Montag, 29. Dezember 2008

Zum Schluß

Das Jahresende naht, anstatt mir aber gute Vorsätze vorzunehmen will ich lieber mit dem alten Jahr aufräumen und mir vornehmen, gemachte Fehler nicht zu wiederholen! Denke, das macht viel mehr Sinn, als sich wieder und wieder die gleichen Dinge vorzunehmen, die man aber spätestens ab dem 2. Januar des neuen Jahres eh nicht umsetzen wird, okay, oder zumindest die meisten der guten Vorsätze verschwinden irgendwo im schlechten-Gewissen-Nirwana eines jeden Kopfes.
Also ich werde....
...mich beim Arbeiten nicht mehr ärgern lassen.
...weniger mit meinem Freund meckern.
...nicht mehr immer und zu jedem freundlich sein, sondern auch mal zurückschimpfen.
...meiner Putzfrau sagen, was nicht gut ist und nicht immer nur zufrieden tun.
...mich weniger beim Autofahren aufregen.
...Geld sparen, wenigstens ein bisschen.
...weniger Schuhe und Handtaschen kaufen.
und...und...und...mal gucken, was ich davon schaffe!

Sonntag, 28. Dezember 2008

Be Berlin


Gestern Abend im Madonna, zwischen Whiskey und Bier, der Weg zur Toilette, davor einer dieser Flyer- und Gutscheinständer, inmitten des Chaos ein Zettel der städtischen Be Berlin Kampagne, aber keiner mit Vorgabe, nein, einer zum selber ausfüllen. Dies verführte im leicht angeheiterten Zustand zu lustigen Kombinationen, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Be cool, Be Neukölln, Be Berlin

Be Hundekot, Be dreckiger Park, Be Berlin

Be Schienenersatzverkehr, Be verspäteter BVG Service, Be Berlin

Be schlecht gelaunt, Be unfreundlich, Be Berlin

und so weiter, jeder wie er mag, will und Be Berlin ist!
Viel Spass beim Phantasieren!

Dienstag, 23. Dezember 2008

Zu Gedenken an...

den zwar noch lebenden aber heute seinen 90. Geburtstag feiernden Helmut Schmidt, der Hamburger Jung von nebenan. Mein persönlicher Lieblingsspruch von Schmidt-Schnauze:

"Wenn sie Visionen haben, dann gehen sie doch zum Arzt"

Realität kurz und knackig gut verpackt, danke Helmut für diese Ehrlichkeit eines Politikers!

Unterwegs

Unterwegs zur Arbeit auf der Landsberger Allee. Autos um Autos, einige überholen mich, einige überhole ich. Plötzlich brummt ein blauer alter Astra an mir vorbei, aufgemotzt mit Doppelauspuff, heißt das auch Doppeldoof? Dazu auf der schlecht nachgetönten Heckscheibe die altdeutschen Wörter "Schluck Du Luder". Was will mir dieser Fahrer sagen, entweder, das er eine spritfressende Schrottkarre fährt und er stolz darauf ist? Oder, das sein Auto genauso viel schlucken kann wie sein Luder...ähm, entschuldigung, seine Lady? Aber was schluckt seine Freundin dann? Dreck? Benzin? Oder Dinge, über die ich gar nicht näher nachdenken möchte? Zum Glück muss ich abbiegen und werde dank eines roten Stoppschildes jäh aus meinen Gedanken gerissen, trotzdem würde mich ja schon mal interessieren, was er genau damit meint...oder besser nicht, weil die Antwort zu langweilig und enttäuschend wäre? Man weiß es nicht und manchmal kann nicht zu wissen auch eindeutig ein Vorteil sein!

Montag, 8. Dezember 2008

Fundstücke zum Schenken


Für Berliner:
Ein Stadtkind-Abo, nettes kleines Stadtblatt mit erstaunlich guten Interviews und Ansichten, nur überflüssig: Die TV-Übersicht, aber irgendwie muss man ja seine Seiten voll bekommen, ansonsten lesenwert, wenn man Berliner ist oder hier wohnt. Wobei ... warum eigentlich ein Abo verschenken, die Website selber ist auch schon lesenwert genung, schick und übersichtlich.

Samstag, 6. Dezember 2008

Warten und Drängeln

Heute habe ich etwas sehr peinliches getan. Um nicht im vorweihnachtlichen Gedränge

unterzugehen bin ich früh aufgestanden und auch schon früh in die Stadt gefahren.
So früh, das ich mich mit diversen anderen Menschen vor dem KaDeWe herumtreiben musste,
bis dieses endlich seine Tore für die Besucher öffnete. Mit mir warteten eigentlich
nur Rentner und Touristen, weil vermutlich kein anderer Berliner mittleren Alters
diesen Fehler begeht. Kaum wurden die Türen aufgeschlossen, ergoss sich die wild
drängelnde Menschenmasse ins Kaufhaus.
Ich stand erstmal baff vor der Tür, war es mir doch rätselhaft warum Menschen drängeln,
um in ein leeres Kaufhaus zu kommen, in dem es auch definitiv nichts umsonst gibt.
Kopfschüttelnd betrat ich 5 Minuten nach dem Mob das KaDeWe, von den Dränglern war
zu diesem Zeitpunkt schon nichts mehr zu sehen, sie waren im weihnachtlichen Zauberwald
verschwunden. Einen Vorteil hatte das früh da sein aber doch, ich konnte in Ruhe in
die Feinschmeckeretage fahren und meine Geschenke kaufen und wurde von noch gut
gelaunten Verkäuferinnen bedient, vermutlich war denen der drängelnde Mob noch nicht
begegnet, weil dieser im Fahrstuhl stecken geblieben ist.