Donnerstag, 26. Februar 2009

Das Wunder in der U-Bahn

Gestern saß ich müde und verträumt in der U-Bahn, lauschte der Musik in meinen Ohren und entschwebte gerade über Ferry Corsten dem Rumpeln des Zuges als beim Halt rigendwo in Mitte ein Mann mit Gitarre und eine Frau mit Ukulele einsteigen. Genervt verdrehte ich die Augen, denn ich ahnte schon, was jetzt kommen würde. Beide nahmen ihre Instrumente in Anschlag und legten los, so laut, da hatte der iPod keine Chance dageggen. Zuerst hätte ich die beiden am liebsten aus dem Zug geschubst, dann aber schafften sie ein kleines Wunder. Zwar war das Lied an sich ein kleine Grausamkeit, die an Körperverletzung grenzte, aber die beiden strahlten so einen Spaß kombiniert mit Begeisterung für die Sache aus, das man auf halber Strecke durch das Geklimpere einfach anfangen mußte zu lächeln, erst ein wenig und gegen Ende ganz breit. Klar, am Ende auch mit Erleichterung darüber, das es voprbei war, aber die Stimmung bei mir wie auch im restlichen Wagen war nach dem kleinen Aufttritt viel freundlicher als noch davor. Es gibt sie also doch, die kleinen Wunder des Alltags, die zu einem besseren Tag führen, auch wenn man es zu Anfang nicht glauben würde!

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