Donnerstag, 2. Oktober 2008

Die Welt zu Füßen


Letztes Wochenende nutzen wir das schöne Wetter und genossen den Ausblick über Berlin vom Fernsehturm auf dem Alexanderplatz aus. Dank des Sonnenscheins konnte man himmlisch weit gucken und hatte das Gefühl, Berlin würde einem zu Füßen liegen!

Der Fernsehturm befindet sich absolut zentral mitten auf dem Alexanderplatz und kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus) genauso gut erreicht werden, wie mit dem Auto (Parkhäuser sind reichlich vorhanden). Wer mag kann auch mit einer Pferdedroschke oder dem Bike-Taxi anreisen. Und übersehen kann man den Turm auch nicht, ist er doch so hoch, dass er schon von weitem aus sichtbar wird.
Der Eingang zum Fahrstuhl befindet sich auf der dem Bahnhof zugewanden Seite und ist eigentlich nicht zu übersehen.

Im Erdgeschoß der Halle befinden sich ein Souvenirshop, in dem auch vorbestellte Karten abgeholt werden können sowie die Treppe, die nach oben zur Kasse führt. Wir hatten Glück, vor der Kasse befand sich nur eine kurze Schlange und nach gut 5 Minuten hielten wir unsere Eintrittskarten in der Hand. Hat man diese, kann man auf einem Fernseher einsehen, wann man Einlass hat. Auf den karten sind Nummern aufgedruckt und das System zeigt an, wann welche Nummer Zugang zum Fahrstuhl hat. Unsere 30 Minuten Wartezeit versüßten wir uns mit einem Kaffee von Starbucks, welches sich direkt neben dem Eingang befindet.

Die Fahrkarte kostet für Erwachsene 9,50 Euro pro Person, dank unserer Get 2 Card mussten wir den preis aber nur für eine Person bezahlen und bekamen eine 2. Karte umsonst dazu.

Kurz bevor unsere Nummern Zugang hatten, stellen wir uns in die Schlange zum Fahrstuhl und 10 Minuten später hielten wie unsere Karten vor den Scanner am Durchgang, wo prompt das Grüne Licht für möglichen Durchgang erschien. Kurz hinter dem Eingang gibt es noch eine Sicherheitskontrolle, die wir aber ohne Probleme passierten. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass man nicht mit Essen und Trinken hoch darf, all das muss unten an der Kontrolle abgegeben werden.
Ein paar Schritte weiter im dämmrigen licht und schon steht man vor den beiden Fahrstühlen, wo man an einer Platte sehen kann, ob diese sich gerade hoch oder runter begeben. Nach ca. einer Minute öffneten sich die Türen des rechten Fahrstuhls und wir sausten mit hoher Geschwindigkeit hoch auf 203 Meter, wo sich die Aussichtsplattform befindet. Darüber, auf 207 Metern, findet man noch das so genannte Telecafe.

Auf der Aussichtplattform hat man, sicher hinter dicken Scheiben, je nach Wetter, eine Rundumsicht auf Berlin und das Brandenburger Umland. Am Sonntag schien die Sonne und man konnte wirklich bis zum Horizont schauen. Fotos und Beschreibungen erleichtern dabei vor allem Ortsfremden die Orientierung, wobei man die Highlights der Stadt eigentlich kinderleicht identifizieren kann. Von oben fällt einem auch erst auf, wie Grün Berlin eigentlich ist und wie monumental Straßen erscheinen können. Auf der Aussichtblattform befindet sich auch eine kleine Snackbar, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgt.
Wir wollten allerdings im Telecafe essen und stellen uns in die kurze Schlange am Ende der Treppe, um auf einen freien Tisch zu warten. Nach etwa 15 Minuten wurde ein Tisch für uns frei und wir erklommen die Treppe. Das Besondere am Telecafe ist, dass es sich um die Achse des Turmes dreht, zwei mal pro Stunde. Man kann also ganz bequem beim Essen den Rundum Blick auf die Stadt genießen.
Das Essen ist dabei preislich wie auch qualitativ absolut okay und der Service war nett und zuvorkommend. Die Einrichtung versetzt einen dabei in eine andere Zeit, alles wirkt wie original aus den späten 70ern, frühen 80ern, kult!

Danach ging es wieder die Treppe hinunter und zur Warteschlangen für die Abfahrt mit dem Fahrstuhl, hier muss man in der Regel aber nicht so lange warten und kurze Zeit später sausten wir die 200 Meter wieder hinunter und standen wieder auf dem Boden des Alexanderplatzes.

Für uns war es ein toller Sonntagsausflug, vor allem dank des schönen Wetters, was einen traumhaften Ausblick beschert hat. Auch den Besuch des Telecafes würde ich jedem empfehlen, einfach um ganz in Ruhe den Ausblick genießen zu können! Die Tische kann man auch reservieren und muss dann in der Regel auch nicht so lange warten!

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