Dienstag, 1. Februar 2011

Thank you for Banking with Deutsche Post

Wir haben für unsere letzte Wohnung ein Kautionskonto bei der Postbank gehabt, langweilig, solide und sicher. Nun bekamen wir es vom Vermieter zurück, die wiederum extra bei der Bank angerufen hatten, was mit dem Buch nun nach Beendigung des Mietverhältnisses zu tun sei. Die Infodame sagte, sie sollen das eifnach an den Mieter zurückschicken und wir sollen dann in eine Filiale der Deutschen Post gehen, um das Buch aufzulösen. Hört sich ganz einfach an, aber wie so oft im leben ist das auch schon alles.
Wir also samt Infopaket zum Kautionskonto Samstag früh zur Deutschen Post, wo wir von einer selbst für Berliner Verhältnisse äußerst schlecht gelaunten Schalterbeamtin bedient wurde. Sie wüsste überhaupt nicht, was wir wollten und blökte uns an, das sie nicht wüsste, wie das geht und was wir wollen. auf höfliche Bitte holte sie jemanden, der mehr uns als ihr erklärte, was zu tun sei. Soweit so gut, sie klickte sich grummelnd durch und reif dann triumphierend: "Ha, das ist ja noch gar nicht freigegeben!" Ja, klar ist es das nicht, dafür waren wir da! Mit den unfreundlichsten Worten wurden wir auf Montag vertröstet, da müssen wir zu einem Berater, sie wüsste nicht, was zu tun sei und nein, sie könne dafür auch keinen anrufen. Sprachs, klappte ohne sie einen Blick zu würdigen die Infomappe zu und scheuchte uns von dannen.
Gut, selbst ist die Frau, also zu hause nochmal die Infomappe durchgesucht und ganz versteckt auf einem Antrag war die Möglichkeit, das Mietkautionskonto zu kündigen, aber dann? Ah, okay, dann müsse man den Antrag samt Sparbuch zur zeichnenden Bank schicken. Und siehe da, eine Hotline Nummer, also selber da angerufen, die Dinge geklärt und fertig. Der nette Herr empfahl mir, einfach in die Filiale zu gehen und Antrag samt Sparbuch da abzugeben, damit es sicher und wohlbehalten in München ankäme. Okay, alles ausgefüllt und fertig gemacht und heute früh wieder zur Post.
Dort treffe ich sofort auf die unfreundliche Dame vom WE und sehe in ihren Augen das Erkennen. ich erkläre ihr, das ich jetzt alles fertig hätte und nun gerne wüsste, wie ich zu einem Berater käme. sie lächelt gemein und antwortet mir: "Tja, da brauchen sie einen Termin!" Ich bin sprachlos, denn warum hat sie uns eben diesen nicht am WE gegeben? Ich sehe sie so dermaßen hasserfüllt an, dass eine Beraterin ganz flott zur Hilfe eilen will, welche dann meinen gesamten Unmut zu spüren bekommt, das heißt in schnippischem Ton erläutere ich ihr laut im großen Wartebereich, was bitte gar nicht geht und warum ich mich doch ziemlich verarscht fühle. Erst erklärt sie vehement, dass sie nicht zuständig sei und ja nur mit den Bausparverträgen...aber je länger ich lamentiere um so ruhiger wird sie und letztendlich darf ich mit in ihre Glasbox und sie tütet mir den Antrag und das Sparbuch ein, welches ich dann wiederum selber am Schalter als Einschreiben aufgeben darf. Angeblich kann beides nicht mit der Betriebspost, wie ja von dem netten Hotlineherren vorgeschlagen, geschickt werden. und während sie das tut hat sie tatsächlich den Mut mir eine ganz tolles Sparbuch anzubieten, was mich wiederum debil grinsen lässt, weil ich mir denke, dass das alles gar nicht wahr sein kann.
Weiß bei der Deutschen Post eignetlich einer wirklich Bescheid?
Ich bin wirklich entsetzt über so eine Kundenverarsche, so ein Desinteresse in der Dienstleistungsbranche sowie den Unwillen, den vor allen die eine Mitarbeiterin an den Tag gelegt hat. ( wenn sie ihren Job so dermaßen unerträglich findet, dann möge sie sich doch bitte was anderes suchen...ach, aber sie ist vermutlich verbeamtet, so ein Mist...so viele Privilegien...hach...)
Dazu fällt mir dann doch nur der Spruch der DB in umgewandelter Form ein: Thank you for banking with deutsche post....once an never again!

Kommentare:

Amélie hat gesagt…

Heftig! Entspricht aber auch unseren Erfahrungen mit der Postbank. Ich hoffe, du hast keine weitern Konten da und bist den vorhin nun dann los?

LG, Michèle

Silke hat gesagt…

Solche Erlebnisse kenn ich von der Sparkasse, einfach ätzend ist das.