Freitag, 20. Februar 2009

Schneedepressionen

Als ich klein war, damals, da war Schnee etwas Tolles, endlich Rodeln gehen, Schneeballschlachten feiern und Schnee-Engel machen. Jetzt nervt es mich einfach nur. Mich nervt es, früher los zu müssen, um in dem Chaos pünktlich zur Arbeit zu kommen, mich nervt das allmorgendliche Auto freilegen, die Nässe an den Füßen, die kalten eisigen Finger, das Rutschen, wenn man aus der Haustür tritt und auf der Straße an den Ampeln, das Knirschen des Schnees unter meinen Füßen und überhaupt, das eintönige grau-weiß, das über Berlin und Brandenburg hängt wie eine Wolke aus Farbblende. Außerdem, was soll Berlin mit dem Schnee? Seine graue Blässe überdecken? Den Hundekot verstecken? Mh, klappt beides nicht wirklich gut, von daher brauchen wir auch keinen Schnee!

1 Kommentar:

Schneeweisschen hat gesagt…

Selbst das allmorgendliche Schlitten-mit-Kind-hinter-sich-her-zur-Schule-ziehen hat inzwischen seinen Reiz verloren. Denn nachmittags beim Abholen muss man den Schlitten etwa 80% des Weges tragen, weil das Streusalz Wirkung gezeigt hat.
ICH WILL FRÜHLING!