Mittwoch, 7. April 2010

Die Quadratur der Frisur

fahren mit den Öffentlichen ist zwar nicht immer ein Spaß, kann aber trotzdem Freude machen, so zum Beispiel heute. Anscheinend begleiteten mich bei meiner U-Bahnfahrt in die Stadt überwiegend Leute mit Unfrisuren.
Zum einen gab es die Herrenvariante, ich nenne sie mal Quadratschädel und frage mich immer noch, wie man, wenn man kein Marine ist, sich die Haare zu schneiden lassen kann, das man einen quadratischen Kopf bekommt. Alle Haare stehen ab und besonders viel Wert wird auf einen horizontalen Pony gelegt. Vermutlich greift der Träger morgens nach der Dusche kurz in die Steckdose und schwuppdiwupp, das Haar sitzt, da ist kein Haarspray mehr nötig.
Derzeit angesagt im weiblichen U-Bahnpublikum ist die Föhnfrisur, tot gesagt und doch noch immer hochattraktiv. Gerne in Kombination mit einem über die Rundbürste geföhnten Pony und einer langen Hinterhaarpartie, wahlweise mit hinauswachsender Blondierung oder Dauerwelle, wobei beides auch gerne zusammengenommen wird, was den Haaren ein verletztes Aussehen gibt oder ist es vielleicht die Scham über die Frisur, die die Haare sich mehrfach teilen lässt? Verstehen würde ich es.

Hach, wer braucht schon das sowieso häufig defekte BVG-Fernsehen, wenn er so schön während der Fahrt Leute gucken kann? Eigentlich zahlt man ja auch kein Fahrgeld sondern Eintritt, oder?