolicht eine wirklich tolle Ausleuchtung. Sobald die Distanz aber länger wird, gibt es eine deutlich bessere Farbqualität, wenn man etwas Licht zusätzlich bieten kann.
Alles in allem aber ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis für das Samsung Galaxy SII, ohne Konkurrenz durch mein HTC Tattoo, da dieses weder Blitz- noch Fotolicht bieten kann.

Mittwoch, 15. Juni 2011

HTC Tattoo vs. Samsung Galaxy SII – Fotos und Videos

Seit fünf Tagen teste ich nun für trnd das neue Samsung Galaxy SII und bisher bin ich immer noch begeistert.

Am zweiten Tag hatte das Samsung Handy die Chance, sich als Kamera für Bilder und Filme beim Karneval der Kulturen zu bewähren.
Das HTC Tattoo ist geeignet für kurzweilige nicht besonders hochwertige Bilder und am besten nur bei Sonnenlicht unter freiem Himmel, hat eben nur eine 3,2 Megapixelkamera. Sobald es bewölkt ist, sich die fotografierten Objekte bewegen oder man bei Licht Bilder macht, werden diese schnell unscharf, verwackeln allgemein sehr leicht und sind einfach nicht gut. Ein Blitzlicht hat das HTC Tattoo gar nicht erst.
Das Galaxy bietet da schon mehr. Die Kamera hat 8 Megapixel und stellt man die Bilder auf hochauflösend, so sollen Fotos und Videos sogar Full-HD Qualität bieten, zur Hilfe kommt dabei ein spezielles LED Fotolicht.

Hat das HTC Handy nur eine Kamera auf der Rückseite, so bietet das Samsung neben der hochauflösenden Kamera auf der Rückseite auch noch eine 2 Megapixel Kamera auf der Vorderseite für Selbstporträts oder Videotelefonate. Allerdings finde ich diese nicht wirklich für Selbstporträts geeignet, da man, wenn man sich selber auf dem Display ansieht durch die oben angebrachte Kamera immer einen sehr merkwürdigen Blickwinkel zu haben scheint und das Bild lustig aussieht. Gleiches gilt natürlich auch für das Bild bei Videotelefonaten.

Besonders positiv fällt beim Galaxy auch beim Filmen und Fotografieren wieder die sehr schnelle Reaktionszeit beim Anwählen der jeweiligen Funktion auf, egal ob Bild oder Video. Ich habe mir dazu die Funktion Kamera direkt auf meinen Startbildschirm gelegt und bin somit mit einem Klick auf den Touchscreen sofort bei der Kamerafunktion. Hier kann man, wenn man das Handy quer hält am linken Rand einstellen, welche Kamer, also ob die der Vorder- oder die der Rückseite genommen werden soll. Darunter kann man den Blitz einstellen(Aus, ein oder Auto) und ganz unten links befindet sich das Menü mit den Einstellungsmöglichkeiten (z.B. Aufnahme/Szenemodus, Belichtungswert, Effekte, ISO etc.). Eine der Funktionen gefällt mir besonders gut, der sog. Bildstabilisator, wodurch man eigentlich kaum noch verwackelte Bilder macht. Am rechten Rand kann man wiederum auswählen, ob man Fotos oder Videos machen möchte. Darunter befindet sich der Auslöseknopf auf dem Touchscreen und ganz unten rechts sieht man eine Vorschau auf das letzte gemachte Bild. Klickt man dieses an, so kommt man in den Bildbetrachtungsmodus und kann per Wischbewegung alle gemachten Bilder durchgehen, einzelne Auswählen und dann weiter damit arbeiten wie z.B. das Bild per Mail schicken oder hochladen etc.
Über die lauter/leise Tasten aktiviert man den Zoom und durch berühren des Bildschirmes kann man Bereiche auswählen, auf die der Fokus beim Foto oder Film liegen soll.

Beide Handys haben nach Drücken des Auslöseknopfes anders als normale Digitalkameras eine Verzögerungszeit, bis wirklich ausgelöst wird, hier kommt das Galaxy etwas besser weg, weil diese kürzer als beim Tattoo ist. Trotzdem merkt man es, gerade bei sich sehr schnell bewegenden Objekten.

Die Bilder des Samsung Handy überzeugen sonst aber auf ganzer Länge, egal ob bei Tageslicht oder mit Fotolicht ausgeleuchtet. Sie sind scharf, auch bei Vergrößerung auf dem PC, farbecht und nicht verpixelt wie die Bilder des HTC Gerätes.

Die Videofunktion ist bei beiden Geräten gleich einfach zu handhaben, aber natürlich liegt auch hier in Sachen Auflösung und Qualität das Samsung vorne. Die Qualität der aufgenommenen Töne ist für mich überraschend gut, klar und deutlich.

Im Bereich Foto und Video begeistert das Samsung Handy auf ganzer Länge und ist gerade für Unterwegs die ideale Möglichkeit, Bilder oder Filme aufzunehmen. Diese können sofort mittels Internet hochgeladen oder versendet oder mittels All-Share und/oder Bluetooth auf andere Geräte übertragen werden.
Bisher klar: Daumen hoch!


Sich schnell bewegende Objekte bei Tageslicht



Die Katze im Dunkeln mit LED_Fotolicht



Der "Videobeweis"

Samstag, 11. Juni 2011

HTC Tattoo vs. Samsung Galaxy S II - Erste Schritte

Dank trnd darf ich für die nächsten 6 Wochen mein zufriedenstellendes HTC Tattoo gegen das Samsung Galaxy SII eintauschen und ausprobieren, lang lebe das virale Marketing!

Bereits beim Auspacken fällt auf, das Samsung ist rund ein Drittel größer und besteht im Gegensatz zum HTC so gut wie nur aus Display. Wo beim Tatoo noch insgesamt 5 Knöpfe bedient werden wollen plus Laut/Leise und An und Aus so ist es beim Samsung nur noch ein Knopf plus 2 Touchfunktionen links und rechts von diesem.

Das HTC Tattoo ist eine Art verläßliches Urgestein der Smartphones, liegt bequem in der Hand und kann mit eben dieser gut bedient werden. Es ist dabei knapp doppelt so dick wie das Galaxy SII und wiegt genauso viel. Letzteres liegt aber ebenso gut in der Hand und kann trotz der Größe gut mit einer Hand alleine bedient werden.

Beim Samsung sind das Einsetzen der Sim-Karte und des Akkus dank der leicht zu lösenden hinteren Abdeckung kinderleicht einzusetzen. Dies ist beim Tattoo leider nur bedingt der Fall, da sich das Hinterteil nicht immer gut abziehen läßt, je älter das Gerät umso schwerer wird dies.

Einschalten tut man beide Geräte mittels einer kleinen Taste, kann man danach beim Tattoo in Ruhe Kaffee trinken gehen, bis dieses sich hochgefahren hat, so überzeugt das Galaxy durch schnelle Präsenz.

Das Einrichten der Funktionen und Synchronisieren mit diversen Konten ist bei beiden Geräten kein Problem und ist auch ohne Lesen der Bedienungsanleitung möglich, gleiches gilt für die Verbindung mit einem WLAN Netz.

Beide Handys funktionieren mit dem Android-Betriebssystem und es ist keine große Umstellung von einem auf das andere nötig, da man sie intuitiv bedienen kann.

Krasser fällt dabei schon die Ladezeit und Geschwindigkeit der Geräte auf. Das Tattoo ist nichts für Eilige, das Galaxy dagegen schon, Touchscreen und Handy reagieren präzise und schnell, ein Umstand den das Tattoo nicht immer erfüllen kann. Gerade beim Eingeben von Texten bekommt man hier oft einen Knoten in die Finger, trotz T9 Texterkennnung.

Die Auflösung des Displays ist beim Tattoo eher deutlich feinkörnig, das Galaxy glänzt dagegen mit einem hochauflösenden Anzeigefläche, die durchaus begeistern kann, besonders bei Fotos oder Videos regelrecht brillant wirkt.

Die vorhandenen Klingeltöne sind bei beiden Handys nicht besonders, ich frage mich immer, wer diese kreiert und für gut befindet. Ansonsten ist der Sound beim Tattoo ok aber natürlich beim Galaxy mit der neueren Technik deutlich besser.

Die Kamera des älteren HTC Handys ist mäßig, die Bilder verwackeln leicht, werden bei Sonnenlicht nur wirklich gut und überzeugen mich auch nach zwei Jahren Nutzung eher immer weniger. Das Samsung Handy bietet neben einer wirklich sehr hochauflösenden Kamera ein Fotolicht, das auch beim Videodreh eingesetzt werden kann. Die gemachten Bilder sehen auch bei Vergrößerung auf dem PC wesentlich akzeptabler aus als die des Tattoos.

Die Sprachqualität ist bei beiden Handys gut, allerdings kann man selber den Gesprächspartner auf dem Samsung Handy deutlich klarer und besser hören.

Das waren nun die ersten Eindrücke, mal gucken, wie sich das Samsung Galaxy SII im Alltagseinsatz bewährt. Ich bin gespannt, ob es mich überzeugen kann!